Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
hier haben wir im Zusammenhang mit den Amis wieder ein Musterbeispiel toller funktionierender Demokratie in Deutschland!
wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, kann man nur kotzen! Aber immer schön Stimmung machen gegen die teuren MigrantInnen und Harzis wah....
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/ ... ll101.html
wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, kann man nur kotzen! Aber immer schön Stimmung machen gegen die teuren MigrantInnen und Harzis wah....
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/ ... ll101.html
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Recht hast Du, Saboteur.
Wir sehen ja: Durch diese uebersteigerte "Sicherheit" (jeder Mist ist geheim) entziehen sich viele Institute des Staats jeder Kontrolle. Man braucht sich ja auch nur an das Auswaertige Amt erinnern, wo viele Altnazis jahrzehntelang geachtet und bestens bezahlt im Amte waren und weitere Jahrzehnte nicht geringe Staatspensionen bezogen. Wenn sie nicht ueberheblich den "Neuling" Fischer herausgefordert haetten und dieser die Historikerkommission berufen haette, wuessten wir auch bis heute kaum etwas. War ja auch alles geheim...
Also ich glaube schon, so etwas wie Wikileaks brauchen die muendigen Buerger ueberall in der Welt, als ein kleines Gegengewicht zur verborgenen Willkuer der Machtausuebenden.
Wir sehen ja: Durch diese uebersteigerte "Sicherheit" (jeder Mist ist geheim) entziehen sich viele Institute des Staats jeder Kontrolle. Man braucht sich ja auch nur an das Auswaertige Amt erinnern, wo viele Altnazis jahrzehntelang geachtet und bestens bezahlt im Amte waren und weitere Jahrzehnte nicht geringe Staatspensionen bezogen. Wenn sie nicht ueberheblich den "Neuling" Fischer herausgefordert haetten und dieser die Historikerkommission berufen haette, wuessten wir auch bis heute kaum etwas. War ja auch alles geheim...
Also ich glaube schon, so etwas wie Wikileaks brauchen die muendigen Buerger ueberall in der Welt, als ein kleines Gegengewicht zur verborgenen Willkuer der Machtausuebenden.
- Zejtnot
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Ich gebe Dir vollkommen Recht. Gerade die Informationen zu Afghanistan und Irak waren im Sinne der Menschenrechte ganz wichtig.Nikolaus hat geschrieben:Also ich glaube schon, so etwas wie Wikileaks brauchen die muendigen Buerger ueberall in der Welt, als ein kleines Gegengewicht zur verborgenen Willkuer der Machtausuebenden.
Aber diese Veröffentlichung ist sinnlos und in meinen Augen kontraproduktiv für die Idee der Seite. Ich sehe es genauso wie Dietrich - wenn ich meinem Chef eine Einschätzung über einen Kunden schreibe, ist dies legitim. Und wenn Wikileaks dies als "Geheimakten" veröffentlichen würde, wäre dies in meinen Augen nicht legitim.
Wie gesagt, ich beziehe dies ausdrücklich nur auf diese banalen Diplomaten-Meldungen. Sobald es um wirklich relevante und verheimlichte Informationen geht, sehe ich eine Veröffentlichung als notwendig.
Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Ich sehe das nicht wie ihr (ich glaubte zwar, Dietrich haette bisher nicht ganz Deine Sicht, aber vielleicht habt ihr euch "im Geheimen" verstaendigtZejtnot hat geschrieben:Ich sehe es genauso wie Dietrich - wenn ich meinem Chef eine Einschätzung über einen Kunden schreibe, ist dies legitim. Und wenn Wikileaks dies als "Geheimakten" veröffentlichen würde, wäre dies in meinen Augen nicht legitim.
Die betroffenen Diplomaten deklarieren sich als treue Diener eines Hortes der Demokratie und werden vom Volk finanziert. Dann sollte dieses Volk schon ab und zu die Gelegenheit haben, seine "Interessenvertreter" bei der Ausuebung ihres Dienstes zu kontrollieren...
Fuer ein privates Unternehmen trifft das offenkundig nicht zu, es sei denn, es nimmt in hohem Masse staatliche Unterstuetzung, Steuererleichterungen,... in Anspruch oder hat, wie z.B. die grossen Banken, globalen Einfluss auf grosse Teile der Volkswirtschaft.
