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Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 23 Apr 2008, 09:00
von Dietrich
Hier ein (wie ich finde) ganz interessanter Artikel ueber die russische und chinesische Wirtschaft...
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 43,00.html
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 23 Apr 2008, 19:45
von cndvp/RK
Lieber Diedrich,
was wollen Sie denn damit zum Ausdruck bringen? Und seit wann haben sich Manger um Derartiges zu kümmern? Ich denke, da wird etwas vermengt, was nicht zusammen gehört. Der Hinweis auf den Artikel mag ja den Einen oder Anderen empören, da wir ja alle so anständig erzogen sind und immer alles Glauben, was uns die "Wirtschaftsgelehrten und/oder Journalisten", denn so weis machen wollen. Aber wie war das gleich mit Hitler, Flick, Qauandt und Co.? Siehe die Analyse in
www.komplizissimus.de zum gesteuerten Kollateralschaden Deutschlands als Opfer von Wirtschaftsstrategen. Eine gelenkte Demokratie ala Russland ist besser, als das Chaos und die Diktatur, vorher. Und eine westliche Demokratie, wenn es diese denn so gibt, wie uns vorgemacht wird, wird in Russland noch Jahrzehnte benötigen, so sie überhaupt mit der russischen Seele, zu machen ist. Na, und was unsere Form der "repräsentativen Demokratie" angeht, so sind da auch erhebliche Fragezeichen zu setzen. Wozu also die Aufregung? Einkommen und Sicherheit und Reisen, sind ja schließlich auch des deutschen liebstes Kind. Dafür wird derzeit sogar ein "Staatstreich von Oben" in Kauf genommen wie auch das Ende der sozialen Marktwirtschaft, des Sozialfriedens bis hin zu Mitteilungen von Merz und Co. in der heutigen Ausgabe von ngo-online.de nachzulesen, wo die CDU aufgefordert wird, nicht den Linken hinter her zu laufen. Na denn, es lebe die Moral.
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 23 Apr 2008, 20:20
von Dave
cndvp/RK hat geschrieben:...Und seit wann haben sich Manger um Derartiges zu kümmern? Ich denke, da wird etwas vermengt, was nicht zusammen gehört.
Ich denke schon, dass sich gerade Wirtschaftsführer (u.a. auch Manager) damit befassen sollten,
wo längerfristig investiert werden kann. Und da sind eben politische und auch wirtschaftliche
Stabilität Grundvoraussetztung. Aber wem sag' ich das...
Zudem muss mir keiner erklären wollen, dass Politiker etwas bewegen können. Demokratie ist nur
ein Vorwand, den Kapitalismus etwas humaner zu umschreiben.
Dave
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 24 Apr 2008, 09:17
von Dietrich
cndvp/RK hat geschrieben:Na, und was unsere Form der "repräsentativen Demokratie" angeht, so sind da auch erhebliche Fragezeichen zu setzen. Wozu also die Aufregung? Einkommen und Sicherheit und Reisen, sind ja schließlich auch des deutschen liebstes Kind.
Besonders "Einkommen" und "Reisen" mag ja vielleicht auf viele Deutsche zutreffen.
Ich fuer meinen Teil halte allerdings Sicherheit, und da dies eine etwas schwammige Bezeichung ist, genauer gesagt "Rechtssicherheit" fuer das Wichtigste. In diesem Fall, und das trifft eben besonders auf Russland zu, Sicherheit vor Staatswillkuer, sei es Polizei, Steuerbehoerden, Grenzschutz, etc. etc.....
Ausserdem eine ordentliche Krankenversorgung und Infrastruktur.
cndvp/RK hat geschrieben:Dafür wird derzeit sogar ein "Staatstreich von Oben" in Kauf genommen wie auch das Ende der sozialen Marktwirtschaft, des Sozialfriedens bis hin zu Mitteilungen von Merz und Co. in der heutigen Ausgabe von ngo-online.de nachzulesen, wo die CDU aufgefordert wird, nicht den Linken hinter her zu laufen. Na denn, es lebe die Moral.
Lassen Sie uns nicht so tun, als wenn die soziale Marktwirtschaft einfach so "durch Diktat von oben" abgeschafft wird. So nach dem Motto "jetzt drucken wir weniger Geld und geben es NICHT den Beduerftigen". Versprechen kann man viel. Versprochen haben auch die Kommunisten den Leuten viel. Alle sind gleich. Keinem geht es schlecht. Bla Bla Bla.
Und was ist dabei herausgekommen?
Was haben Sie dagegen, wenn man den Linken nicht nachlaeuft?! Was ist daran falsch?
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 24 Apr 2008, 17:14
von cndvp/RK
Lieber Diedrich,
was interpretieren Sie da hinein, was nicht darin steht? Es wäre schön, könnte genauer hingeschaut werden. Es geht nicht darum wer wem hinterherläuft, sondern darum, sich an seine eigene Nase zu fassen. Stellen wir doch erst einmal wieder bei uns den Rechtsstaat und die Demokratie her indem wir das Politetablissment entmachten und neue Strukturen aufbauen und Deutschland aus dem Gestern in das Heute und Morgen führen. Z.B. mit einer neuen Verfassung etc. Siehe
www.komplizissimus.de, wo diese in Teilen bereits vorgestellt ist.
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 24 Apr 2008, 18:01
von Dave
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 24 Apr 2008, 18:36
von Zeppelin
Ich finde auch, dass Werbung für irgendwelche politischen Separatistengruppen hier nichts zu suchen hat.
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 25 Apr 2008, 06:37
von Zejtnot
Ich bin immer für ein wenig Realsatire. Der Kerl ist schon wieder so schlecht, dass er seine zwei Lieblingslinks meiner Meinung nach ruhig posten soll. Wenn ich die nun als Admin wegschneide, dann fängt das Spektakel mit einer Diskussion über Zensur erst recht an.
Wenn wir als aktive Forenteilnehmer den Spuk beenden wollen, sollten wir einfach nicht mehr antworten ...
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 25 Apr 2008, 10:26
von Dietrich
Wer ausserdem anderer Leute Namen absichtlich falsch schreibt und dabei seinen eigenen noch nicht mal preisgibt, den nehme ich soundso nicht ernst.
Re: Russland, die Wirtschaft und Demokratie
Verfasst: 25 Apr 2008, 12:42
von Xottabych
Wie, Du nimmst den nicht ernst? Ich finde das Programm als politisch interessierter Mensch sehr überzeugend. Die Themen, die die CNDVP abdeckt, müssen endlich angepackt werden! Ich bin ernsthaft am überlegen, in die CNDVP einzutreten. Wirst schon noch sehen! Wenn die CNDVP erst einmal mehr Mitglieder hat als RKs Mama und mich, dann gehts ab! Außerdem werde ich wahrscheinlich das einmalige Angebot annehmen, und all meine Ersparnisse in die Entwicklung seines
Montenegro stecken, immerhin sind 30 Milliarden Euro Jahresumsatz mit diesem Wunderauto zu erwarten, und 168,43 Prozent Gewinn. Tja, da kuckst.