Deutschland: Reich oder nicht?

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Norbert
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Norbert »

Gut, dann anders herum - ich finde die Diäten selbst nicht unverschämt. Ein ordentlicher Abgeordneter, der wirklich für seinen Wahlbezirk da ist, und in x Gremien sitzt, der kann ruhig so viel verdienen. Ansonsten wandern die paar wirklich engagierten Abgeordneten auch noch in die Wirtschaft ab, wo man über knapp 10.000 Euro Monatslohn bei diesem Arbeitspensum eher lächelt. (Ja, ich weiß, mancher Handwerker arbeitet viel mehr und bekommt viel weniger. Aber mancher Vorstand - und von dieser Ebene muss man eher ausgehen - macht viel weniger, bekommt aber noch viel viel mehr.)

Die Unverschämtheit ist ja, dass es wiederum einige gibt, die dies ausnutzen. Abgeordneten-Evaluierung - das wäre doch mal etwas!
bauplan
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von bauplan »

Mein Tipp wäre, maasiv Steuerfahnder einzustellen.

Zitat:
In Dokumenten der Bundesregierung werden die Steuerverluste in der Bundesrepublik
auf rund 100 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt. Diese für Deutschland
gigantische Dimension der Steuerhinterziehung unter Nutzung von Schattenfinanzplätzen
belegt auch der Reichtumsbericht der Unternehmensberatung
Boston Consulting Group: Demnach sind trotz der Finanzkrise die in die sogenannten
Steueroasen gelenkten Vermögen von 6,8 Billionen im Jahr 2008 auf
7,4 Billionen US-Dollar im Jahr 2009 gestiegen.
Zitat Ende.

Damit wären doch schon die meisten Probleme gelöst.
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Sibirier
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Sibirier »

@Norbert: Deswegen war ja schon mein Vorschlag, Gehälter ab einer Summe X mit 100 % Steuern zu belegen, dass solche Gehälter schon gar nicht mehr bezahlt werden.... ;)

Nein, in einem Teil wirst Du Recht haben, aber wenn es einem Unternehmen schlecht geht, werden auch die Gehälter gekürzt....Als DE-Haushalt schlecht,auch die Diäten kürzen....Sie können ja von mir aus eine Prämie erhalten, wenn sie ein Haushaltsjahr ohne Neuverschuldung und Schuldenabbau abschließen....

Aber jetzt macht es eh kaum Sinn für DE zu sparen, weil dann die anderen EU-Länder -was sie eh schon sind- noch raffgieriger werden und noch mehr Gelder in den EU-Raum fließen....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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andreask020361
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von andreask020361 »

Norbert hat geschrieben:Andreas, was hast Du eigentlich für ein Problem mit der FDJ, dass Du immer wieder diese These aufwärmen musst, dass Merkel FDJ-Sekretärin war?!
Habe kein Problem mit der FDJ da sie im Prinzip von der politischen Bildflaeche in Dtschl verschwunden ist .Und das ist auch gut so. (ist meine meinung , wenn du anderer bist deine sache)
Ob ich oder ein anderer fuer den Euro oder fuer die DM ist ist ueberhaupt nebensaechlich, reine polemik. Die Fakten sind nun mal so ob wir es war haben wollen oder nicht, die Einheitswhaerung ist fertig , nicht nur durch die Unterschiedlichen wirtschaftsleistungen,BP usw der mitgliedslaendern, sondern eben durch die emensen Schulden die die einkuenfte der einzelnen Staaten um das doppellte ueberschreiten.
des weiteren seit wann geht es einem Staat schlecht wenn seine Whaerung dadurch stark ist, das maerchen vom Export etc muss man ja wohl nicht ernst nehmen, denn auf der anderen Seite sind alle Rohstoffe enorm guenstiger , das wird sich irgendwo aufheben. Aber viel wichtiger starke whaerungen ist auch mit vertrauen verbunden. Ging es dtschl mit starker DM schlecht.
Zuletzt geändert von manuchka am 18 Aug 2011, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat formatiert und gekürzt
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bauplan
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von bauplan »

andreask020361 hat geschrieben:...
des weiteren seit wann geht es einem Staat schlecht wenn seine Whaerung dadurch stark ist, das maerchen vom Export etc muss man ja wohl nicht ernst nehmen, denn auf der anderen Seite sind alle Rohstoffe enorm guenstiger , das wird sich irgendwo aufheben.....
Ach deswegen hauen die Schweizer ( Zentralbank ) schon seit Wochen unsummen Geld raus um ihre Währung zu schwächen, weil es denen nichts ausmacht?
Vielleicht solltest du dich doch erstmal etwas besser über Volkswirtschaften und ihre Funktionen informieren.

