Drohnenangriffe in Russland
Verfasst: 21 Sep 2026, 22:37
Ich möchte ein Thema ansprechen, das politisch eine große Bedeutung hat und für direkt betroffene Personen eine leibhaftige Gefahr darstellt. Es geht um zunehmende, immer massiver werdende Drohnenangriffe auf Infrastrukturziele in Russland. In erster Linie sind dies Raffinerien.
Nun ist dieses Thema nicht neu und es wurde hier auch schon erwähnt. Leider wurde dabei zuweilen ein hämischer Unterton deutlich, der aber nicht näher begründet wurde. Ich möchte auch für die sofort aufschreienden Whataboutismen keinen Raum lassen, denn mir geht es darum, auf einen ganz gezielten Aspekt hinweisen.
Der Grund für das Wiederaufwärmen dieses Themas liegt in dessen politischer Tragweite. Vor knapp einer Woche sickerten Nachrichten durch, die die Grundbedingungen für konkrete Friedensverhandlungen mit weitreichenden Garantien für beide Seiten benannte. Auf russischer Seite wurde ein Beenden der Angriffe auf Raffinerien genannt. Nur wenige Tage später erfolgte der bis dato größte flächendeckende Angfriff mit über 1000 Drohnen auf Moskauer Raffinerien. Ein paar Tage zuvor wurden Raffinerien in anderen Städten, ebenfallls mit einer sehr hohen Anzahl an Drohnen, angegriffen. Ein neue Taktik dabei war u.a., als Anflugschneisen Wohngebiete zu wählen, so dass bei einem frühzeitigen Abschuss Wohnhäuser getroffen werden. Die Abschussquote liegt regelmäßig bei gut 90% (mal mehr, mal weniger), und dies, obwohl ein funktionierendes Vorhandensein von entsprechenden Abwehrsystemen bzw. auch die Reparatur derselben auch hier mehr als bezweifelt wurde. Aber auch die abgeschossenen Drohnen explodieren noch irgendwo.
Nun frage ich mich, wieso die Führung in der Ukraine immer noch vom nahen Endsieg spricht und die Ziele, die ein Ende des Krieges zu realistischen Bedingungen in eine greifbare Nähe zu rücken scheint, durch solcherlei Aktionen torpediert. Der Krieg wird durch die Zerstörung eines Teils der russlandweiten Raffinerien sicher nicht gewonnen, also ist kriegsentscheidender Nutzen nicht zu erwarten. Ich will auch nicht die rein rhetorische Frage nach der Herkunft der Drohnen stellen. Jeder kann sich sicher gut daran erinnern, dass auf solche Provokationen entsprechende Antworten mit oft zuvor nicht eingesetzten Waffensystemen erfolgten. Es bleibt abzuwarten, wie die Antwort diesmal aussehen wird.
Nun ist dieses Thema nicht neu und es wurde hier auch schon erwähnt. Leider wurde dabei zuweilen ein hämischer Unterton deutlich, der aber nicht näher begründet wurde. Ich möchte auch für die sofort aufschreienden Whataboutismen keinen Raum lassen, denn mir geht es darum, auf einen ganz gezielten Aspekt hinweisen.
Der Grund für das Wiederaufwärmen dieses Themas liegt in dessen politischer Tragweite. Vor knapp einer Woche sickerten Nachrichten durch, die die Grundbedingungen für konkrete Friedensverhandlungen mit weitreichenden Garantien für beide Seiten benannte. Auf russischer Seite wurde ein Beenden der Angriffe auf Raffinerien genannt. Nur wenige Tage später erfolgte der bis dato größte flächendeckende Angfriff mit über 1000 Drohnen auf Moskauer Raffinerien. Ein paar Tage zuvor wurden Raffinerien in anderen Städten, ebenfallls mit einer sehr hohen Anzahl an Drohnen, angegriffen. Ein neue Taktik dabei war u.a., als Anflugschneisen Wohngebiete zu wählen, so dass bei einem frühzeitigen Abschuss Wohnhäuser getroffen werden. Die Abschussquote liegt regelmäßig bei gut 90% (mal mehr, mal weniger), und dies, obwohl ein funktionierendes Vorhandensein von entsprechenden Abwehrsystemen bzw. auch die Reparatur derselben auch hier mehr als bezweifelt wurde. Aber auch die abgeschossenen Drohnen explodieren noch irgendwo.
Nun frage ich mich, wieso die Führung in der Ukraine immer noch vom nahen Endsieg spricht und die Ziele, die ein Ende des Krieges zu realistischen Bedingungen in eine greifbare Nähe zu rücken scheint, durch solcherlei Aktionen torpediert. Der Krieg wird durch die Zerstörung eines Teils der russlandweiten Raffinerien sicher nicht gewonnen, also ist kriegsentscheidender Nutzen nicht zu erwarten. Ich will auch nicht die rein rhetorische Frage nach der Herkunft der Drohnen stellen. Jeder kann sich sicher gut daran erinnern, dass auf solche Provokationen entsprechende Antworten mit oft zuvor nicht eingesetzten Waffensystemen erfolgten. Es bleibt abzuwarten, wie die Antwort diesmal aussehen wird.