Wladimir30 hat geschrieben: Eine Meinung hat hierzu sicher jeder, aber eine Wertung kundzutun ist mehr als heikel.
Echt? Warum?
Die IOC-Entscheidung ist, auch wenn es mit RUS sicher keinen Unschuldigen traf, mMn falsch, mindestens unzureichend und einseitig.
Sie wurde getroffen, als ob es in den anderen Ländern nicht genauso systematisches Doping geben würde. Ob staatlich oder privat forciert, unterstützt, geduldet, weggeschaut spielt dabei keine Rolle. Sieht man die Medaillenspiegel der letzten Jahre, dann zeigt sich, dass in RUS nicht mehr als anderswo gedopt, nur mehr ausgegraben wurde.
ARD-Seppels „Recherchen“ jedenfalls waren keine zur Aufdeckung und Bekämpfung von Doping im Sport, sondern allein gegen RUS gerichtet.
Braucht das Milliarden-Unternehmen Olympia/Sport die Hexenjagd einzelner Journalisten, um Vergehen zu erkennen, sich selbst zu kontrollieren?
Laut ZEIT haben 30 Prozent der Leichtathletik-WM-Teilnehmer von 2011 Doping eingeräumt. Diese WM dürfte künftig nicht mehr stattfinden.
http://www.zeit.de/sport/2017-08/leicht ... ada-studie
Warum treten die Österreicher nicht unter neutraler Flagge in Südkorea an? Auch dort gibt es im Wintersport systematisches Doping.
https://www.news.at/a/keine-aufhebung-s ... fer-193796
Und was ist mit den norwegischen Skilangläufern, die alle ohne Grund Asthma-Mittel nahmen, ohne welches zu haben?
http://www.taz.de/!5345626/
Wer glaubwürdig gegen Doping vorgehen will, der darf keine doppelten Standards, Kontrollverfahren, Bestrafungen anlegen.