sergei hat geschrieben:Welche Erfahrungen hast du denn bisher gemacht?
Lese wirklich mal die alten Postings! Da gibt es einige Erfahrungsberichte.
Grundsätzlich: Entweder Du arbeitest schwarz - nicht zu empfehlen - oder Du findest eine Firma, die für Dich eine Arbeitsgenehmigung beantragt. Das bringt viel Aufwand mit sich (Nachweis, dass Dich kein Russe ersetzen kann und so weiter) und kostet über 500 Euro.
Willst Du ein russisches Gehalt (für Anfänger 500 Dollar, für Experten 1000 bis maximal 1500 Dollar) oder ein europäisches? Für ein westliches brauchst Du Arbeitserfahrungen und eine westliche Firma, die Dich nach Russland entsendet.
sergei hat geschrieben:Ich denke auch, dass die Biotechnologie in Russland sich stark entwickeln wird.
Das klingt so, als gehst Du davon aus, dass es im Moment nichts gibt! Die letzten zehn Jahre hat man hier nicht verpennt - gerade bei der Wissenschaft hängt man allenfalls mit den Laboren etwas hinterher! Fachlich ist man aber up-to-date. Entwicklungshelfer kann man also als Deutscher nicht spielen!
sergei hat geschrieben:Ich habe schon einige Institute und Org. konatktiert, um weitere Infos zu erhalten.
Naja, sie werden sich auch fragen: Warum sollen wir antworten? Wieso sollen wir einen Deutschen einstellen, für den wir eine Arbeitsgenehmigung brauchen und der viel mehr Geld will als ein Russe?!
sergei hat geschrieben:Da wird das meiste über Beziehungen laufen - und die fehlen mir. Das ist mein Handycap.
In der Tat, Beziehungen, gesammelt bei Praktika oder während Reisen von Wirtschaftsdelegationen, helfen bei der Jobsuche in Russland. Einfach so bewerben, zudem vom Ausland aus, klappt eher selten. Vor Ort suchen ist schon einfacher.