Auswandern wohin?
Verfasst: 01 Sep 2022, 02:00
Hallo zusammen,
ich bin schon über 50, selbständig und hier in Deutschland nicht mehr wirklich gebunden. Ich werde die nächsten sechs Monate testweise im warmen Asien verbringen, wo ich bei einem Freund unterkomme
In den 2000er Jahren habe ich eine längere Zeit in Charkiv verbracht und wäre damals schon beinahe dorthin gezogen, wenn sich eine bestimmte unternehmerische Option hier nicht angeboten hätte. Folglich bin ich in Deutschland verblieben.
Mittlerweile fühle ich mich hier mit all den Veränderungen seit 2000 nicht mehr wohl. Ich habe das selbe Dach über dem Kopf wie immer, leiste mir die gleichen Sachen, habe die gewohnten Möglichkeiten und trotzdem (eingebildet oder nicht) habe ich das Gefühl hier nicht mehr sein zu wollen. Diese ganze Verlogenheit, diese Dummheit von Gender bis 529 Geschlechtern, dieses widerliche Faschisten-Pack in Berlin und das Gefühl, dass das hier nicht mehr lange gut geht, machen mich unruhig und unzufrieden.
Entsprechend überlege ich schon länger, wo ich meine Restzeit verbringen will. Beispielsweise in Portugal, da ist es warm und günstiger als hier, ich bleibe in der EU, aber ich bleibe in der EU.
In Asien, wo ich Unterstützung bekomme, aber auch völlig weg bin von allem hier, und wo es früher oder später krachen könnte, weil die Amis es auch dort krachen lassen wollen.
Alternativ in Ungarn, wo es zumindest indirekte Unterstützung geben könnte, weil ich hier Leute aus Ungarn kenne. Allerdings bleibe ich auch hier in der EU, soweit Ungarn sich von diesem Moloch nicht trennt.
Oder aber ich versuche mein Glück und meine russische Seele in Russland, wobei ich trotz eifriger Suche auf Wikipedia und Google noch keine Ahnumg habe, wo genau ich dort hin möchte.
Mir wichtig:
- die Stadt ist relativ nah an Deutschland für kurze Wege VS die Stadt ist möglichst weit weg von Baerbocks neuer Ostfront, die sie so gerne mit Schaum vor dem Mund herbeiwünscht.
- die Stadt ist nicht zu klein, ich möchte Möglichkeiten haben und eine gewisse Anonymität genießen
- die Stadt ist nicht zu groß, die Menschen leben noch halbwegs miteinander und rennen nicht wie hier mittlerweile alle stur aneinander vorbei.
- Wärme stört mich nicht, aber Kälte ist mir seit ein, zwei Jahren sehr, sehr unangenehm
- ich mag Ruhe und ruhige Leute (und meine afrikanischen Nachbarn nur deshalb nicht, weil sie sich ständig anschreien, Fußball dagegen spiele ich gerne mit ihnen), evtl. gibt es Regionen/Volksstämme in Russland, wo die Leute entspannter sind als anderswo.
- Lebenshaltungskosten: ich liebe die Märkte in Moldawien, Transnistrien und früher in der Ukraine, wo ich mich hauptsächlich von frischem Obst und Gemüse, sowie Fleisch aus der Region ernährt habe. (Solltet Ihr jemals nach Chisinau kommen, kauft die teuerste Butter in einer der Milchhallen auf dem Marktgeände - ich habe noch nie im Leben sowas tolles gegessen, auch nicht in den Markthallen von Maseille, meinem persönlichen Käseparadies)
Entsprechend ist eine ländliche Anbindung und ein mittleres Preisgefüge nicht verkehrt; gleichzeitig muss es in meiner Stadt alles zu normalen Preisen geben. Eine neue SSD, ein neuer Rechner, ein neues Objektiv muss ich ohne Verrenkungen mal eben kaufen können.
Eine Uni sollte die Stadt haben, und wenn ein gewisser Anteil der Bewohner Englisch spricht umso besser, einen Flughafen, trotzdem halbwegs grün sein. (Von Charkiv hieß es, es sei eine häßliche Industriestadt, ich fand es herrlich grün, zumindest da, wo ich stets war.)
Ich möchte eine Stadt finden, die sich aus dem Umland selbst versorgen kann. Eine Stadt ohne Uranmine in der Nähe. Eine Stadt, wo ich als Deutscher hoffentlich auch heute, morgen und übermorgen willkommen bin. Man kann sich als Deutscher ja gar nicht oft entschuldigen wollen für die ganze Hetzerei hier im Lande. Mir ist das höchst peinlich.
Eine Stadt in der keine Volksgruppe xyz unterstützt von diversen NGOs auf die Idee kommt plötzlich einen eigenen Staat haben zu müssen bzw. wo keine zwei Gruppen sich ab und an mal auf der Straße anschießen.
Von Charkiv sagte man damals, dass es nur eine Mafia geben würde, das sei die Polizei. Und deshalb könne man da auch in Ruhe leben (ich konnte es).
Soweit mal naiv oder nicht ein paar Gedanken aus dem Bauch hervorgezaubert mit der Bitte mir ein paar passende Regionen bzw. Städte zu nennen, die zu mir passen könnten.
Über alles andere mache ich mir Gedanken, wenn ich soweit bin, jetzt muss ich erstmal wissen zu welchen Regionen/Städten ich mich schlau machen kann. Vielen Dank vorab.
