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Verfasst: 23 Feb 2007, 23:44
von zimdriver
... ichhabe das so verstanden, daß diese Schriebse nicht notwendig sind, wenn wir in der Botschaft die Verpflichtungserklärung abgeben ... Dachte, das zählt nur für Touristenvisa mit Einladung aus D oder für die Touragenturen.

Verfasst: 24 Feb 2007, 00:30
von Kundun
Hallo Karsten,

anscheinend hat eine Mitarbeiterin bei ihrer Versetzung von Prag nach Moskau auch die Praktiken mitgenommen. :wink:
Hier ist das schon jahrelang üblich, daß sie zur Einschätzung der Rückkehrwilligkeit zusätzliche Unterlagen anfordern.
Die Verpflichtungserklärung alleine nützte da nichts.

Also alles, was "bindet", ist nützlich, je mehr, je besser.
Kontoauszug mit viel Geld, Arbeitsvertrag, gültiger Mietvertrag, so das ganze Programm.
Und am allerbesten ist es, einen persönlichen Brief des Einladenden mit dazuzugeben, wo noch mal alles ausführlich dargestellt wird, von den zurückbleibenden Kindern bis zur Datscha im Grünen und dem Mercedes....

Gruß aus Prag
Kundun

Verfasst: 24 Feb 2007, 01:03
von zimdriver
... und das alles in Deutsch oder in Landessprache?

Verfasst: 24 Feb 2007, 16:08
von Kundun
zimdriver hat geschrieben:... und das alles in Deutsch oder in Landessprache?
Na, die russischen Dokumente natürlich als einfache Kopie über`n Kopierer gezogen, und am Besten im Original zum Vorlegen beim Gespräch mitbringen, da sie ja sonst wieder an eine selbst-erstellte Fälschung denken könnten... :cry: (Ging mir mal so)

Das Anschreiben vom Einlader natürlich in Deutsch.

Gruß
Kundun

Verfasst: 24 Feb 2007, 18:54
von zimdriver
... dann ist ja gut. Befürchtete schon, die russischsprachige Mitteilung über Job, Einkommen und Betriebszugehörigkeit müssten nun auch noch für die Botschaft übersetzt, notariell beglaubigt und apostilliert :wink: werden...

Verfasst: 24 Feb 2007, 23:24
von Ragnar Schluchtmann
das kommt alles noch, je naeher sich die Regierungen kommen.

Die einen wollen keinen rauslassen wegen Demographie, die anderen keinen reinlassen wegen Sozialkassen

Verfasst: 26 Feb 2007, 01:47
von hansjoachim
Zurzeit beträgt die Wartezeit ca. 3 Wochen (Stand Mitte Feb.)

Verfasst: 26 Feb 2007, 11:49
von manuchka
Das bestätige ich - 3 Wochen etwa.
Angeblich werden die Bescheinigungen vom Arbeitsplatz und so jetzt in deutsch verlangt - so hieß es zumindest in den Pressemitteilungen, als es darum ging, dass nur noch soundsoviele Pässe pro Woche über Touri-Agenturen angenommen werden.

Karsten, in der Regel sollte man zusätzlich zur Verpflichtungserklärung und dem ausgefüllten Visabogen noch eine spravka vom Arbeitgeber dazulegen, in der angegeben wird, dass und in welcher Position und seit wann und evtl. mit welchem Lohn der Visa-Antragsteller da arbeitet. Außerdem kann man den Eigentumsnachweis einer Wohnung beilegen, eine Eheurkunde oder die Geburtsurkunden von Kindern, wenn die nicht mitfahren. Irgendwas, das den Antragsteller an Russland bindet und dafür sorgt, dass er wohl auch wieder zurückkommt.

Außerdem muss man manchmal noch nachweisen, dass man sich finanziell die Reise und den Aufenthalt leisten kann. Kontoauszug, Auszug von der Kreditkarte, Umtauschbeleg, Barmittel etc.