Reisebericht Einreise/ Ausreise über Koidula Stand Ende Juni/ Anfang August
Verfasst: 11 Aug 2024, 12:12
Hier ein kleiner Reisebericht über unsere Sommerreise nach Russland .
Wir haben zwei russische Pässe ( Kind und Frau ) und ich einen deutschen Paß plus 5 Jahres Geschäftsvisum . Fahrzeug war einen Wohnmobil Kastenwagen .
Abfahrt 20 Juni 2024 über Travemünde nach Liepaja, dann nach Koidula . Angemeldet über Go Swift , gewünschte Zeit an der Grenze 0900 Uhr .
Ankunft in Koidula am 22.06.2024 um 0200 Uhr. Ein Parkplatz war schwer zu finden , rund um den Parkplatz überall Fahrzeuge aus Estland, die Leute sind wohl alle zu Fuß über die Grenze , um die langen Wartezeiten zu vermeiden . Auf dem Parkplatz war auch alles stark überfüllt .
Nach dem Frühstück haben wir die Internetseite angesehen und dort standen schon 5 Stunden Verspätung, kurze Zeit später 10 Stunden . An dem kleinen Auskunftscontainer wußte der Mensch dort nur zu berichten, daß es vermutlich heute lange dauern würde .
Am Nachmittag gegen 1600 Uhr bekamen wir dann die SMS und konnten an die estnische Abfertigung fahren .
Dort sind wir dann auf einen etwas mürrischen Herrn getroffen, aber alles lief völlig normal und zügig ab .
Wir wurden dann schließlich nach unserem Bargeld gefragt und haben wahrheitsgemäß den Betrag angegeben, dann wurde uns von diesem Herrn gesagt, daß die estnische Seite mit dem Betrag kein Problem hätte , nur wir sollten damit rechnen , das die russische Seite diesen Betrag beschlagnahmt, da man keine euro einführen dürfe . ( Das war das erste Mal, daß ich so etwas gehört habe, sonst wurden ja immer nur die umgekehrten Schauermärchen erzählt ) .
Dann ging es an die Grenze . Zu unserem Pech war vor uns ein Reisebus mit 40 Moldawiern . Wir standen etwa 4 Stunden vor der ersten Grenzbude .
Schließlich Einfahrt zur Paßkontrolle, dort wurden wir mit unserem deutschen Kennzeichen gleich eingefangen und mußten rechts ranfahren .
Uns wurde der Fragebogen übergeben, der 20 Fragen zum wie, wohin, warum und zur aktuellen Situation erfragte .
Alles schön ausgefüllt und dann hieß es warten .
Erstmal wurde der Bus mit den Moldawiern bearbeitet, alle den Fragebogen ausfüllen und dann einzeln zum Interview beim FSB .
Um 0530 h war ich dann dran, meine Frau wollte übersetzen, aber der Mitarbeiter wollte nur mit mir allein sprechen.
Eröffnungsfrage war, ob ich den russisch sprechen würde, ich sagte , ja ein wenig und fragte ihn , ob er denn deutsch oder englisch sprechen könne .
Er verneinte und wir mußten beide lachen . Ich habe mich bestmöglich um die Beantwortung bemüht und er war dann wohl zufrieden und entließ mich mit meinen Papieren und einem " Gut " dann zum Zoll .
Beim Zoll erklärten wir, daß es sich um ein Campingfahrzeug handele und wir mußten dann wohl zur Augenkosmetik nur einige Kisten auspacken, die auch genau kontrolliert wurden , dann mit dem Wagen zum Röntgen .
Gegen 0830 h Ortszeit konnten wir dann den Grenzbereich verlassen .
Alles lief dort normal bis freundlich ab, nichts zu meckern .
Die Rückreise wurde am 29.07.2024 angetreten . Die russische Abfertigung war sehr genau, aber sehr freundlich, die estnische Seite stellte sogar einen Extrastempel für den Riesenteddy unseres Sohnes aus .
