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Mitarbeiter in den Regionen gesucht
Verfasst: 29 Jan 2009, 16:37
von Braumeister
Hallo zusammen !
meine Frau, sie ist für das Diakonische Werk Deutschland tätig, sucht Ortsrepräsentanten in den regionalen Hauptstädten Russlands, vor allem Sibirien, aber auch im Süden Rußlands etc.(Moskau und Piter nicht). Es handelt sich um den Aufbau von Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, die für das Bildungs- und Betreuungswesen zuständig sind (Bildungsdepartments, Kinder- und Behindertenheime, etc.).
Gesucht werden Personen, die nach Möglichkeit Erfahrung in diesen Gebieten haben oder den Wunsch haben sich einzuarbeiten und deutschsprachig sind. Es erfolgt die offizielle Einstellung bei der Repräsentanz, Einstieg auf nebenberuflicher Basis, Umstieg nach Einarbeitungszeit zur hauptberuflichen Tätigkeit möglich. Gute Möglichkeit für Expats, die keine überdimensionale Ansprüche an die Gehälter haben, oder für Personen, die deutsch sprechen und mit dem Begriff "Behördenengineering" vertraut sind.
Bei Interesse bitte PN.
Viele Grüße,
Re: Mitarbeiter in den Regionen gesucht
Verfasst: 29 Jan 2009, 16:58
von Zejtnot
Mir ist natürlich klar, dass sich Diakonie und Caritas nicht sonderlich mögen, aber vielleicht sollte Deine Frau dennoch mal mit der Diakonie Kontakt aufnehmen, die in Sibirien schon etliche Projekte hat!
Braumeister hat geschrieben:Gute Möglichkeit für Expats, die keine überdimensionale Ansprüche an die Gehälter haben, oder für Personen, die deutsch sprechen und mit dem Begriff "Behördenengineering" vertraut sind.
Hat die Diakonie hier schon eine Basis um ggf. Arbeitsgenehmigungen auszustellen? Einfach so Expats anstellen geht bekanntlich nicht.
Re: Mitarbeiter in den Regionen gesucht
Verfasst: 29 Jan 2009, 18:25
von Braumeister
Da haben Sie uneingeschränkt Recht. Nein, zu Caritas wird sie nicht gehen, zu unterschiedlich sind die Vorstellungen, für einfache Sterbliche, wie mich, sind diese jedoch gleich. Die Idee hatte sie schon, aber aus D. kam die Absage.
Ja, Erfahrung mit der Einstellung ist vorhanden, es handelt sich ja um die Einstellung bei der in der RF durch das Justizministerium akkreditierten nichtkommerziellen nicht staatlichen Representanz. Die einzustellenden ausländischen Personen mussen festen Wohnsitz in der RF vorweisen können und entsprechende Aufenthaltsgenehmigung haben.
Re: Mitarbeiter in den Regionen gesucht
Verfasst: 30 Jan 2009, 08:34
von Zejtnot
Braumeister hat geschrieben:Nein, zu Caritas wird sie nicht gehen, zu unterschiedlich sind die Vorstellungen, für einfache Sterbliche, wie mich, sind diese jedoch gleich. Die Idee hatte sie schon, aber aus D. kam die Absage.
Ich sage ja nicht, dass sie da hingehen soll. Aber man sollte sich gegenseitig ergänzen und sich nicht Konkurrenz machen - wie das leider im Kultur- und Wohltätigkeitssektor vorkommt. Deswegen mein Hinweis, dass die Caritas hier schon sehr viele Projekte betreibt.
Braumeister hat geschrieben:Die einzustellenden ausländischen Personen mussen festen Wohnsitz in der RF vorweisen können und entsprechende Aufenthaltsgenehmigung haben.
Tja, eine Aufenthaltsgenehmigung mit der Möglichkeit hier zu arbeiten haben nur Inhaber des вид на жительство. Darauf hat man (als Westeuropäer) praktisch nur als Ehepartner eines Russen nach rund zwei Jahren Aufenthalt in Russland einen Anspruch. Ich glaube nicht, dass es viele solche Deutsche hier gibt - und die wenigen, die haben meist einen Job.
Ohne russischen Ehepartner kann man - realistisch gesehen - nur mit einer Arbeitsgenehmigung des Arbeitsgebers in Russland leben, und diese müsste in diesem Fall also die Diakonie organisieren. Was man so von kirchlichen Organisationen hört, gibt die orthodoxe Kirche jedoch ihr bestes, dass die russischen Behörden dies nichtorthodoxen kirchlichen Organisationen möglichst schwer machen. Dementsprechend muss man sich als kirchliche Einrichtung auch genau an die Migrationsregeln halten - damit man der orthodoxen Kirche keine Angriffsfläche bietet. Expats, die eine Arbeitsgenehmigung für einen anderen Arbeitgeber haben, kann man also nicht so einfach einstellen.
Ich will Euch nur auf die Hürden hinweisen. Grundsätzlich finde ich jedes Engagement hier unterstützenswert.