Seweromuisker Tunnel
Seweromuisker Tunnel
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Zuletzt geändert von RobS04 am 12 Aug 2011, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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pippie
Re: Seweromuisker Tunnel
Wikipedia sagt, es waren Umgehungsstrecken da.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seweromuisker_Tunnel ( http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A1%D0% ... 0%BB%D1%8C )
http://www.bamts.ru/pro/madepro/severomuisky.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Seweromuisker_Tunnel ( http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A1%D0% ... 0%BB%D1%8C )
http://www.bamts.ru/pro/madepro/severomuisky.php
Re: Seweromuisker Tunnel
Auf Wikipedia war ich schon selber gekommen. Antwortmöglichkeiten sind:
- über den gefrorenen See
- mit Zusatzloks über den Pass
- Umladung auf LKWs und dann vorbeigefahren
- über den gefrorenen See
- mit Zusatzloks über den Pass
- Umladung auf LKWs und dann vorbeigefahren
Re: Seweromuisker Tunnel
Hach, das Leben kann manchmal so einfach sein - auch ohne Verkehrsministerium
Wikipedia deutsch:
Wikipedia russisch:
Die Umgehungsstrecke von Severomuisk
Der Gebirgskamm von severomuisk ist eine der schwierigsten Abschnitte der BAM (Baikal-Amur-Magistrale). Bis zur Eröffnung des Severomuisker Tunnels fuhren die Züge auf einer Umgehungsstrecke der Eisenbahn, die über den Gebirgskamm führte. Die erste Variante der Umgehung mit einer Länge von 24,6 km wurde in den Jahren 1982-1983 angelegt; bei ihrem Bau wurden Gefälle bis 40 Tausendstel (40 Promille, d.h. bis 40 Höhenmeter auf einen Streckenkilometer) zugelassen. Aus diesem Grund konnte diese Linie nur von Güterzügen mit einigen wenigen Waggons befahren werden. Der Verkehr von Personenzügen war verboten (über den Pass wurden die Leute mit Bussen transportiert).
In den Jahren 1985-1989 wurde eine neue Umgehungsstrecke mit 54 km Länge gebaut, die aus einer Vielzahl steiler Serpentinen, hohen Bogenbrücken (Viadukten) und zwei Schlaufentunneln besteht (die alte Umgehung wurde in der Folge abgebaut). Bekanntheit erlangte die "Teufelsbrücke" - eine Brücke an einer steilen Kurve mit Gefälle, die über den Fluss Itykyt verläuft und auf zweigeschossigen Stützpfeilern steht. Die Züge waren gezwungen, zwischen den Bergkuppen hindurchzufahren, wobei die Maximalgeschwindigkeit 20 km/h betrug und das Risiko bestand, von einer Lawine überrolt zu werden. An Anstiegen war es notwendig, die Züge mit Hilfe von zusätzliche Lokomotiven anzuschieben. Dieser Streckenabschnitt war sehr kostenintensiv hinsichtlich der Instandhaltung der Gleise und der Gewährleistung der Verkehrssicherheit.
Wikipedia deutsch:
Beschreibung
... wurde 1982–1983 eine erste 27 km lange Tunnelumgehungsstrecke errichtet. Die Praxis der Errichtung provisorischer Umgehungsstrecken war auch bei fast allen anderen BAM-Tunneln gebräuchlich. Da diese Strecke sehr steil war (auf weiten Abschnitten Gefälle von 40‰), war ein regulärer Betrieb jedoch schwierig und im Personenverkehr nach sowjetischen Bestimmungen nicht zulässig. Nachdem sich durch einen katastrophalen Wassereinbruch eine weitere langfristige Verzögerung beim Tunnelbau abzeichnete, entstand daher bis 1989 eine weitere 54 km lange Umgehungsstrecke, die größtenteils durch unwegsames, gebirgiges Gelände führt, zahlreiche, teils sehr scharfe Kurven aufweist und vielerorts auf hohen Viadukten sowie ihrerseits durch mehrere, bis über 2 km lange Tunnel verläuft. Nach Fertigstellung des Tunnels wurde die ursprüngliche Umgehungsstrecke aufgegeben. Obwohl diese Teilstrecke später auch elektrifiziert wurde, war die Fahrt extrem zeitraubend – für die 54 km benötigten Personenzüge zweieinhalb Stunden – und wegen möglicher Lawinen auch gefährlich. Entsprechend hoch waren die Unterhaltungskosten für die Teilstrecke.
Wikipedia russisch:
Übersetzung:Северомуйский обход
Северомуйский хребет являлся одним из самых сложных участков БАМа. До открытия Северомуйского тоннеля поезда следовали по обходной железнодорожной ветке, проложенной через хребет. Первый вариант обхода длиной 24,6 км был сооружён в 1982 — 1983 годах; при его строительстве допускались уклоны до 40 тысячных (40 промилле, то есть до 40 метров подъёма на километр расстояния). В силу этого через эту линию могли следовать лишь грузовые поезда в несколько вагонов; движение пассажирских поездов было запрещено (через перевал людей возили на автобусах).
