Olga Königin von Württemberg in Moskau
Verfasst: 15 Apr 2009, 18:07
vom 27.Mai bis 17.Juni findet in Moskau die Ausstellung "Olga - Königin von Württemberg" statt
Galerie der Internationalen Universität in Moskau
Leninskij Prospekt 17
Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verfügt über reiche Schätze zur Geschichte Württembergs und verwahrt auch das Hausarchiv der fürstlichen Familie. In der Ausstellung "Eine Königin vom Scheitel bis zur Zehe – Olga, Königin von Württemberg" werden in Moskau Fotos und Dokumente gezeigt, die ein Licht werfen auf Olgas Kindheit in St. Petersburg und ihr Leben in Württemberg. Erstmals wird auch ein Ausschnitt aus dem umfangreichen Briefwechsel, den Olga mit ihrer Verwandtschaft in St. Petersburg führte, der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Beziehungen zwischen dem Haus Württemberg und dem russischen Zarenhaus waren sehr eng. Von 1776 bis 1874 kamen in vier Generationen fünf Ehen zustande. 1846 vermählte sich Großfürstin Olga Nikolajewna, eine Tochter des Zaren Alexander I. und seiner Gemahlin Alexandra Feodorowna, mit dem württembergischen Kronprinzen Karl. In Württemberg fand die schöne, gebildete und hoheitsvolle Zarentochter begeisterte Aufnahme. Wo immer die Kronprinzessin und spätere Königin Olga in der Öffentlichkeit auftrat, waren ihr Respekt und verehrungsvolle Hochachtung sicher. Sie war "königlich vom Scheitel bis zur Zehe in ihrem ganzen Wesen und Gebaren", wie es in einem zeitgenössischen Bericht heißt. Auch in schwierigen Zeiten wusste sie Haltung zu bewahren. Olga engagierte sich besonders im sozialen Bereich. Als Wohltäterin ist sie bis heute positiv in Erinnerung geblieben. Viele Einrichtungen in Württemberg tragen noch immer ihren Namen.
Galerie der Internationalen Universität in Moskau
Leninskij Prospekt 17
Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verfügt über reiche Schätze zur Geschichte Württembergs und verwahrt auch das Hausarchiv der fürstlichen Familie. In der Ausstellung "Eine Königin vom Scheitel bis zur Zehe – Olga, Königin von Württemberg" werden in Moskau Fotos und Dokumente gezeigt, die ein Licht werfen auf Olgas Kindheit in St. Petersburg und ihr Leben in Württemberg. Erstmals wird auch ein Ausschnitt aus dem umfangreichen Briefwechsel, den Olga mit ihrer Verwandtschaft in St. Petersburg führte, der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Beziehungen zwischen dem Haus Württemberg und dem russischen Zarenhaus waren sehr eng. Von 1776 bis 1874 kamen in vier Generationen fünf Ehen zustande. 1846 vermählte sich Großfürstin Olga Nikolajewna, eine Tochter des Zaren Alexander I. und seiner Gemahlin Alexandra Feodorowna, mit dem württembergischen Kronprinzen Karl. In Württemberg fand die schöne, gebildete und hoheitsvolle Zarentochter begeisterte Aufnahme. Wo immer die Kronprinzessin und spätere Königin Olga in der Öffentlichkeit auftrat, waren ihr Respekt und verehrungsvolle Hochachtung sicher. Sie war "königlich vom Scheitel bis zur Zehe in ihrem ganzen Wesen und Gebaren", wie es in einem zeitgenössischen Bericht heißt. Auch in schwierigen Zeiten wusste sie Haltung zu bewahren. Olga engagierte sich besonders im sozialen Bereich. Als Wohltäterin ist sie bis heute positiv in Erinnerung geblieben. Viele Einrichtungen in Württemberg tragen noch immer ihren Namen.