Putinist hat geschrieben:
Eine "totalitärische Gesellschaft" ist eine Lieblingsbeschäftigungstherapie für unsere ебанутые "Demokraten" und "freie westliche Presse"

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Lieber Putinist,
weiter oben habe ich geschrieben, das wirtschaftliches Wohlergehen und Demokratie nicht unbedingt einhergehen müssen. Was der jeweilige Bürger und die jeweilige Gesellschaft präferiert, ist seine/ihre Sache.
Für mich, der ein als "linke Schule" verschrienes Gymnasium besucht und von den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in den 1970er Jahren profitiert hat, sind die Bürgergesellschaft und die Freiheit
vom Staat erstrebenswert. Für jmd., der früher nach Vodka und Wurst anstehen mußte, reicht es u.U. aus, wenn er diese Dinge jetzt ohne Schlange und ohne Beziehungen in ausreichender Menge erwerben kann und ihm ansonsten alles "po fig" ist.
Man muß die eine wie die andere Lebenseinstellung nicht unbedingt gut finden, jedoch sollte man sie nicht verunglimpfen! Oh, ich übersah den Smiley (d.h. das ebanutye ist nur ironisch gemeint?).
Was mich beunruhigt ist, das jede Maßnahme zur Kontrolle und Überwachung für sich allein nicht unbedingt dramatisch ist, aber durch immer mehr Maßnahmen immer mehr Mißbrauchsmöglichlkeiten entstehen und man sich in der Summe immer unter Beobachtung fühlt.
@bephep: mit diesem Pragmatizismus kann man die Demokratie auch gleich minimieren... Außerdem geht es bei den geplanten (oder gar schon beschlossenen?) russischen Gesetzen nicht um die Einführung einer 5%-Hürde bei Kommunalwahlen, sondern um Reduzierung der Zulassung von politischen Parteien über eine gesetzlich (von der derzeit herrschenden Mehrheitspartei) vorgeschriebene hohe Mindestmitgliedszahl.