В 1985 — 1989 годах была построена новая обходная ветка длиной 54 км, состоящая из многочисленных крутых серпантинов, высоких виадуков и двух петлевых тоннелей (старый обход впоследствии был разобран). Известность получил «Чёртов мост» — виадук в крутом повороте на уклоне через долину реки Итыкыт, стоящий на двухъярусных опорах. Состав был вынужден лавировать между сопками, передвигаясь с максимальной скоростью 20 км/ч и рискуя попасть под сход лавины. На подъёмах возникала необходимость толкать составы вспомогательными локомотивами. Участок требовал больших расходов по содержанию пути и обеспечению безопасности движения.
Die Umgehungsstrecke von Severomuisk
Der Gebirgskamm von severomuisk ist eine der schwierigsten Abschnitte der BAM (Baikal-Amur-Magistrale). Bis zur Eröffnung des Severomuisker Tunnels fuhren die Züge auf einer Umgehungsstrecke der Eisenbahn, die über den Gebirgskamm führte. Die erste Variante der Umgehung mit einer Länge von 24,6 km wurde in den Jahren 1982-1983 angelegt; bei ihrem Bau wurden Gefälle bis 40 Tausendstel (40 Promille, d.h. bis 40 Höhenmeter auf einen Streckenkilometer) zugelassen. Aus diesem Grund konnte diese Linie nur von Güterzügen mit einigen wenigen Waggons befahren werden. Der Verkehr von Personenzügen war verboten (über den Pass wurden die Leute mit Bussen transportiert).
In den Jahren 1985-1989 wurde eine neue Umgehungsstrecke mit 54 km Länge gebaut, die aus einer Vielzahl steiler Serpentinen, hohen Bogenbrücken (Viadukten) und zwei Schlaufentunneln besteht (die alte Umgehung wurde in der Folge abgebaut). Bekanntheit erlangte die "Teufelsbrücke" - eine Brücke an einer steilen Kurve mit Gefälle, die über den Fluss Itykyt verläuft und auf zweigeschossigen Stützpfeilern steht. Die Züge waren gezwungen, zwischen den Bergkuppen hindurchzufahren, wobei die Maximalgeschwindigkeit 20 km/h betrug und das Risiko bestand, von einer Lawine überrolt zu werden. An Anstiegen war es notwendig, die Züge mit Hilfe von zusätzliche Lokomotiven anzuschieben. Dieser Streckenabschnitt war sehr kostenintensiv hinsichtlich der Instandhaltung der Gleise und der Gewährleistung der Verkehrssicherheit.
Du erntest, was du säst.
Re: Seweromuisker Tunnel
Toll... was sollte dann die Frage oben?RobS04 hat geschrieben:Auf Wikipedia war ich schon selber gekommen. Antwortmöglichkeiten sind:
- über den gefrorenen See
- mit Zusatzloks über den Pass
- Umladung auf LKWs und dann vorbeigefahren
Nun, nach dem russischen Wikipedia-Text ist es Antwort 2 für die Züge und Antwort 3 (fast - Busse) für die Leute.
Du erntest, was du säst.
Re: Seweromuisker Tunnel
Den Tunnel kenne ich aus einer Reportage bei arte. Da ging es dann auch um die Leute, die nach Ende der Bauarbeiten in den Siedlungen an den Tunnelenden "gestranded" sind.
Ah, habs gefunden:
http://www.geo.de/GEO/kultur/geo_tv/4285.html
Ah, habs gefunden:
http://www.geo.de/GEO/kultur/geo_tv/4285.html
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pippie
Re: Seweromuisker Tunnel
Genau das habe ich mich auch gefragt. Für die Antwort auf die von ihm gestellte Frage braucht man nicht länger als 5 Minuten. Nach was er 2 Tage gesucht hat, erschließt sich mir nicht - jedenfalls nicht aus dieser Fragestellung.manuchka hat geschrieben:Toll... was sollte dann die Frage oben?RobS04 hat geschrieben:Auf Wikipedia war ich schon selber gekommen. Antwortmöglichkeiten sind:
- über den gefrorenen See
- mit Zusatzloks über den Pass
- Umladung auf LKWs und dann vorbeigefahren...
Re: Seweromuisker Tunnel
Zwei Tage waren vielleicht übertrieben - das es eine Umgehungsstrecke gab, habe ich direkt rausgefunden, verwirrend war vielleicht der Antwortzusatz, dass es mit "Zusatzloks" über den Pass ging.
Trotzdem vielen herzlichen Dank für die Mühen.
Trotzdem vielen herzlichen Dank für die Mühen.
Re: Seweromuisker Tunnel
Was ist an Zusatzloks verwirrend? Mehrfachtraktion ist an steilen Trassenabschnitten nichts besonders, jedenfalls früher als eine einzelne Lok noch nicht soviel Wumms hatte.RobS04 hat geschrieben:Zwei Tage waren vielleicht übertrieben - das es eine Umgehungsstrecke gab, habe ich direkt rausgefunden, verwirrend war vielleicht der Antwortzusatz, dass es mit "Zusatzloks" über den Pass ging.
Trotzdem vielen herzlichen Dank für die Mühen.
Re: Seweromuisker Tunnel
Dass man da gleich das Verkehrsministerium einschalten wollte, um die Frage zu beantworten, war das eigentlich kuriose. Schade, dass der Fragesteller seinen Ursprungsbeitrag gelöscht hat, jetzt stehen die Fragebeantworter noch mehr als vorher wie Deppen da
Nichts für ungut.
Du erntest, was du säst.

