Davon abgesehen, bezweifle ich, dass Deutschtürken für Deutschland gegen Russland in den Krieg ziehen, vereinzelt sicherlich, aber oft höre ich von Deutschtürken denselben Satz: "Deutschland ist muslimfeindlich und für einen Juden (Selensky) kämpfe ich nicht."
Das war keine rein rhetorische Frage. Es besteht einfach keine Gefahr gegen die Türkei (Nato-Mitglied) in den Krieg ziehen zu müssen. Was glaubst du, wie voll die Bundeswehr zu meiner Zeit mit Zeitsoldaten W4/ W8 war, weil jeder irgendeinen Führerschein umsonst haben wollte und nach seiner Dienstzeit sofort als Beamter in einer zivilen Anstellung übernommen wurde, wenn er wollte? Sogar als Strassenbahnfahrer! Und warum war das so beliebt? Weil klar war, dass wenn ein Krieg ausbricht auch egal ist, wo du gerade bist. Aber die Gefahr haben wir eben nicht gesehen. In der DDR wahrscheinlich noch eher.
Und der Rest ist anekdotisch. Es gibt auch jede Menge Türken, die sich ihren Status hier nicht durch Palas und ihre Ansichten kaputt machen lassen wollen.
Nope, 30 + ist schon richtig.
Ich bin selbst Anfang 30 und kenne niemanden in meiner Altersklasse, der als Russlanddeutscher gegen Russland kämpfen würde.
Unter 30 hängt es schon davon ab, wie stark die russische Sozialisierung ist, da viele auch schon gar kein russisch sprechen.
Aber auch da kann ich meinen 25 jährigen Cousin zitieren, der kaum russisch spricht: "Gegen Russland kämpfe ich nicht, weil meine Eltern von da kommen."
Mein Stiefsöhne sind 29 und 22. Beide seit 15 Jahren in Deutschland. Beide in Russland in einer Großstadt geboren. Sie kennen viel Russlanddeutsche in ihrer Altersklasse, egal ob in den letzten 5 Jahren nach DE gekommen oder hier geboren. Und auch ich habe mich oft mit ihnen bei Grillabenden usw. unterhalten. Sie würden zwar nie IN Russland gegen Russen kämpfen, aber in jeder anderen Situation.
Was anderes ist es wenn die Familie, z. B. die Großeltern noch in Russland lebt, aber das dürfte inzwischen die Minderheit sein. Auch hier gilt: sowohl deine als auch meine Erfahrung ist anekdotisch und hat nichts mit der Umfrage zu tun.
Nein, das steht eben nicht so im Bericht, da gar nicht klar ist, wer diese 2.000 Personen überhaupt sind und ob die überhaupt Migrationshintergrund haben. Muslime werden einen feuchten Kehricht für ein Deutschland tun, wo die AfD immer stärker wird, genauso auch dutzende Russlanddeutscher als auch "Biodeutsche", die Sympathien für Russland haben.
Es steht wortwörtlich da, aber ich zitiere dir nicht jede Textstelle, wenn du sowieso anderer Meinung bist. Es wird unterschieden aus welchen Gründen jemand die Waffe benutzen würde. Und der Anteil der Menschen mit migrantischem Hintergrund ist sowas von PillePalle. Ich weiß nicht, warum es dir so wichtig ist. Die Frage war in der Umfrage überhaupt nicht wichtig. Es geht um
wehrfähige junge Menschen, die interessant für die Bundeswehr sind. Lies dir die Original Umfrage gerne durch, wenn dir langweilig ist, dort wird sogar noch unterschieden in Mann und Frau. Und warum ich jemanden der Zivilschutz nicht von Bundeswehraufgaben unterscheiden kann, überhaupt etwas erklären sollte, bezweifle ich auch so langsam. Warum sollen die extra noch klarmachen wollen, was gar kein Thema ist?
Und ich wiederhole auch gerne noch einmal: das war eine "wünsch dir was" Umfrage für die Bundeswehr um bessere Marketingargumente zu finden.
Sobald jemand einen deutschen Pass hat, gilt das Grundgesetz. Und dort steht nichts von "es herrscht Krieg aber ich habe keine Lust". Viel Spaß beim Aufwachen.
Was bedeutet der Verteidigungsfall?
Auslöser: Der Verteidigungsfall liegt vor, wenn das Bundesgebiet mit Waffen angegriffen wird oder ein Angriff unmittelbar droht.
Feststellung: Der Bundestag muss dies mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit und mit Zustimmung des Bundesrates feststellen.
Reaktivierung: Die normale Wehrpflicht ist im Grundgesetz verankert, aber aktuell ausgesetzt. Im Ernstfall kann der Staat sie sofort nutzen.
Wer wird im Verteidigungsfall eingezogen?
Männer von 18 bis 60 Jahren: Alle deutschen Männer in dieser Altersgruppe können zum Dienst bei der Bundeswehr herangezogen werden. Das gilt auch für Männer, die früher nicht gemustert wurden.
Zivile Aufgaben: Wehrpflichtige ohne Waffendienst oder Personen, die nicht bei der Truppe kämpfen, können für Schutz- und Versorgungsaufgaben eingesetzt werden.
Frauen: Frauen können laut Grundgesetz nicht zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden. Sie können aber im Verteidigungsfall für zivile Aufgaben, wie zum Beispiel im Sanitätsdienst oder in Krankenhäusern, herangezogen werden.
Kriegsdienstverweigerung und Ersatzdienst
Gewissensentscheidung: Wer den kriegerischen Dienst mit der Waffe aus Gewissensgründen ablehnt, muss das Recht auf Verweigerung haben.
Ersatzdienst: Verweigerer werden stattdessen zu einem zivilen Ersatzdienst verpflichtet, der keine Verbindung zum Militär hat. Eine vollständige Verweigerung aller Pflichten ist im Grundgesetz nicht vorgesehen.
Wichtig ist der erste und der letzte Satz. Wenn wir aktiv in Deutschland angefriffen werden, gelten automatisch andere Regeln.
Aber du kannst dir also auch aussuchen z. B. alte Menschen zu betreuen. Aber im Bett liegen und sagen "geht mich alle nix an" geht auch für die so oft von dir angesprochenen Deutschen mit Migrationshintergrund dann nicht.
Das hätten bestimmt einige Politiker so gerne, aber im Ernstfall kann man auch einfach aus dem Land emigrieren.
Mache ja Ukrainer und Russen genauso, die nicht in den Krieg wollen.
Das wird genau so passieren im Kriegsfall, und zwar in jedem europäischen Land. Viel Spass in Afrika ohne deutsche Sozialleistungen.
Als Deutsche gibt es nämlich nix, so von wegen Asyl oder Sozialleistungen als Geflüchteter. Darüber kann man sich dann erst recht super aufregen, dass es das in Deutschland doch alle für Ausländer gab.
Ok in der Türkei, Marokko, Tunesien und Algerien könntest du noch Kinder- oder Elterngeld abgreifen durch das Assoziassierungsabkommen.
Deshalb finde ich auch das YouTube Video so putzig, u. a. ich kämpfe nicht, weil ich plane umzuziehen. Tja, hoffentlich hat er das Geld schon von unserem Bürgergeld abgezwackt.
Und wenn die AfD auch im Westen noch stärker wird, haben Muslime andere Probleme als einen deutschen Verteidigungsfall.