Scheint mir so...
Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Doch, diese Sicht hatte ich.Nikolaus hat geschrieben:Ich sehe das nicht wie ihr (ich glaubte zwar, Dietrich haette bisher nicht ganz Deine Sicht, aber vielleicht habt ihr euch "im Geheimen" verstaendigt):
Es ging mir in meinen ersten Postings aber auch noch um einer andere Frage, die vom Admix kam, naemlich ob nur Wikileaks schuld ist, oder auch die Presse.
Wieso? Kannst du die Ergebnisse der diplomatischen Arbeit denn nicht kontrollieren? Die Entscheidungen der Politik sind öffentlich, auch wenn sie sich auf diplomatische Dinge beziehen. Also kannst du kontrollieren und ggf. (durch den Gang an die Wahlurne) diese auch bewerten.Die betroffenen Diplomaten deklarieren sich als treue Diener eines Hortes der Demokratie und werden vom Volk finanziert. Dann sollte dieses Volk schon ab und zu die Gelegenheit haben, seine "Interessenvertreter" bei der Ausuebung ihres Dienstes zu kontrollieren...
Wieso sollten aber alle Schritte des Ergebnisfindungsprozesses derart Transparent gemacht werden, dass sie (weil es eben auch die anderen Staaten lesen) dem ganzen Vorhaben dann plötzlich nicht dienen, sondern sogar schaden.
Ein Herr Putin sieht und darf sehen, wie ihm der amerikanische Präsident oder ein Aussenminister entgegentritt und welche Vorschläge ihm von deren Seite gemacht werden. Aber wie er dort intern gesehen wird, und wie die Entscheidungen der Gegenseite zustandegekommen sind, das geht ihn nichts an.
Was also soll diese Geschichte bringen, ausser - ganz platt - den Amerikanern zu schaden?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Zusatz:
Oder meinst du DAS würde die Beziehungen zwischen Russland und den USA irgendwie weiterbringen:
Oder meinst du DAS würde die Beziehungen zwischen Russland und den USA irgendwie weiterbringen:
von http://www.faz.net/-01kwrjUnterdessen wurde aus einem über Wikileaks veröffentlichten Dokument bekannt, dass die Vereinigten Staaten bei der Zusammenarbeit mit Russland in Verteidigungsfragen offenbar keine wesentlichen Fortschritte seit dem Kalten Krieg sehen. In der Depesche, die vergangenes Jahr von der amerikanischen Botschaft in Moskau verfasst wurde, wird die Kooperation bei Angelegenheiten der Verteidigung zwischen den beiden Ländern zwar als nützlich beschrieben, diese würde aber durch „einen Mangel an russischer Transparenz und Wechselseitigkeit“ behindert.
Dem Dokument zufolge sehen amerikanische Diplomaten vor allem den Informationsaustausch mit Russland in der Verteidigungspolitik kritisch. So würde Russland den Vereinigten Staaten häufig den Einblick in Papiere von Lagebesprechungen verweigern und selten Besuche von Standorten außerhalb des Verteidigungsministeriums oder zu akademischen Institutionen mit einem Schwerpunkt auf Verteidigungsfragen gewähren.
Aus einem anderen amerikanischen Dokument geht laut der britischen Zeitung „Guardian“ hervor, dass es sich nach Ansicht des spanischen Staatsanwaltes José Gonzalez bei Russland „quasi“ um einen „Mafiastaat“ handle, dessen Politiker „Hand in Hand“ mit der organisierten Kriminalität kooperierten. Dem Dokument zufolge greifen russische Behörden auf die Mafia zurück, um bestimmte Handlungen vornehmen zu können, die Russland „korrekterweise nicht als Regierung“ vornehmen könne. Einer weiteren Depesche zufolge, aus welcher der „Guardian“ zitierte, wusste Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin zudem von den Mordplänen an dem russischen ehemaligen Spion Alexander Litwinenko, der 2006 in London an einer Vergiftung starb.