Auch Deutschland zu DM-Zeiten hat unmengen DM raushauenm müssen um die DM zu schwächen und den Dollar zu stärken. Das haben die sicher nicht aus Spassssss gemacht.
pippie

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von pippie »

Norbert hat geschrieben: Die Unverschämtheit ist ja, dass es wiederum einige gibt, die dies ausnutzen. Abgeordneten-Evaluierung - das wäre doch mal etwas!
Ich finde, das hier ist ein Anfang: http://www.abgeordnetenwatch.de/
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Norbert
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Norbert »

andreask020361 hat geschrieben:Habe kein Problem mit der FDJ da sie im Prinzip von der politischen Bildflaeche in Dtschl verschwunden ist .Und das ist auch gut so. (ist meine meinung , wenn du anderer bist deine sache)
Ich trauere dieser Organisation nicht nach, keine Sorge. Mir fällt immer nur auf, dass es Dich scheinbar unheimlich begeistert, Frau Merkel, die ich auch nicht vergöttere, mit dem nie nachgewiesenen Prädikat der FDJ-Sekretärin zu betiteln. Das ist schon etwas ... nun ja ... eigenartig. Vielleicht ein Komplex, weil Du nie beim Fahnenappell vorne stehen durftest?! :roll:
des weiteren seit wann geht es einem Staat schlecht wenn seine Whaerung dadurch stark ist, das maerchen vom Export etc muss man ja wohl nicht ernst nehmen, denn auf der anderen Seite sind alle Rohstoffe enorm guenstiger , das wird sich irgendwo aufheben.

Halt, halt, halt. Wer sprach hier von Polemik?! Die Schweizer Wirtschaft hat gerade massive Probleme, dies ist Fakt. Ich arbeite in einer solchen Firma und ich sehe es am praktischen Beispiel, dass die starke Währung soeben die gesamte Wirtschaft herunter reißt! Und zwar viel stärker, als die deutsche Wirtschaft unter dem schwachen Euro leidet! Deswegen meine Frage: Leidest Du denn in irgendeiner Weise im Moment konkret unter dem schwachen Euro? Oder geht es Dir nur um Polemik?

Ich finde die Schuldenfalle nun wahrlich nicht prickelnd, aber ich möchte einfach mal einen echten Ausweg hören, anstelle dieses sinnfreien "die FDJ-Sekretärin ist Schuld"! Ganz konkret! In der Praxis höre ich nur "wir hätten die Griechen nicht in den Euro aufnehmen dürfen" (OK, die Schweizer haben den Griechen auch den Franken nicht geschenkt), "Wir brauchen eine Schuldengrenze" (hat in Amerika prima geholfen!) oder "Wir müssen die Wirtschaft mit höheren Staatsausgaben fördern" (sehe auch kein Beispiel, wo das klappt).
pippie

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von pippie »

Norbert hat geschrieben: Deswegen meine Frage: Leidest Du denn in irgendeiner Weise im Moment konkret unter dem schwachen Euro?
Dadurch dass der Rubel noch mehr schwächelt als der Euro, dürfte er nicht leiden, sondern eher profitieren ;)
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andreask020361
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von andreask020361 »

die Schulden gehören nun mal zum system , es ist das hauptproblem des kapital System , nur durch die Einheitswährung wurde es forciert und ist ausser Kontrolle geraten. Die Pyramide ist am einbrechen. Es ist nun mal so das wir alle da nicht ungeschadet heraus kommen, egal ob in 2 monaten oder in 1-2 jahren, kommt darauf an wie lange es die politiker noch verzögern können.Nur je später desto heftiger. meine meinung ist das die politiker anfangen müssen dem volke zu dienen. und unheil vom volke nehmen wie sie es schwören. dazu gehört als erstes die bankstermafia einhalt zu gebieten, von da kommt das ganze übel, geld aus dem nichts erzeugen. warum geld nicht unters volk verteilt ,wenn wir es schon zum Fenster rauswerfen, Denke der konjuktur würde es mehr nutzen wenn jeder einen Scheck bekommen hätte, als bsp :D und als 2 wenn euro dann so wie in den verträgen kann man diese nicht einhalten ,ansonsten tschüss,
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andreask020361
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von andreask020361 »

