infiziert
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vielreisende
infiziert
Hallo an Alle (noch unbekannte) Russlandfreunde,
ich bin eine inzwischen 50jährige unruhige, zetlich relativ unabhängige, Seele, die es immer wieder in die weite Welt zieht. Bevorzugt autark, mit Zelt und Rucksack, Öffis oder mit dem Fahrrad. 2008 war ich in/auf Kamtschatka (Trekking) und letztes Jahr in der Pamir-Region (mit Rad) unterwegs.
Ich bin unglaublich begeistert von Land und Leuten und habe inzwischen auch etwas russisch gelernt, weil: ich will unbedingt wieder hin!
Für den Sommer 2011 würde ich nun gerne wieder mit meinem Rad reisen und habe eine Tour zum "geografische Mittelpunkt Asiens" geplant.
Ich erhoffe mir hier viele Tipps und vielleicht auch einen ReisepartnerIn
Das soll vielleicht erst mal genügen, mit meinen speziellen Fragen quäle ich Euch wohl besser in den dafür vorgesehenen Unterforen ;-)
Freue mich, auf dieses Forum gestossen zu sein.
UTE
Möchte noch hinzufügen, dass ich grade hier im Forum etwas über Radfahren in RF gelesen habe und das es auch hier viel Verkehr und die üblichen Raser gibt. Das sehe ich auch als gefährlich an. Aber ich will ja solche Strecken nach Möglichkeit meiden und eher Nebenstrecken, sofern vorhanden, nutzen. Habe ein sehr geländegängiges Reiserad. Dann will ich ja auch nicht ab Moskau oder Irkutsk radeln, sondern ab Barnaul oder Kyzyl, je nachdem wo ich am besten flugtechnisch oder zugmäßig hinkomme.
ich bin eine inzwischen 50jährige unruhige, zetlich relativ unabhängige, Seele, die es immer wieder in die weite Welt zieht. Bevorzugt autark, mit Zelt und Rucksack, Öffis oder mit dem Fahrrad. 2008 war ich in/auf Kamtschatka (Trekking) und letztes Jahr in der Pamir-Region (mit Rad) unterwegs.
Ich bin unglaublich begeistert von Land und Leuten und habe inzwischen auch etwas russisch gelernt, weil: ich will unbedingt wieder hin!
Für den Sommer 2011 würde ich nun gerne wieder mit meinem Rad reisen und habe eine Tour zum "geografische Mittelpunkt Asiens" geplant.
Ich erhoffe mir hier viele Tipps und vielleicht auch einen ReisepartnerIn
Das soll vielleicht erst mal genügen, mit meinen speziellen Fragen quäle ich Euch wohl besser in den dafür vorgesehenen Unterforen ;-)
Freue mich, auf dieses Forum gestossen zu sein.
UTE
Möchte noch hinzufügen, dass ich grade hier im Forum etwas über Radfahren in RF gelesen habe und das es auch hier viel Verkehr und die üblichen Raser gibt. Das sehe ich auch als gefährlich an. Aber ich will ja solche Strecken nach Möglichkeit meiden und eher Nebenstrecken, sofern vorhanden, nutzen. Habe ein sehr geländegängiges Reiserad. Dann will ich ja auch nicht ab Moskau oder Irkutsk radeln, sondern ab Barnaul oder Kyzyl, je nachdem wo ich am besten flugtechnisch oder zugmäßig hinkomme.
Zuletzt geändert von vielreisende am 30 Okt 2010, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
- bella_b33
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- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: infiziert
Hallo Ute,
und
hier im Forum! Viel Spaß beim Mitmischen und beim Reisen durch die Welt 
und
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Re: infiziert
In Russland radeln halte ich für wirklich abenteuerlich und teils auch gefährlich, aber ich denke, wenn man gut plant und einige Risiken ausschließt, dürfte das eine unvergessliche Reise werden.
Du erntest, was du säst.
- bella_b33
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 13051
- Registriert: 27 Apr 2008, 06:24
- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: infiziert
Straße vorher von ein paar GAIschniks sperren lassen??manuchka hat geschrieben:einige Risiken ausschließt
Ich trau mich hier bisher mit dem Fahrrad NICHT in die Nähe von stark befahrenen Straßen....aber Mordowien soll auch fahrtechnisch eine der schlimmsten Gegenden sein.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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vielreisende
Re: infiziert
Kannst Du das genauer begründen? Wieso gefährlich? Ein Bekannter von mir ist von Sachsen bis zum Bailaklasee geradelt und wieder zurück. Abenteuer ja, aber von gefährlich hat er nichts erzählt.manuchka hat geschrieben:In Russland radeln halte ich für wirklich abenteuerlich und teils auch gefährlich, aber ich denke, wenn man gut plant und einige Risiken ausschließt, dürfte das eine unvergessliche Reise werden.
Vielleicht ist sowas auch Ansichtssache. Ich bin schon weltweit mit meinem Rad unterwegs gewesen, am gefährlichsten fand ich es bislang in Deutschland. Für die hiesigen Autofahrer bin ich nämlich kein Verkehrsteilnehmer sondern ein Verkehrshinderniss. Da muß man ganz dicht überholen statt 1/10 sek zu warten bis der Gegenverkehr vorbei ist. Oder man muss die Vorfahrt nehmen, zuwas auch hat ein Fahrrad schließlich eine Bremse? Ich persönlich empfinde die Autofahrer in den meisten anderen Ländern als bedeutend rücksichtsvoller.
Wie stellt sich das für Russland dar?
