Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

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Sibirier
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Sibirier »

Ach hör mir auf. Riga ist auch eine "alte deutsche Hansestadt". Jetzt EU. Leben dort zu 40% Russen....Gesprochen wird entweder Lettisch oder russisch, englisch schon weniger. Aber was ist dort noch an "deutschen Tugenden" vorhanden? Qualitätsarbeit? Nichts. Es ist das russische Schema....Ich mache meine Arbeit, ob ich sie gut mache, sollen andere prüfen und beurteilen...Ich prüfe schon gar nicht...Wenn bei einer Prüfung festgestellt wird, das ich Fehler gemacht habe, sollen sie mich doch kündigen, für das Geld bekomme ich auch andere Arbeit....

Riga, kannst Du Deine Parkgebühren per SMS-bezahlen. Modernste Technik, aber höchste Arbeitslosigkeit, Leute verhungern....

Willst Du das in Kaliningrad haben? Was hat das mit EU zu tun?

Lettland, keine Industrie, keine Rohstoffe. Leben am "Tropf". Ebenso wie Kaliningrad...und so etwas muss sich DE nicht ans Bein binden....Lasst es bei Russland und dort die Entscheidungen treffen, wie dieser Region geholfen werden kann.... DE würde es nur Geld, Geld und nochmals Geld kosten.....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Saboteur
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Saboteur »

Um nochmal auf die Umbennungfrage zurückzukommen... wenn der Herr Kallinin nun ein Kriegsverbrecher oder stalinistischer Verbrecher war, dann finde ich die Frage total berechtigt warum eine Stadt so heißt. Genauso wie Russland fragen könnte warum es in Deutschland so viele Kasernen gibt, die Namen zweifelshafter Wehrmachtsangehöriger tragen. Gerade in Bezug auf Geschichte und die Aufarbeitung von Geschichte ist das meiner Meinung nach legitim. Es gibt ja in Russland durchaus andere Vorstellungen (siehe wiederkehrende Stalinverehrung) und das zu tabuisieren find ich nicht richtig - aber natürlich macht der Ton die Musik.
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

Saboteur hat geschrieben: Genauso wie Russland fragen könnte warum es in Deutschland so viele Kasernen gibt, die Namen zweifelshafter Wehrmachtsangehöriger tragen.
... naja, aber Russland fragt ja nicht. Und warum fragt Russland nicht? Weil es Russland nichts angeht.
Uwe Niemeier
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Saboteur
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Saboteur »

domizil hat geschrieben:
Saboteur hat geschrieben: Genauso wie Russland fragen könnte warum es in Deutschland so viele Kasernen gibt, die Namen zweifelshafter Wehrmachtsangehöriger tragen.
... naja, aber Russland fragt ja nicht. Und warum fragt Russland nicht? Weil es Russland nichts angeht.
Uwe Niemeier
Naja das ist deine Meinung. Ich habe da eine andere... aber ist auch okay so.
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

... so, ich verabschiede mich für heute. Besten Dank für das rege Interesse. Immerhin 837 die das Thema gelesen haben und ich hoffe noch auf ein paar weitere interessante und sachliche Kommentare. Гуте Нахт
Uwe Niemeier
Romflens
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Romflens »

Also ich finde, es sollte so bleiben wie es ist. Wenn man z.B. geseheh hat, wieviel Stress es gegeben hat, als nach der Wiedervereinigung Deutschlands die alten Grundeigentümer in Ost-Deutschland aufgetaucht sind, um nun Anspruch auf ihr Grundstück zu beanspruchen. Die Familien, die dort 45 Jahre dann gelebt hatten, gingen Ja auch davon aus, dass Ihnen es jetzt gehört. Ich habe mal in Augsburg gelebt, wo immer ein Mal im Jahr der Sudetendeutscher Tag begangen wird. Dann könnte man ja auch verlangen, dass das Sudetenland wieder zu Deutschland gehört. Und ein deutsches Bundesland als Enklave in der Tschechei fordern.
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

... ja das sind dann schon weitergehende Gedanken die hoffentlich niemand ernsthaft in Erwägung zieht. Heute geht es nur um die Umbenennung der Stadt von Kaliningrad in Königsberg. Das ist dann aber vielleicht noch nicht alles. Zum Beispiel Leningrad wurde umbenannt in St. Petersburg, aber der Leningrader Oblast ist geblieben. Wir haben auch einen Kaliningrader Oblast. Wie soll der dann genannt werden? Königsberger Oblast? Den gab es - sowie ich weiß - nie. Man müßte also das Gebiet wieder "Ostpreußen" nennen - oder?
Und wenn die Umbenennung der Gebietshauptstadt erfolgt was passiert dann mit den vielen anderen Städten und Dörfern? Und wenn wir die Städte und Dörfer wieder umbenennen was passiert dann mit den Straßennamen? Und wenn wir bei den Straßennamen angelangt sind - dann sind wir auch schon nicht mehr weit weg von anderen bösen Gedanken - oder?
Und - um mal etwas lustig zu werden - wieviele chirurgische Eingriffe müßten dann hier vorgenommen werden weil sich die Einheimischen die Zunge brechen ...
Beste Grüße
Uwe Niemeier
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Axel Henrich
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Axel Henrich »

domizil hat geschrieben:[...]- wieviele chirurgische Eingriffe müßten dann hier vorgenommen werden weil sich die Einheimischen die Zunge brechen ...
Achwo, Kijonigsberg klingt doch auch toll ... ;)
Zum Thema selber ... wenn man danach geht, muesste man viele Sachen umbennen ...
Nehmen wir doch z.B. mal den GAZ - 12, auch als ZIM bekannt. Da muesste sich ja dann sogar ein Forumsmitglied umbenennen ... ;)

-ah-
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

Axel Henrich hat geschrieben:Achwo, Kijonigsberg klingt doch auch toll ...
... ja, das geht ja auch noch. Wir bauen jetzt ein Hotelkomplex in "Новоселово", ca. 6 km. von der russisch-polnischen Grenze entfernt. Trotzdem meine Zunge trainiert ist habe ich ein paar Probleme diesen Ort ohne Zungendreher auszusprechen. Zu deutschen Zeiten hieß der Ort noch "Groß-Rödersdorf" und "Klein-Rödersdorf". Wurde dann vereint zu "Rödersdorf". Ich habe mal einen Russen gebeten diese Ortsbezeichnung auszusprechen ... naja, Note 3, setzen ...
Eines unserer Objekte befindet sich in der ul. