Osteuropa-Stipendium
Verfasst: 07 Apr 2004, 19:30
Osteuropa-Stipendium für junge Journalisten
Zum vierten Mal schreibt die IJP für das Jahr 2004 ein Stipendienprogramm für Osteuropa aus. Damit sollen acht junge deutsche Journalisten die Möglichkeit erhalten, für zwei Monate in einem russisch- bzw. ukrainischsprachigen Medium als Gastredakteur zu arbeiten. Die Austauschländer werden voraussichtlich Russland, die Ukraine, Georgien, Armenien oder Aserbaidschan sein. Zeitgleich wird dieses Stipendium für Journalisten aus Osteuropa ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Deutschland bewerben können.
Was will das „Gräfin-Dönhoff-Programm“?
Marion Gräfin Dönhoff (02.12.1909 - 11.03.2002), langjährige Herausgeberin der „Zeit“, hat dem IJP-Programm für Osteuropa ihren Namen gegeben. Die „Zeit-Stiftung“ gehört zu den Sponsoren des Stipendienprogramms. Das „Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm“ soll jungen, vielversprechenden Journalisten aus Deutschland die Möglichkeit eröffnen, sich mit Osteuropa vertraut zu machen. In ihrem zweimonatigen Arbeitsaufenthalt sollen die Journalisten die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe einer für Deutschland wichtigen Weltregion besser einschätzen lernen sowie einen Eindruck von der Kultur, der Lebensweise und dem Journalismus des anderen Landes erhalten. Das Programm endet nicht nach den zwei Monaten: Um den Kontakt unter den Stipendiaten aufrecht zu erhalten, ist geplant, regelmäßige bilaterale Treffen zu organisieren.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben kann sich jeder in Deutschland tätige Journalist zwischen 25 und 35 Jahren, der als Volontär, Redakteur oder regelmäßiger Mitarbeiter für ein deutsches Medium (Print, Radio, Fernsehen, Online) tätig ist. Die Bewerber sollten über gute Russischkenntnisse verfügen, so dass sie sich mit ihren osteuropäischen Kollegen und Interviewpartnern ohne Probleme verständigen können.
Wer steht hinter der IJP?
Die IJP ist eine Organisation von und für Journalisten. Ziel ist es junge, talentierte Journalisten insbesondere im Bereich internationale Politik fortzubilden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.ijp.org.
Wie sieht das Stipendienprogramm aus?
Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.350,- Euro. Dieser Betrag versteht sich als Zuschuss, um die Aufwendungen für Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung während des Auslandsaufenthaltes zu bestreiten. Ein Eigenbetrag zumindest der deutschen Stipendiaten wird erwartet. Das Stipendium beginnt Ende September mit einer Einführungsveranstaltung von drei Tagen in Bonn, an der alle Stipendiaten aus Osteuropa und Deutschland teilnehmen. Unmittelbar im Anschluss an diese Tagung beginnen die Stipendiaten ihren zweimonatigen Arbeitsaufenthalt im Gastland. Eine Verschiebung der Praktikumszeit ist nicht möglich. Die Auswahlkommission der IJP sucht das Land und das jeweilige Gastmedium für die Stipendiaten aus. Dabei wird versucht, die Wünsche des Stipendiaten, was den Medienzweig und das Gastland betrifft, zu berücksichtigen. Ebenso bietet die IJP Hilfe an bei der Suche nach einer Unterkunft. Der Sinn des Programms ist ein doppelter: Zum einen sollen die Stipendiaten in den zwei Monaten als Gastredakteur in der jeweiligen osteuropäischen Redaktion mitarbeiten. Zum anderen erwartet die IJP, dass sie für ihre Heimatredaktion (oder andere deutsche Medien) als Korrespondent auf Zeit über ihr Gastland berichten.
Was soll eine Bewerbung beinhalten?
Die Bewerbungen sind bis zum 15. April 2004 einzureichen. Der schriftlichen Bewerbung beizufügen sind:
- Ein Anschreiben über die Gründe der Bewerbung
- Ein aussagekräftiger tabellarischer Lebenslauf in deutscher Sprache (inklusive Telefon, Fax, Email, Geburtsdatum) mit einem Paßbild
- Drei schriftliche Arbeitsproben (nicht mehr). Fernseh- und Rundfunkjournalisten mögen einen Textabschrift ihres Beitrages einschicken, möglichst keine Audio- oder Videokassetten
- Ein Gutachten über den Arbeitsbereich und die journalistischen Fähigkeiten, ausgestellt vom Ressortleiter oder Chefredakteur. Freie Journalisten fügen ein Gutachten ihres wichtigsten Auftraggebers bei
- Das Gutachten soll zudem als Nachweis dafür dienen, dass die Journalisten für die Zeit ihres Osteuropa-Aufenthaltes freigestellt werden
- Wenn möglich ein Nachweis der Russisch- bzw. Deutschkenntnisse (Zeugnisse, Sprachschulen, usw.)
- Eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien ist möglich
Die Unterlagen müssen vollständig sein. Die Zusagen werden voraussichtlich im Mai/Juni 2004 versandt. Nach der Rückkehr verpflichtet sich der Stipendiat, einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht sowie Kopien der von ihm veröffentlichten Beiträge vorzulegen.
