Hallo zusammen !
Ich bin ganz neu auf diesem Forum.
Gerade erst gefunden !!!!!
Und schon muss ich feststellen, gerade in der Visumsangelegenheit einiges falsch gemacht zu haben.
Zu meinem Fall :
Ich habe im März 2007 über eine Bekanntschaftsseite eine russische Frau aus Rostov am Don kennen- und später lieben gelernt.
Im Mai 2007 haben wir ein Hotel in der Türkei gesucht, wo wir beide absteigen können.
Der gemeinsame Urlaub war nicht nur sehr schön, sondern hat auch unsere gegenseitige Liebe hervorgebracht.
Zu diesem Zeitpunkt war unsere Kommunikation auf englisch und einem Notebook mit einem Russisch-Deutsch-Übersetzer beschränkt.
Dann haben wir beide eine Web-CAM gekauft aund seither jeden (fast) Tag miteinander geschrieben und gesprochen.
Aus meiner Beurteilung hat sie sehr schnell deutsch gelernt, sodass wir heute fast nur noch in deutsch sprechen ( wir verstehen uns

).
Im letzten Jahr äußerte sie dann den Wunsch, mit mir als ihrem Geliebten den Jahreswechsel zu verbringen.
Ich also zum Ausländeramt ( für Mich Mettmann, NRW) und eine Einladung gemacht. Die Einladung habe ich im Oktober 2007, also eigentlich früh genug, gemacht. Ich habe ihr die Einladung geschickt und sie ist auch relativ schnell angekommen.
Und jetzt kommt der grosse Fehler. Sie hat dann einen Visa-Dienst in Rostov mit ihren Visa-Angelegenheiten beauftragt.
Die wollten umgerechnet € 400,- . Die Tage und Wochen gingen ins Land und sie sagte immer nur, sie hat noch keine positive Antwort erhalten.
Weihnachten kam und auch Sylvester.......... Das Weinen war groß, weil immer noch kein Visum da war.
Auch die Zeit später war erfolglos, sodaß ich sie im April gebeten habe, von dieser "Firma" ihren Pass und das Geld zurück zu fordern (sie hat erst Wochen später die Hälfte zurück bekommen). Ihren Pass hatte sie dann 1 Woche später und wir haben uns erneut (Juni 2008) in dem türkischen Hotel getroffen. Wir wurden auch von dem Manager wieder erkannt und haben ein nettes Zimmer (herrlicher Meerblick) und ein Gedeck mit 2 Weingläsern, 1 Flasche Rotwein und einer Kerze erhalten. ...war ergreifend. Mein Notebook mit dem Übersetzer hatte ich zwar dabei, brauchte es aber nicht wirklich. Ihr Deutsch hatte für alle Belange gereicht. Die 2 Wochen sind viel zu schnell vorüber gegangen und jetzt, da wir beide wieder jeweils zu Hause sind, taucht erneut die Frage nach einem Visum auf. Auf meine Frage, ob ich eine erneute Einladung machen sollte, brachte sie zum Weinen und sagte, dass sie diesen Weg vergessen könnte, wollte mir aber auf meine Frage, ob sie einen ablehnenden Bescheid bekommen hat, nicht beantworten (Ich vermute es).
Nun meine Fragen :
Haben wir uns durch diese "Firma" den Weg eines deutschen Visums verbaut ?
und somit auch der "ordentlichen Weg" wie von -fremantle- in einem anderen Thread "Visumbeantragungsverfahren zum Besuch in Deutschland" beschrieben, gar nicht erst versuchen brauchen ?
Wie kann ich ( nicht sie) darüber Informationen bekommen ?
Ist für uns auch eine eventuelle Heirat und FZF überhaupt noch möglich ?
Ich weiss, komplizierte Fragen, aber ich bin zur Zeit völlig ratlos................