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Ist eigentlich einer von Euch.............
Verfasst: 09 Jun 2007, 19:41
von Stefan
...........Organspender??
Ich für meinen Teil habe mir einen Organspenderausweis zugelegt, damit ein anderer Mensch nach meinem Ableben noch etwas für sein Leben hat.
OK, meine Lunge und Leber ist nicht mehr zu gebrauchen, aber dafür ist der Rest meines Körper - außer noch Ohren und Augen und auch Kniee - noch zu gebrauchen.
Verfasst: 10 Jun 2007, 09:02
von Zejtnot
Ich habe bislang keinen Organspenderausweis ... gibt es so etwas in Russland überhaupt?
@Admin: Thema bitte in die Kaffeebar verschieben, da nicht Russlandspezifisch.
Verfasst: 10 Jun 2007, 16:26
von Zeppelin
Zejtnot_ hat geschrieben:Ich habe bislang keinen Organspenderausweis ... gibt es so etwas in Russland überhaupt?
@Admin: Thema bitte in die Kaffeebar verschieben, da nicht Russlandspezifisch.
@Zejtnot: Warum dorthin und nicht nach "Inside Germany"?
Einen Organspederausweis habe ich auch nicht. Wollte ich mir mal zulegen, aber nach dem letzten Gesundheitscheck, fand ich das wäre anderen Menschen nicht zumutbar.
Naja, wenigstens kann man mit meiner Lunge noch eine Asphaltstraße flicken.
Verfasst: 10 Jun 2007, 16:40
von fremantle
Ich hab auch keinen. Hab ein paar mal daran gedacht, aber da ich so selten beim Arzt bin, nicht in den entscheidenden Momenten.
Aber ich finde die neue Regelung nicht schlecht, die eingeführt werden soll oder schon ist, dass man nun eher der Organgspende wiedersprechen muss. Tut man dies nicht, und die Hinterbliebenen wiedersprechen nicht, wird man als Spender "weiterverwendet".
Ich kenne einige Leute, die lange Zeit, Jahre, auf Organe warteten und beinahe verstarben, bis endlich das nötige Organ zur Verfügung stand.
Verfasst: 10 Jun 2007, 18:04
von Stefan
fremantle hat geschrieben:Ich hab auch keinen. Hab ein paar mal daran gedacht, aber da ich so selten beim Arzt bin, nicht in den entscheidenden Momenten.
Aber ich finde die neue Regelung nicht schlecht, die eingeführt werden soll oder schon ist, dass man nun eher der Organgspende wiedersprechen muss. Tut man dies nicht, und die Hinterbliebenen wiedersprechen nicht, wird man als Spender "weiterverwendet".
Ich kenne einige Leute, die lange Zeit, Jahre, auf Organe warteten und beinahe verstarben, bis endlich das nötige Organ zur Verfügung stand.
Von dieser Regelung habe ich noch nie etwas gehört. Mein letzter Input war, daß man einen Organspenderausweis haben muss, damit die Ärzte wirklich die Organe entnehmen können.
Wo hast du denn etwas von dieser Regelung gehört. Würde dies gerne mal nachlesen.
Verfasst: 10 Jun 2007, 18:20
von fremantle
War da nicht kürzlich was in den Nachrichten? hab es nur so nebenbei mitbekommen. Ich schau nochmal nach, damit ich hier nicht totalen Mist erzähl'.
Verfasst: 10 Jun 2007, 18:30
von Mysh
Die neue Regelung ist als Vorschlag vorgelegt worden, wobei aber noch unsicher ist, ob es dann so bestätigt wird.
Es wäre dann so, dass jeder Mensch automatisch Organspender ist, sofern er sich keinen Ausweis besorgt, einen Nicht-Organspender-Ausweis sozusagen.
De facto genau umgekehrt als der jetzige Zustand und damit begründet, dass viele einfach nur zu faul wären. Aber selbst wenn das in Kraft treten sollte, würden bestimmt erst mal einige Jahre Übergangsfrist ins Land gehen.
Verfasst: 10 Jun 2007, 18:37
von fremantle
So. Hier sind meine Informationen, Quelle: Wikipedia
"Organspende"
Einige Befürworter der Organspende, wie die Bundesärztekammer und der Nationale Ethikrat, sprechen sich aus unterschiedlichen Gründen für eine Änderung der gesetzlichen Regelung aus, um den von ihnen als extrem bezeichneten Mangel an Spenderorganen in Deutschland abzuhelfen. So sollen ihrer Meinung nach immer dann Organe entnommen werden können, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. Diese Widerspruchsregelung ist z. B. in Österreich gültig.
In der Welt habe ich einen Artikel gefunden aus dem ich zitiere:
Gleichwohl regen sich Forderungen nach einer Änderung des Transplantationsgesetzes. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) plädiert für das vom Nationalen Ethikrat vorgeschlagene Stufenmodell, bei dem die Bevölkerung erst aufgeklärt werden soll und man sich dann für oder gegen eine Spende entscheiden soll. Das käme der Widerspruchsregelung nahe, bei der davon ausgegangen wird, dass jeder zur Spende bereit ist – sofern er nicht widerspricht. In Deutschland hingegen gilt eine Zustimmungsregelung, nach der man einer Spende ausdrücklich zustimmen muss.
Das ist leider nicht genau der beitrag, den ich kannte, kommt dem aber recht nahe.
Es ist also doch noch nicht so weit (sorry, das blieb mir nur im Kopf falsch hängen), wird aber diskutiert.
Verfasst: 10 Jun 2007, 18:46
von Stefan
Danke schön für diesen Hinweis.
Diese Regelung finde ich - sofern sie dann mal umgesetzt wird - sehr gut, denn sterben weniger Menschen!!!
Verfasst: 10 Jun 2007, 20:19
von fremantle
Das interssante daran ist ja, dass laut mehrerer kürzlicher Zeitungsartikel und darin zitierten Studien bis zu 80% der Bundesbürger bereit wären, Organe zu spenden, aber nur 12 % einen Ausweis haben. Dabei soll M-V eine sehr hohe Spenderrate haben weil es das (fast?) einzoige Bundesland ist, das an JEDEM Krankenhaus einen Organspendebeauftragten hat, und dadurch die "Krankenhauskunden" damit direkt konfrontiert werden.