Motorradtrip nach Russland, meine Erfahrung daraus
Verfasst: 28 Aug 2024, 19:49
Hallo zusammen,
ich bin von meinem Motorradtrip nach Russland zurueck und moechte ueber meine Erfahrungen und Lernmengen berichten.
Der Plan war mit dem Motorrad nach Moskau zu fahren und die Staedte des goldenen Ringes zu besuchen. Wegen der koerpeelichen Belastung bin ich nach Sankt Petersburg abgebogen und nach einigen Tagen wieder nach Hause.
Meine Vorbereitung
- 1 Jahr VHS russisch Kurs
- EVisum
- Krankenversicherung
- KFZ Versicherung
- Kenntnisse darueber dass es drei offene Grenzuebergaenge nach Russland gibt die per Evisum im Norden nutzbar sind (Narva , Lumahaa und Terehova) alle in Estland
Angekommen in Terehova, seehr lange LKW Schlange. Mir wurde klar gemacht, dass es hier extrem lange dauern kann, also weiter nach Lumahaa. Auf dem Rueckweg das gleiche Schicksal, Narva ist nur fuer Fussgaenger geoeffnet.
Angekommen an der Grenze auf Estnischer Seite, Zettel fuer mein Motorad abholen und dann war es das schon.
ca. 1 1/2 Stunden warten bis man zur russischen Seite vorankommt.
Dann beginnt der Spass.
Es sind drei Dokumente auszufuellen, die es nur auf russisch gibt und niemand spricht englisch oder deutsch
- Reiseerklaerung (warum, wohin, haben sie gedient, Ukarine, ...)
- Einfuehr und Zolldeklarierung, da mussten dann auch die Daten meines Motorrades mit rein
- Migrationspass
Es werden Fragen gestellt, die es nur auf russisch gibt und niemand spricht englisch oder deutsch
Dann kam es zu einem Gespraech mit den Grenzern evtl. FSB, nichts besonderes, aber wenigsten waren Englischkenntnisse Vorhanden. Es wurde wahrscheinlich eine versteckte Trackingapp auf meinem Telefon installiert.
Dannach 2-3 Stunden warten, durchsuchen des Gepaecks. Insgesamt war ich 5-6 Stunden an der Grenze (hin und zurueck) und direkt dannach konnte ich in den Tankstellen Geld wechseln und eine russische Simkarte kaufen.
Was habe ich lernen muessen
- Wenn man ueber die russische Grenze will muss man russisch sprechen und lesen.
- Die Grenzer sind nicht mit Menschen vertraut die einfach mal nach Russland wollen und keinen konkreten Plan fuer dei Route und Hotelaufenthalte angeben koennen
- Noch weniger kommen die Grenzer mit Menschen zurecht die kein russisch sprechen oder kein Google Translate vor Ort haben (ich habe Roaming wegen der Kosten deaktiviert und wollte nach der Grenze eine Sim kaufen)
- Bei der Ausreise wird nichts einfacher, nur keine neuen Dokumente, aber unter umstaenden wird noch penibler das Gepaeck durchsucht, dann aber auch auf estnischer Seite, da hatte ich aber Glueck mit einem netten Grenzer.
Grundsaetzlich machen die Leute da ihre Arbeit und ignorieren alle gleichsam. Ueberaschungen sind nicht gern gesehen.
ich bin von meinem Motorradtrip nach Russland zurueck und moechte ueber meine Erfahrungen und Lernmengen berichten.
Der Plan war mit dem Motorrad nach Moskau zu fahren und die Staedte des goldenen Ringes zu besuchen. Wegen der koerpeelichen Belastung bin ich nach Sankt Petersburg abgebogen und nach einigen Tagen wieder nach Hause.
Meine Vorbereitung
- 1 Jahr VHS russisch Kurs
- EVisum
- Krankenversicherung
- KFZ Versicherung
- Kenntnisse darueber dass es drei offene Grenzuebergaenge nach Russland gibt die per Evisum im Norden nutzbar sind (Narva , Lumahaa und Terehova) alle in Estland
Angekommen in Terehova, seehr lange LKW Schlange. Mir wurde klar gemacht, dass es hier extrem lange dauern kann, also weiter nach Lumahaa. Auf dem Rueckweg das gleiche Schicksal, Narva ist nur fuer Fussgaenger geoeffnet.
Angekommen an der Grenze auf Estnischer Seite, Zettel fuer mein Motorad abholen und dann war es das schon.
ca. 1 1/2 Stunden warten bis man zur russischen Seite vorankommt.
Dann beginnt der Spass.
Es sind drei Dokumente auszufuellen, die es nur auf russisch gibt und niemand spricht englisch oder deutsch
- Reiseerklaerung (warum, wohin, haben sie gedient, Ukarine, ...)
- Einfuehr und Zolldeklarierung, da mussten dann auch die Daten meines Motorrades mit rein
- Migrationspass
Es werden Fragen gestellt, die es nur auf russisch gibt und niemand spricht englisch oder deutsch
Dann kam es zu einem Gespraech mit den Grenzern evtl. FSB, nichts besonderes, aber wenigsten waren Englischkenntnisse Vorhanden. Es wurde wahrscheinlich eine versteckte Trackingapp auf meinem Telefon installiert.
Dannach 2-3 Stunden warten, durchsuchen des Gepaecks. Insgesamt war ich 5-6 Stunden an der Grenze (hin und zurueck) und direkt dannach konnte ich in den Tankstellen Geld wechseln und eine russische Simkarte kaufen.
Was habe ich lernen muessen
- Wenn man ueber die russische Grenze will muss man russisch sprechen und lesen.
- Die Grenzer sind nicht mit Menschen vertraut die einfach mal nach Russland wollen und keinen konkreten Plan fuer dei Route und Hotelaufenthalte angeben koennen
- Noch weniger kommen die Grenzer mit Menschen zurecht die kein russisch sprechen oder kein Google Translate vor Ort haben (ich habe Roaming wegen der Kosten deaktiviert und wollte nach der Grenze eine Sim kaufen)
- Bei der Ausreise wird nichts einfacher, nur keine neuen Dokumente, aber unter umstaenden wird noch penibler das Gepaeck durchsucht, dann aber auch auf estnischer Seite, da hatte ich aber Glueck mit einem netten Grenzer.
Grundsaetzlich machen die Leute da ihre Arbeit und ignorieren alle gleichsam. Ueberaschungen sind nicht gern gesehen.