Nachträglich privet und hallo!
Verfasst: 12 Dez 2006, 18:29
Da ich schon - ohne mich vorzustellen - meinen Senf zu einem Thema abgegeben habe, möchte ich dies - also das Vorstellen - kurz nachholen
Ich bin 30 Jahre alt - unglaublich, wie die Zeit vergeht... - bin in meiner Schulzeit zur Russischen Sprache gekommen und habe dann konsequenterweise gleich ein Studium drangehangen, kombiniert mit BWL. Im Rahmen meines Studiums durfte ich Tatarstan kennenlernen, wo ich mich ca. ein halbes Jahr zwecks Auslandssemester aufgehalten habe; nach meinem Abschluss ging ich dann für ca. 2 Jahre jobtechnisch nach Moskau. Alles sehr wertvolle Erfahrungen, ich möchte keine missen, auch wenn Herausforderung und Überforderung teilweise recht eng nebeneinander lagen
Nett war zum Beispiel das Erlebnis mit dem defekten Waschmaschinen-Schlauch, dessen Inhalt - zum Glück "kaltes" Wasser - ich plötzlich im Gesicht hatte, Samstags morgens um halb acht, wenn der gemeine Russe noch schläft. Ich war ohne Ahnung, Kenntnis von irgendwas und irgendwem in der Nachbarschaft. Die Wohnung und deren wirklich schöner Holzboden ist fein vollgelaufen bis ich panisch barfuß in den lecker sauberen Hausflur gerannt bin und wahllos an Türen geklopft habe. Ein Nachbar, bzw. dessen Gast hatte dann Mitleid, stolperte schlaftrunken in meine Bude und fand (!) den Hebel zum Abdrehen des Wassers. Wahnsinn, ich war diesem nicht gerade überfreundlichen Zeitgenossen undendlich dankbar! Später kam dann über meine Vermieterin ein "Santechnik" und hat sich wie ein Schlangenmensch hinter meine Waschmaschine gequetscht mit dem Ergebnis, dass er mir mitteilte, besagter Schlauch sei kaputt. Meine Vermieterin meinte dann später, ich hätte ihm Geld anbieten sollen (hätte ich selbstverständlich von ihr erstattet bekommen), dann wäre er sofort wieder da gewesen mit einem "neuen" Schlauch. Das wollte ich aber erst absprechen und habe erstmal nichts gesagt. Letztlich haben wir es dann nachträglich doch so geregelt mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass der nette Herr auf die Frage hin, was ich ihm denn schulde, antwortete, ich solle ihm das geben, wozu ich bereit sei. Da war ich dann doch platt! Nun ja, ich denke, wir haben's hingekriegt, waren letztlich beide zufrieden und der Holzboden gerettet
Soweit erstmal!
Moskvareka
Ich bin 30 Jahre alt - unglaublich, wie die Zeit vergeht... - bin in meiner Schulzeit zur Russischen Sprache gekommen und habe dann konsequenterweise gleich ein Studium drangehangen, kombiniert mit BWL. Im Rahmen meines Studiums durfte ich Tatarstan kennenlernen, wo ich mich ca. ein halbes Jahr zwecks Auslandssemester aufgehalten habe; nach meinem Abschluss ging ich dann für ca. 2 Jahre jobtechnisch nach Moskau. Alles sehr wertvolle Erfahrungen, ich möchte keine missen, auch wenn Herausforderung und Überforderung teilweise recht eng nebeneinander lagen
Nett war zum Beispiel das Erlebnis mit dem defekten Waschmaschinen-Schlauch, dessen Inhalt - zum Glück "kaltes" Wasser - ich plötzlich im Gesicht hatte, Samstags morgens um halb acht, wenn der gemeine Russe noch schläft. Ich war ohne Ahnung, Kenntnis von irgendwas und irgendwem in der Nachbarschaft. Die Wohnung und deren wirklich schöner Holzboden ist fein vollgelaufen bis ich panisch barfuß in den lecker sauberen Hausflur gerannt bin und wahllos an Türen geklopft habe. Ein Nachbar, bzw. dessen Gast hatte dann Mitleid, stolperte schlaftrunken in meine Bude und fand (!) den Hebel zum Abdrehen des Wassers. Wahnsinn, ich war diesem nicht gerade überfreundlichen Zeitgenossen undendlich dankbar! Später kam dann über meine Vermieterin ein "Santechnik" und hat sich wie ein Schlangenmensch hinter meine Waschmaschine gequetscht mit dem Ergebnis, dass er mir mitteilte, besagter Schlauch sei kaputt. Meine Vermieterin meinte dann später, ich hätte ihm Geld anbieten sollen (hätte ich selbstverständlich von ihr erstattet bekommen), dann wäre er sofort wieder da gewesen mit einem "neuen" Schlauch. Das wollte ich aber erst absprechen und habe erstmal nichts gesagt. Letztlich haben wir es dann nachträglich doch so geregelt mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass der nette Herr auf die Frage hin, was ich ihm denn schulde, antwortete, ich solle ihm das geben, wozu ich bereit sei. Da war ich dann doch platt! Nun ja, ich denke, wir haben's hingekriegt, waren letztlich beide zufrieden und der Holzboden gerettet
Soweit erstmal!
Moskvareka