Das Notenbanken in die Märkte mit käufen und Verkäufen eingreifen ,ist was ganz normales.Nicht nur die Schweizer machen dass ,auch die FED die Europ zentralbank auch früher die dt Bundesbank.,usw. Es ist nichts ungewöhnliches.Natürlich ist es für exportfirma lohnswerter in einer schwächeren Währung zu exportieren, wobei es theoretisch ist. Praktisch sieht es ja auchj so aus dass die firma billiger ihre Rohstoffe bekommt bzw Energie auch billiger ist usw. eine starke Währung zeugt nun mal auch von starker wirtschaft. Dadurch wird auch viel kapital angezogen . Dt Produkte sind auf dem Weltmarkt sehr gefragt Das liegt auch daran, dass Deutschland, wie auch die Schweiz, mit seinen Hochtechnologieprodukten nicht in der Preiskonkurrenz steht, sondern aufgrund technologischen Vorsprungs in Nischenmärkten Preise setzen kann und in vielen Nieschen Welmarktführer ist.
Zitat prof sinn,

, Eine schwache Binnenwährung fördert den Export nur zum Schein. Sofort werden damit auch die Importe teurer und die Aktion der Abwertung hat nichts gebracht. Dass Deutschland von einer schwachen Währung ("wertet nicht so stark auf") profitiert, ist also blanker Unsinn. Die Importe verteuern sich eben genau proportional und fast alle Vorprodukte deutscher Exportgüter werden importiert,,
Deutschland braucht keine Währungsunion, um erfolgreich zu exportieren oder sonst irgendetwas erfolgreich zu tun. Alle EU-Staaten brauchen die Währungsunion nicht. Die Währungsunion weiter um jeden Preis aufrechtzuerhalten ist ein verstecktes Subventionsprogramm für die Südstaaten, das diesen kurzfristige Konsumfreuden beschwert, sie aber langfristig auf Kosten aller und vor allem Deutschlands, strukturell weiter schwächt. Es werden so weitere Fehlinvestitionen ausgelöst, die sich nicht an der realen Nachfrage der Menschen orientieren, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit und der Wohlstand aller Staaten weiter abnehmen. Auf Dauer wird so Europa zerrüttet und zerstört. Der Euro bewirkt eine Schwächung aller EU-Staaten und soll wohl im Sinne einer Neuauflage der längst im Abfalleimer der Geschichte geglaubten Balance of Power Doktrin unter anderem ein Projekt zur Eindämmung Deutschlands darstellen, wie Ex-EU-Kommissar Verheugen in Bezug auf die „deutsche Gefahr“, die aus seiner Sicht die EU erst notwendig gemacht hätte, im Fernsehen zugab. Eine solche brachiale Betrachtung aus Versailler Zeiten, die zudem nicht nur Deutschland, sondern allen EU-Staaten schadet, hat aus meiner Sicht in einem Europa der befreundeten und freien Vaterländer, bis hin zum Europa der Regionen, der Reise-, Arbeits-, Handels und Kapitalfreiheit keinen Platz. Zudem gibt es keine historischen Belege dafür, dass eine Währungsunion Frieden sichern würde, wie es auch eigentümlich-frei Autor und Historiker Dr. Gérard Bökenkamp vortrefflich analysiert hat. Der Euro ist ein Verlustspiel für alle Länder und man sollte sich durch die oberflächlichen Betrachtungen der nationalen Interessen im Gezerre um den Euro nicht gegeneinander aufspielen lassen. Das Gerede über Exportförderung oder Bereicherung der Südstaaten durch den Euro ist Unsinn. Weder fördert der Euro in irgendeiner Weise die Exporte, noch hilft der Konsumrausch den Südstaaten langfristig auf die Beine, sondern schadet ihnen.
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