Namensänderung

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Xenia
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Re: Namensänderung

Beitrag von Xenia »

Ok, also führt kein Weg über einen Psychologen vorbei. Wie läuft es ab, man nimmt sich einen Termin extra dafür? Dann dauert es doch ewig, weil sie hier alle überbelegt sind :? und ich muss den Termin bestimmt auch bezahlen oder? Kennt ihr euch da aus?
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Saboteur
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

an deiner Stelle würde ich erstmal gucken wer für eine Namensänderung zuständig ist. (eventuell kannst du das ja über einen Vorwand herausfinden, wenn du das Gefühl hast nicht ernst genommen zu werden)

An dieser Stelle solltest du einfach einen ANTRAG schreiben und hinschicken, damit du einen "ordentlichen" Vorgang hast. Dieser Antrag wird vermutlich direkt abgelehnt oder du wirst gebeten Nachweise zu liefern. Der Ablehung kann man widersprechen.

Für die Bescheinigung würde ich erstmal zu deiner Hausärztin gehen und dir eine Überweisung zu einem Neurologen geben lassen. Da würde ich mich an deiner Stelle vorstellen. In der Tat gibt es meist beachtliche Wartezeiten für einen Termin - sei froh, dass du keine Therapie suchst...

Ich würde auch nach einem Anwalt suchen, der dich dahingehend beraten kann

Eine Kollegin hat mal jemanden betreut der sich das Geschlecht hat umwandeln lassen und in dem Zuge auch eine Namensänderung erreicht hat. Die Frage ich mal die Tage...

PS: tatsächlich ist das Problem recht häufig anzuitreffen, dass russische Namen (oft auch im Kindesalter) eingedeutscht wurden. Das führt nicht selten zu großen Identitätsproblemen welche wiederum andere nach sich ziehen können...
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Axel Henrich
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Re: Namensänderung

Beitrag von Axel Henrich »

Saboteur hat geschrieben:PS: tatsächlich ist das Problem recht häufig anzuitreffen, dass russische Namen (oft auch im Kindesalter) eingedeutscht wurden.
Manche scheinen das aber auch absichtlich zu machen, hier z.B. Wolgadeutsche im schon gesetzten Alter und zwar von Iwan auf Johann. Nachname ist deutsch, warum die den Vornamen wechselten habe ich mich bisher nicht getraut zu fragen, aber wenn die anfangen zu sprechen ist eh klar woher die kommen ...

-ah-
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Saboteur
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

Axel Henrich hat geschrieben:
Saboteur hat geschrieben:PS: tatsächlich ist das Problem recht häufig anzuitreffen, dass russische Namen (oft auch im Kindesalter) eingedeutscht wurden.
Manche scheinen das aber auch absichtlich zu machen, hier z.B. Wolgadeutsche im schon gesetzten Alter und zwar von Iwan auf Johann. Nachname ist deutsch, warum die den Vornamen wechselten habe ich mich bisher nicht getraut zu fragen, aber wenn die anfangen zu sprechen ist eh klar woher die kommen ...

-ah-

ja du hast absolut recht! das stimmt...naja der Wechsel des Vornamens verstehe ich als bewusse Abgrenzung zum russischen und möglichweise als Entscheidung eben zur deutschen Kultur bzw. zu Deutschland. Bei vielen Russlanddeutschen gibt es ja eine deutsche Identität bzw. eine Tradition... bei einigen mehr, bei einigen weniger. Nur wird es ihnen oft abgesprochen bzw. sie werden ja hier oft als Russen wahrgenommen.

Problematich wird es eben bei Kindern die ja recht häufig gegen Ihren willen nach Deustchland verschleppt wurden... gerade wenn sie Teenager waren bzw. kurz vor dem Teenageralter. Das sind dann auch meist die, die in Grüppchen unter sich sind und Semechki essen und nicht wissen wohin sie gehören oder sollen.
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Re: Namensänderung

Beitrag von Xenia »

Saboteur hat geschrieben:an deiner Stelle würde ich erstmal gucken wer für eine Namensänderung zuständig ist. (eventuell kannst du das ja über einen Vorwand herausfinden, wenn du das Gefühl hast nicht ernst genommen zu werden)
An dieser Stelle solltest du einfach einen ANTRAG schreiben und hinschicken, damit du einen "ordentlichen" Vorgang hast. Dieser Antrag wird vermutlich direkt abgelehnt oder du wirst gebeten Nachweise zu liefern. Der Ablehung kann man widersprechen.
Für die Bescheinigung würde ich erstmal zu deiner Hausärztin gehen und dir eine Überweisung zu einem Neurologen geben lassen. Da würde ich mich an deiner Stelle vorstellen. In der Tat gibt es meist beachtliche Wartezeiten für einen Termin - sei froh, dass du keine Therapie suchst...