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W. Churchill (1940)
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Hab gereade ein Video bei Arte TV gesehen, bisher bin ich dieser sache eigentlich etwas reserviert gegenüber gestanden. Nachdem ich das Video gesehen habe finde ich es auch völlig richtig, das die Schweinereien der Amis ans Tagelicht kommen
Hier ist mal der Link zu dem Video: http://videos.arte.tv/de/do_fbConnect/v ... 45504.html
Gruss
wolf
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Vlt. liegt es ja daran, dass die Amis, bzw. speziell die Republikaner bei den aktuellen Abruestungsverhandlungen blocken und Obama so momentan die noetigen Stimmen nicht zusammen bekommt, so dass die Russen nach wie vor misstrauisch sind ...Dietrich hat geschrieben:Oder meinst du DAS würde die Beziehungen zwischen Russland und den USA irgendwie weiterbringen
Wir koennten sicher jeder Gegenbeispiele zu Hauf beibringen ...
Die Russen blocken auch, haben sie schon immer getan, keine Frage, trotzdem meine ich, dass sich unter Putin/Medwedjew schon einiges bewegt hat., bei allen noch vorhandenen Problemen. Das internationale Auftreten der Amis empfinde ich nach- wie vor als mistig, sei es bei Verhandlungenden zur Abruestung, zum Umweltschutz, bei Rohstofffragen, oder aussenpolitischen Deeskalation.
... und wer sollte diese Vorselektierung vornehmen, ohne nicht gleich wieder unterstellt zu bekommen, mit der Selektion irgendwelche Interessen zu bedienen und seien es die Eigenen (z.B. Finanzierung des Services)?Zejtnot hat geschrieben:Wie gesagt, ich beziehe dies ausdrücklich nur auf diese banalen Diplomaten-Meldungen. Sobald es um wirklich relevante und verheimlichte Informationen geht, sehe ich eine Veröffentlichung als notwendig.
-ah-
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Ich wuerde das vlt. gar nicht so sehr auf die Amis reduzieren. Wie beim weiterstoebern der immer wieder interessanten Links von Nikolaus zu lesen ist, pflegen auch die Russen, und sicher auch alle anderen Laender, bei solchen Schriftwechsel nicht unbedingt einen diplomatischen Ton. Da wuerde es wohl auch bei jedem anderen Land peinliche Momente geben.CSB_Wolf hat geschrieben:Nachdem ich das Video gesehen habe finde ich es auch völlig richtig, das die Schweinereien der Amis ans Tagelicht kommen
Nun hat es die Amis erwischt (btw nicht das 1. Mal - offenes Mikro, etc) und bei deren internationalen Auftreten wird das natuerlich auch leidlich ausgewertet. Bei allen anderen Laendern wird man hier jetzt sicher eine gewisse Emisgkeit beobachten koennen, damit so ein Gau halbwegs einmalig bleibt.
Ich finde es eigentlich mehr interessant als problematisch, wie Nikolaus schon schrieb, die sind ja nicht zum Selbstzweck unterwegs ...
Und jedes Medium wird seine Leser-, Seher- und Hoererschaft bedienen. Selbst den Tratsch finde ich insofern interessant, ob und wie sich die Einschaetzung der Leute, die mit den Oberen 10K persoenlich zu tun haben, von meiner eigenen unterscheidet.
Ich glaube da unterscheiden wir uns alle gar nicht so sehr. Wenn man es mal im kleinen Maßstab sieht, wuerde mich auch schon mal interessieren wie so eine Knalltuete aussieht, der hier im Forum anderen Mitgliedern Gewalt androht und anbietet mit seinen Kumpels mal persoenlich zu einem "Kundengespraech" vorbei zu kommen...
Was auch interessant war, dass J. Assange bei "Однако" аиф ОРТ mit Леонтьев, hier insbesondere wegen der gewissen Regierungsnaehe des Senders, IMHO nicht wirklich gut weg kam:"мальчик" ...
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Re: Wikileaks "entbloesst" amerikanische Diplomaten
Ich meinte jetzt eigentlich hauptsächlich die Schweinereien, die die Amis mit dem Irak Krieg u.s.w. abgelassen hatten, wie in dem Video ersichtlich ist und von Wikileaks aufgedeckt worden ist 8)Axel Henrich hat geschrieben: Ich wuerde das vlt. gar nicht so sehr auf die Amis reduzieren. -ah-
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wolf