PS: Ich habe mich hier nicht eingelesen, will niemandem mit meinen Ansichten auf den Schlips treten, kann selbige hier hoffentlich frei Schnauze äußern, ohne dass mir komische Gestalten erklären wollen, was ich wie zu sehen, zu glauben und zu schreiben habe.
ich bin schon über 50, selbständig und hier in Deutschland nicht mehr wirklich gebunden. Ich werde die nächsten sechs Monate testweise im warmen Asien verbringen, wo ich bei einem Freund unterkomme
In den 2000er Jahren habe ich eine längere Zeit in Charkiv verbracht und wäre damals schon beinahe dorthin gezogen, wenn sich eine bestimmte unternehmerische Option hier nicht angeboten hätte. Folglich bin ich in Deutschland verblieben.
Mittlerweile fühle ich mich hier mit all den Veränderungen seit 2000 nicht mehr wohl. Ich habe das selbe Dach über dem Kopf wie immer, leiste mir die gleichen Sachen, habe die gewohnten Möglichkeiten und trotzdem (eingebildet oder nicht) habe ich das Gefühl hier nicht mehr sein zu wollen. Diese ganze Verlogenheit, diese Dummheit von Gender bis 529 Geschlechtern, dieses widerliche Faschisten-Pack in Berlin und das Gefühl, dass das hier nicht mehr lange gut geht, machen mich unruhig und unzufrieden.
Entsprechend überlege ich schon länger, wo ich meine Restzeit verbringen will. Beispielsweise in Portugal, da ist es warm und günstiger als hier, ich bleibe in der EU, aber ich bleibe in der EU.
In Asien, wo ich Unterstützung bekomme, aber auch völlig weg bin von allem hier, und wo es früher oder später krachen könnte, weil die Amis es auch dort krachen lassen wollen.
Alternativ in Ungarn, wo es zumindest indirekte Unterstützung geben könnte, weil ich hier Leute aus Ungarn kenne. Allerdings bleibe ich auch hier in der EU, soweit Ungarn sich von diesem Moloch nicht trennt.
Oder aber ich versuche mein Glück und meine russische Seele in Russland, wobei ich trotz eifriger Suche auf Wikipedia und Google noch keine Ahnumg habe, wo genau ich dort hin möchte.
Mir wichtig:
- die Stadt ist relativ nah an Deutschland für kurze Wege VS die Stadt ist möglichst weit weg von Baerbocks neuer Ostfront, die sie so gerne mit Schaum vor dem Mund herbeiwünscht.
- die Stadt ist nicht zu klein, ich möchte Möglichkeiten haben und eine gewisse Anonymität genießen
- die Stadt ist nicht zu groß, die Menschen leben noch halbwegs miteinander und rennen nicht wie hier mittlerweile alle stur aneinander vorbei.
- Wärme stört mich nicht, aber Kälte ist mir seit ein, zwei Jahren sehr, sehr unangenehm
- ich mag Ruhe und ruhige Leute (und meine afrikanischen Nachbarn nur deshalb nicht, weil sie sich ständig anschreien, Fußball dagegen spiele ich gerne mit ihnen), evtl. gibt es Regionen/Volksstämme in Russland, wo die Leute entspannter sind als anderswo.
- Lebenshaltungskosten: ich liebe die Märkte in Moldawien, Transnistrien und früher in der Ukraine, wo ich mich hauptsächlich von frischem Obst und Gemüse, sowie Fleisch aus der Region ernährt habe. (Solltet Ihr jemals nach Chisinau kommen, kauft die teuerste Butter in einer der Milchhallen auf dem Marktgeände - ich habe noch nie im Leben sowas tolles gegessen, auch nicht in den Markthallen von Maseille, meinem persönlichen Käseparadies)
Entsprechend ist eine ländliche Anbindung und ein mittleres Preisgefüge nicht verkehrt; gleichzeitig muss es in meiner Stadt alles zu normalen Preisen geben. Eine neue SSD, ein neuer Rechner, ein neues Objektiv muss ich ohne Verrenkungen mal eben kaufen können.
Eine Uni sollte die Stadt haben, und wenn ein gewisser Anteil der Bewohner Englisch spricht umso besser, einen Flughafen, trotzdem halbwegs grün sein. (Von Charkiv hieß es, es sei eine häßliche Industriestadt, ich fand es herrlich grün, zumindest da, wo ich stets war.)
Ich möchte eine Stadt finden, die sich aus dem Umland selbst versorgen kann. Eine Stadt ohne Uranmine in der Nähe. Eine Stadt, wo ich als Deutscher hoffentlich auch heute, morgen und übermorgen willkommen bin. Man kann sich als Deutscher ja gar nicht oft entschuldigen wollen für die ganze Hetzerei hier im Lande. Mir ist das höchst peinlich.
Eine Stadt in der keine Volksgruppe xyz unterstützt von diversen NGOs auf die Idee kommt plötzlich einen eigenen Staat haben zu müssen bzw. wo keine zwei Gruppen sich ab und an mal auf der Straße anschießen.
Von Charkiv sagte man damals, dass es nur eine Mafia geben würde, das sei die Polizei. Und deshalb könne man da auch in Ruhe leben (ich konnte es).
Soweit mal naiv oder nicht ein paar Gedanken aus dem Bauch hervorgezaubert mit der Bitte mir ein paar passende Regionen bzw. Städte zu nennen, die zu mir passen könnten.
Über alles andere mache ich mir Gedanken, wenn ich soweit bin, jetzt muss ich erstmal wissen zu welchen Regionen/Städten ich mich schlau machen kann. Vielen Dank vorab.
PS: Ich habe mich hier nicht eingelesen, will niemandem mit meinen Ansichten auf den Schlips treten, kann selbige hier hoffentlich frei Schnauze äußern, ohne dass mir komische Gestalten erklären wollen, was ich wie zu sehen, zu glauben und zu schreiben habe.