Es war anstrengend , aber im Ganzen in Ordnung, nur wünschen wir uns hoffentlich bald eine Normalisierung zurück .
Wir haben zwei russische Pässe ( Kind und Frau ) und ich einen deutschen Paß plus 5 Jahres Geschäftsvisum . Fahrzeug war einen Wohnmobil Kastenwagen .
Abfahrt 20 Juni 2024 über Travemünde nach Liepaja, dann nach Koidula . Angemeldet über Go Swift , gewünschte Zeit an der Grenze 0900 Uhr .
Ankunft in Koidula am 22.06.2024 um 0200 Uhr. Ein Parkplatz war schwer zu finden , rund um den Parkplatz überall Fahrzeuge aus Estland, die Leute sind wohl alle zu Fuß über die Grenze , um die langen Wartezeiten zu vermeiden . Auf dem Parkplatz war auch alles stark überfüllt .
Nach dem Frühstück haben wir die Internetseite angesehen und dort standen schon 5 Stunden Verspätung, kurze Zeit später 10 Stunden . An dem kleinen Auskunftscontainer wußte der Mensch dort nur zu berichten, daß es vermutlich heute lange dauern würde .
Am Nachmittag gegen 1600 Uhr bekamen wir dann die SMS und konnten an die estnische Abfertigung fahren .
Dort sind wir dann auf einen etwas mürrischen Herrn getroffen, aber alles lief völlig normal und zügig ab .
Wir wurden dann schließlich nach unserem Bargeld gefragt und haben wahrheitsgemäß den Betrag angegeben, dann wurde uns von diesem Herrn gesagt, daß die estnische Seite mit dem Betrag kein Problem hätte , nur wir sollten damit rechnen , das die russische Seite diesen Betrag beschlagnahmt, da man keine euro einführen dürfe . ( Das war das erste Mal, daß ich so etwas gehört habe, sonst wurden ja immer nur die umgekehrten Schauermärchen erzählt ) .
Dann ging es an die Grenze . Zu unserem Pech war vor uns ein Reisebus mit 40 Moldawiern . Wir standen etwa 4 Stunden vor der ersten Grenzbude .
Schließlich Einfahrt zur Paßkontrolle, dort wurden wir mit unserem deutschen Kennzeichen gleich eingefangen und mußten rechts ranfahren .
Uns wurde der Fragebogen übergeben, der 20 Fragen zum wie, wohin, warum und zur aktuellen Situation erfragte .
Alles schön ausgefüllt und dann hieß es warten .
Erstmal wurde der Bus mit den Moldawiern bearbeitet, alle den Fragebogen ausfüllen und dann einzeln zum Interview beim FSB .
Um 0530 h war ich dann dran, meine Frau wollte übersetzen, aber der Mitarbeiter wollte nur mit mir allein sprechen.
Eröffnungsfrage war, ob ich den russisch sprechen würde, ich sagte , ja ein wenig und fragte ihn , ob er denn deutsch oder englisch sprechen könne .
Er verneinte und wir mußten beide lachen . Ich habe mich bestmöglich um die Beantwortung bemüht und er war dann wohl zufrieden und entließ mich mit meinen Papieren und einem " Gut " dann zum Zoll .
Beim Zoll erklärten wir, daß es sich um ein Campingfahrzeug handele und wir mußten dann wohl zur Augenkosmetik nur einige Kisten auspacken, die auch genau kontrolliert wurden , dann mit dem Wagen zum Röntgen .
Gegen 0830 h Ortszeit konnten wir dann den Grenzbereich verlassen .
Alles lief dort normal bis freundlich ab, nichts zu meckern .
Die Rückreise wurde am 29.07.2024 angetreten . Die russische Abfertigung war sehr genau, aber sehr freundlich, die estnische Seite stellte sogar einen Extrastempel für den Riesenteddy unseres Sohnes aus .
Es war anstrengend , aber im Ganzen in Ordnung, nur wünschen wir uns hoffentlich bald eine Normalisierung zurück .