Gruß Ute
Möchte noch hinzufügen, dass ich grade hier im Forum etwas über Radfahren in RF gelesen habe und das es auch hier viel Verkehr und die üblichen Raser gibt. Das sehe ich auch als gefährlich an. Aber ich will ja solche Strecken nach Möglichkeit meiden und eher Nebenstrecken, sofern vorhanden, nutzen. Habe ein sehr geländegängiges Reiserad. Dann will ich ja auch nicht ab Moskau oder Irkutsk radeln, sondern ab Barnaul oder Kyzyl, je nachdem wo ich am besten flugtechnisch oder zugmäßig hinkomme.
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m1009
Re: infiziert
Man merkt, es werden von Jahr zu jahr mehr Radfahrer.vielreisende hat geschrieben:in den meisten anderen Ländern als bedeutend rücksichtsvoller.
Wie stellt sich das für Russland dar?
Positiv, die meisten Radfahrer hier in Russland noch deutlich ruhiger und vorsichtiger im Verkehr sich bewegen, als ich es in Deutschland erlebe. Wenn ich in Berlin rechts abbiege, ist immer die Angst im Nacken, das einer dieser Amstrong's , einem in die Seite knallt.
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vielreisende
Re: infiziert
Es ist natürlich ganz klar, dass Verkehrsverstöße nicht nur von Autofahrern begangen werden. Manche Radfahrer haben auch ein ausgeprägtes Kamikazeverhalten.
Aber mit etwas gegenseitigen Respekt, sollte es eigentlich gehen.
Für mich stellt sich die Frage, wie hoch das tatsächliche Verkehrsaufkommen in etwas abgelegeneren Regionen wirklich ist. In Dtl. hat ja fast jeder Hans und Franz (leider) ein Auto. Aber das gilt ja nicht für den Rest der Welt und deshalb macht mir persönlich Radfahren in manch anderen Ländern bedeutend mehr Spaß als vielleicht in GER, USA, Neuseeland usw.
Aber mit etwas gegenseitigen Respekt, sollte es eigentlich gehen.
Für mich stellt sich die Frage, wie hoch das tatsächliche Verkehrsaufkommen in etwas abgelegeneren Regionen wirklich ist. In Dtl. hat ja fast jeder Hans und Franz (leider) ein Auto. Aber das gilt ja nicht für den Rest der Welt und deshalb macht mir persönlich Radfahren in manch anderen Ländern bedeutend mehr Spaß als vielleicht in GER, USA, Neuseeland usw.
- zimdriver
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 4927
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- Wohnort: Moskau- es war einmal
Re: infiziert
Russland mit dem Rad - bei viel Zeit und Fähigkeit, mit der Einsamkeit auf den Entfernungen zurecht zu kommen kann dies sicher toll werden.vielreisende hat geschrieben:...Für die hiesigen Autofahrer bin ich nämlich kein Verkehrsteilnehmer sondern ein Verkehrshinderniss. Da muß man ganz dicht überholen statt 1/10 sek zu warten bis der Gegenverkehr vorbei ist. Oder man muss die Vorfahrt nehmen.
Nur eines musst Du nicht erwarten: niemand wird dich als Radler wahrnehmen oder dir gar Rechte einräumen. Da bist du kein Hindernis, sondern im günstigsten Fall ein Argernis oder Luft. Dazu kommt, dass noch nicht mal ansatzweise das Verständnis fürs Radfanren da ist. Campingplätze gibts nicht, aber stoyankas für Trucker, häufig auch mit einigem Komfort.
Aber du hast Erfahrung, nach dem Pamir kann dich nichts Schrecken, denke ich.
Willkommen hier!
- bella_b33
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Re: infiziert
Hier ist der Verkehr abseits der Städte schon deutlich ruhiger als in DE. Rücksicht auf nen Radfahrer wird hier aber kaum Einer nehmen. Da du solche knappen Überholmanöver ja schon kennst, ists wohl nichts Neues, was ich Dir erzähle.......außer, daß es noch knapper als knapp werden könnte(durfte ich unfreiwillig schon mehrfach sehen).vielreisende hat geschrieben:Es ist natürlich ganz klar, dass Verkehrsverstöße nicht nur von Autofahrern begangen werden. Manche Radfahrer haben auch ein ausgeprägtes Kamikazeverhalten.
Aber mit etwas gegenseitigen Respekt, sollte es eigentlich gehen.
Für mich stellt sich die Frage, wie hoch das tatsächliche Verkehrsaufkommen in etwas abgelegeneren Regionen wirklich ist. In Dtl. hat ja fast jeder Hans und Franz (leider) ein Auto. Aber das gilt ja nicht für den Rest der Welt und deshalb macht mir persönlich Radfahren in manch anderen Ländern bedeutend mehr Spaß als vielleicht in GER, USA, Neuseeland usw.
Da hast Recht, Nachbar! Ich hab dieses Jahr sicher 3-4 gesehen! Letztes Jahr Keinen Einzigen!m1009 hat geschrieben:Man merkt, es werden von Jahr zu jahr mehr Radfahrer.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
- Sibirier
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- Wohnort: Ermolino Kalushskaya Oblast
Re: infiziert
Ich sehe so 2-3 Mal in der Woche einen Radfahrer auf der Kievskij Chaussee auf dem Standstreifen gegen den Verkehr fahren. Ist wohl ein Angestellter bei einer Tankstelle, der nach der Nachtschicht nach Hause fährt. ABER, da auf der Kievskij Chaussee sehr, sehr oft der Standstreifen auch zum Überholen genutzt wird, wird mir schon für den Radfahrer Angst und Bange.....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
