Wie wär's mit einer "happy hour"? - eine Rubrik fü
Verfasst: 11 Mär 2007, 21:58
Da im Forum ja immer wieder so diverse Schmanckerln gepostet werden, und ich eh' ein Freund der süffisanten Zwerchfellmassage bin (je finsterer der Humor, desto grins), wollte ich Euch fragen, wie es mit einer neuen Rubrik speziell für Witze aller Art wäre.
Der Thread "russischer Humor" ist ja leider etwas eingeschlafen und vielleicht thematisch auch etwas eingeschränkt.
Daher fände ich eine eigenständige Spaßecke ganz sinnvoll und fange mal mit einer Vorlage an, die mir kürzlich im Jüdichen Museum zu Berlin erzählt wurde:
Ein bettelarmer Jud geht kurz vor dem Verhungern in den Wald, um dort eventuell etwas Nahrung zu finden. Aber er findet nur spärlich Beeren, Pilze und Kräuter. die seine Not lindern.
Um Tiere zu jagen mangelt es ihm auch an geeigneten Waffen und dabei steht ihm auch sein Mitgefühl im Wege.
Deshalb kniet er schließlich nieder und bittet Gott inständig um Unterstützung.
Gott aber antwortet nur knapp: "Jud, geh Deines Weges und Du wirst finden, was Du begehrst!"
So 'gecoacht' folgt der Jud der Aufforderung seines Herren und sieht schließlich am Wegesrand ein Bündel liegen.
In Erwartung der Erlösung aus seiner Pein fällt der Jud erneut auf die Knie und dankt dem Herrn für seine Gnade.
Doch Gott antwortet wieder nur knapp - beinahe schon barsch -: "Gehe sorgsam mit meiner Gabe um, achte und ehre sie!"
Respektvoll nähert der Jud sich dem Bündel und findet darin ein Neugeborenes, dass offenkundig ausgesetzt worden war.
In Mitleid und Verzweiflung hebt der Jud das Bündel zum Himmel und fragt den Herrn flehentlich: "Gott! Ich bat Dich um Hilfe! Aber Du gibst mir noch eine weitere Last! Was soll ich denn nur tun?"
Gott aber schweigt. Doch dem Jud wachsen plötzlich Brüste, an denen er den Säugling stillen kann.
Fassungslos geht der Jud nun zurück ins Dorf zum Rabbi und fragt den:
"Wat ich soll machen? Ich bin in Not und bat den Herrn um Jeld.
Doch de Jott jab mir keen Jeld sondern de Balg hier und nu bin ich nichmal en richtijer Mann mehr...."
Der Rabbi greift sich darauf hin bedächtig in den Bart und schlägt im Talmut nach.
Zur Sicherheit fragt er auch in stillem Gebet nochmal selbst bei Gott an, wie die Sache nun zu verstehen sei. Gott aber schweigt.
Damit ist die Sache klar: Der Rabbi antwortet dem Jud: "Derr Herrjott jab dir en Kind und zwei Brüste!
Warum soll er dir jebben schödes Jeld, wo er kann vollbringen Wunder?"
Grüße an die, die gern lachen,
Zeppelin
Der Thread "russischer Humor" ist ja leider etwas eingeschlafen und vielleicht thematisch auch etwas eingeschränkt.
Daher fände ich eine eigenständige Spaßecke ganz sinnvoll und fange mal mit einer Vorlage an, die mir kürzlich im Jüdichen Museum zu Berlin erzählt wurde:
Ein bettelarmer Jud geht kurz vor dem Verhungern in den Wald, um dort eventuell etwas Nahrung zu finden. Aber er findet nur spärlich Beeren, Pilze und Kräuter. die seine Not lindern.
Um Tiere zu jagen mangelt es ihm auch an geeigneten Waffen und dabei steht ihm auch sein Mitgefühl im Wege.
Deshalb kniet er schließlich nieder und bittet Gott inständig um Unterstützung.
Gott aber antwortet nur knapp: "Jud, geh Deines Weges und Du wirst finden, was Du begehrst!"
So 'gecoacht' folgt der Jud der Aufforderung seines Herren und sieht schließlich am Wegesrand ein Bündel liegen.
In Erwartung der Erlösung aus seiner Pein fällt der Jud erneut auf die Knie und dankt dem Herrn für seine Gnade.
Doch Gott antwortet wieder nur knapp - beinahe schon barsch -: "Gehe sorgsam mit meiner Gabe um, achte und ehre sie!"
Respektvoll nähert der Jud sich dem Bündel und findet darin ein Neugeborenes, dass offenkundig ausgesetzt worden war.
In Mitleid und Verzweiflung hebt der Jud das Bündel zum Himmel und fragt den Herrn flehentlich: "Gott! Ich bat Dich um Hilfe! Aber Du gibst mir noch eine weitere Last! Was soll ich denn nur tun?"
Gott aber schweigt. Doch dem Jud wachsen plötzlich Brüste, an denen er den Säugling stillen kann.
Fassungslos geht der Jud nun zurück ins Dorf zum Rabbi und fragt den:
"Wat ich soll machen? Ich bin in Not und bat den Herrn um Jeld.
Doch de Jott jab mir keen Jeld sondern de Balg hier und nu bin ich nichmal en richtijer Mann mehr...."
Der Rabbi greift sich darauf hin bedächtig in den Bart und schlägt im Talmut nach.
Zur Sicherheit fragt er auch in stillem Gebet nochmal selbst bei Gott an, wie die Sache nun zu verstehen sei. Gott aber schweigt.
Damit ist die Sache klar: Der Rabbi antwortet dem Jud: "Derr Herrjott jab dir en Kind und zwei Brüste!
Warum soll er dir jebben schödes Jeld, wo er kann vollbringen Wunder?"
Grüße an die, die gern lachen,
Zeppelin