Bewerbungsadresse:
„Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm“, c/o Miodrag Soric (Koordinator), Von-Halbergstraße 28, 53125 Bonn. Weitere Informationen über das Programm unter http://www.ijp.org oder soric@ijp.org
Zum vierten Mal schreibt die IJP für das Jahr 2004 ein Stipendienprogramm für Osteuropa aus. Damit sollen acht junge deutsche Journalisten die Möglichkeit erhalten, für zwei Monate in einem russisch- bzw. ukrainischsprachigen Medium als Gastredakteur zu arbeiten. Die Austauschländer werden voraussichtlich Russland, die Ukraine, Georgien, Armenien oder Aserbaidschan sein. Zeitgleich wird dieses Stipendium für Journalisten aus Osteuropa ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Deutschland bewerben können.
Was will das „Gräfin-Dönhoff-Programm“?
Marion Gräfin Dönhoff (02.12.1909 - 11.03.2002), langjährige Herausgeberin der „Zeit“, hat dem IJP-Programm für Osteuropa ihren Namen gegeben. Die „Zeit-Stiftung“ gehört zu den Sponsoren des Stipendienprogramms. Das „Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm“ soll jungen, vielversprechenden Journalisten aus Deutschland die Möglichkeit eröffnen, sich mit Osteuropa vertraut zu machen. In ihrem zweimonatigen Arbeitsaufenthalt sollen die Journalisten die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe einer für Deutschland wichtigen Weltregion besser einschätzen lernen sowie einen Eindruck von der Kultur, der Lebensweise und dem Journalismus des anderen Landes erhalten. Das Programm endet nicht nach den zwei Monaten: Um den Kontakt unter den Stipendiaten aufrecht zu erhalten, ist geplant, regelmäßige bilaterale Treffen zu organisieren.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben kann sich jeder in Deutschland tätige Journalist zwischen 25 und 35 Jahren, der als Volontär, Redakteur oder regelmäßiger Mitarbeiter für ein deutsches Medium (Print, Radio, Fernsehen, Online) tätig ist. Die Bewerber sollten über gute Russischkenntnisse verfügen, so dass sie sich mit ihren osteuropäischen Kollegen und Interviewpartnern ohne Probleme verständigen können.
Wer steht hinter der IJP?
Die IJP ist eine Organisation von und für Journalisten. Ziel ist es junge, talentierte Journalisten insbesondere im Bereich internationale Politik fortzubilden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.ijp.org.
Wie sieht das Stipendienprogramm aus?
Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.350,- Euro. Dieser Betrag versteht sich als Zuschuss, um die Aufwendungen für Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung während des Auslandsaufenthaltes zu bestreiten. Ein Eigenbetrag zumindest der deutschen Stipendiaten wird erwartet. Das Stipendium beginnt Ende September mit einer Einführungsveranstaltung von drei Tagen in Bonn, an der alle Stipendiaten aus Osteuropa und Deutschland teilnehmen. Unmittelbar im Anschluss an diese Tagung beginnen die Stipendiaten ihren zweimonatigen Arbeitsaufenthalt im Gastland. Eine Verschiebung der Praktikumszeit ist nicht möglich. Die Auswahlkommission der IJP sucht das Land und das jeweilige Gastmedium für die Stipendiaten aus. Dabei wird versucht, die Wünsche des Stipendiaten, was den Medienzweig und das Gastland betrifft, zu berücksichtigen. Ebenso bietet die IJP Hilfe an bei der Suche nach einer Unterkunft. Der Sinn des Programms ist ein doppelter: Zum einen sollen die Stipendiaten in den zwei Monaten als Gastredakteur in der jeweiligen osteuropäischen Redaktion mitarbeiten. Zum anderen erwartet die IJP, dass sie für ihre Heimatredaktion (oder andere deutsche Medien) als Korrespondent auf Zeit über ihr Gastland berichten.
Was soll eine Bewerbung beinhalten?
Die Bewerbungen sind bis zum 15. April 2004 einzureichen. Der schriftlichen Bewerbung beizufügen sind:
- Ein Anschreiben über die Gründe der Bewerbung
- Ein aussagekräftiger tabellarischer Lebenslauf in deutscher Sprache (inklusive Telefon, Fax, Email, Geburtsdatum) mit einem Paßbild
- Drei schriftliche Arbeitsproben (nicht mehr). Fernseh- und Rundfunkjournalisten mögen einen Textabschrift ihres Beitrages einschicken, möglichst keine Audio- oder Videokassetten
- Ein Gutachten über den Arbeitsbereich und die journalistischen Fähigkeiten, ausgestellt vom Ressortleiter oder Chefredakteur. Freie Journalisten fügen ein Gutachten ihres wichtigsten Auftraggebers bei
- Das Gutachten soll zudem als Nachweis dafür dienen, dass die Journalisten für die Zeit ihres Osteuropa-Aufenthaltes freigestellt werden
- Wenn möglich ein Nachweis der Russisch- bzw. Deutschkenntnisse (Zeugnisse, Sprachschulen, usw.)
- Eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien ist möglich
Die Unterlagen müssen vollständig sein. Die Zusagen werden voraussichtlich im Mai/Juni 2004 versandt. Nach der Rückkehr verpflichtet sich der Stipendiat, einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht sowie Kopien der von ihm veröffentlichten Beiträge vorzulegen.
Bewerbungsadresse:
„Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm“, c/o Miodrag Soric (Koordinator), Von-Halbergstraße 28, 53125 Bonn. Weitere Informationen über das Programm unter http://www.ijp.org oder soric@ijp.org