louise hat geschrieben:Nach anfänglichen Erfolgen waren 80 % der Auswanderungen nach 10 Jahren tragisch gescheitert, ausnahmslos aus soziokulturellen Gründen.
Da gibt es auch andere. Wer sich soziokulturell nicht anpassen kann oder will, soll in der Tat lieber zuhause bleiben.
Die 'Erfolgreichen' waren entweder schon vor der Auswanderung wohlhabend und gegen Scheitern immun, die anderen haben sich im Auswanderungsland mit einer Einheimischen 'gut verheiratet' und konnten sich auf ein funktionierendes soziales Netzwerk stützen.
Das ist ein bequemes Netz, in das man sich fallen lassen kann. Hat aber nicht jeder.
(1 Ausnahme gibt es. Der Typ bekam eine Beamtenstelle, nachdem er schnellstmöglich die neue Staatsangehörigkeit angenommen hatte.)
Nein, es gibt mehr. Ich kenne mindestens noch zwei.
Ich war weder wohlhabend, als ich kam. noch bin ich von irgendjemandem geschickt worden, sondern habe selbst den Schritt in die unbekannte Arbeitswelt hier getan, habe mir völlig selbständig und ohne Hilfe Jobs gesucht (das waren hier insgesamt fünf, bis ich den jetzigen Job nach 9 Jahren durch viel Glück gefunden habe), ich habe meine Frau kennen gelernt, NACHDEM ich mich entschieden hatte, hierher zu kommen, ein sonderliches soziales Netz hat sie darüber hinaus auch nicht.
.der Psalm hat im Prinzip recht
Psalme haben immer recht, wie alles, was in der Bibel steht. Nur muß man sehr vorsichtig sein bei den möglichen Deutungen. Ich würde mir nie zurtrauen zu behaupten, ich hätte die eine oder andere Stelle aus der Bibel richtig interpretiert.