Ich würde auch nach einem Anwalt suchen, der dich dahingehend beraten kann
PS: tatsächlich ist das Problem recht häufig anzuitreffen, dass russische Namen (oft auch im Kindesalter) eingedeutscht wurden. Das führt nicht selten zu großen Identitätsproblemen welche wiederum andere nach sich ziehen können...
Für die Namensänderung ist meistens das Standesamt zuständig, deswegen bin ich da gewesen. Oder Bürgerbüro aber die leiten auch dann meist zum Standesamt weiter. Oder bei der Stadtverwaltung vielleicht?
Wenn ich das über den Hausarzt mache, geht es schnell? Sollte ich ihm dann auch alles schildern?
Beim Anwalt bin ich auch mal gewesen deswegen, der hat erstmal all seine Kollegen über ganz Deutschland angerufen und kam mit der Antwort, man kann es versuchen, aber es würden Kosten von 2000 Euro auf einen kommen, weil dies über Gericht alles geregelt werden müsste und sowas würde sich nicht lohnen :/

Ja, wie bei mir, ich war damals 11 und natürlich habe ich auf meine Eltern gehört und sie, verängstigt wie die waren, auf die Dame in dem Büro da. Es kommt mir auch vor, als ob mir eine zweite Persönlichkeit gegeben wurde. Das tolle ist ja noch, entweder nennen mich einige Christina, oder Christin oder eben Christine. Auf der Arbeit fands ich ja auch mal witzig, habe denen auch meinen richtigen Geburtsnamen gesagt und sie waren so verwirrt, dass sie anfingen mich mit dem Nachnamen anzusprechen lol
Es fiel auch übrigens der Vorschlag beim Anwalt von meiner Seite aus, von mir aus auch einen Doppelnamen draus zu machen, aber dass mein Geburtsvorname eben auf Papieren steht und seine Antwort war die gleiche, geht nicht :roll:
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Re: Namensänderung

Beitrag von Xenia »

Saboteur hat geschrieben: Problematich wird es eben bei Kindern die ja recht häufig gegen Ihren willen nach Deustchland verschleppt wurden... gerade wenn sie Teenager waren bzw. kurz vor dem Teenageralter. Das sind dann auch meist die, die in Grüppchen unter sich sind und Semechki essen und nicht wissen wohin sie gehören oder sollen.
Ja, leider wars so bei mir. Ich wollte nicht, aber musste.
Aber diese Vornamensänderung, man kann sich auch mit einem total exotischen Namen integrieren, wenn man möchte. Was bringt es den Namen zu ändern, wenn sich die Person sowieso nicht integrieren möchte. Ich kenne so ein paar, nach viele Jahren können sie immernoch vielleicht nur 60% deutsch lol
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

Für die Namensänderung ist meistens das Standesamt zuständig, deswegen bin ich da gewesen. Oder Bürgerbüro aber die leiten auch dann meist zum Standesamt weiter. Oder bei der Stadtverwaltung vielleicht?
keine Ahnung, das kannst du ja sicher herausfinden...
Wenn ich das über den Hausarzt mache, geht es schnell?
ja, sofort...
Sollte ich ihm dann auch alles schildern?
Nein

In welcher Stadt wohnst du?
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

Xenia hat geschrieben: Ja, leider wars so bei mir. Ich wollte nicht, aber musste.
Aber diese Vornamensänderung, man kann sich auch mit einem total exotischen Namen integrieren, wenn man möchte. Was bringt es den Namen zu ändern, wenn sich die Person sowieso nicht integrieren möchte. Ich kenne so ein paar, nach viele Jahren können sie immernoch vielleicht nur 60% deutsch lol
Ja sehe ich genauso... das finde ich auch bedauerlich bzw. problematisch in Bezug auf die Migration... aus welcher Ecke kommt deine Familie denn?
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

hier guck mal:

begründen für deinen antrag würde ich mit § 94 BVFG artikel 1 absatz 3

http://www.buzer.de/gesetz/4827/a66848.htm

da die deutschsprachige Version von Ksenia doch Xenia ist und nicht Christina...

vllt. guckt Manu hier mal rein und kann dazu was sagen...
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Re: Namensänderung

Beitrag von Saboteur »

guck mal:

das gibts in berlin:

http://www.berlin.de/imperia/md/content ... antrag.pdf

sowas ähnliches gibts bei euch bestimmt auch!

das ist auch interessant für dich: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen

http://home.arcor.de/standesamtsinfo/Na ... andvwv.htm
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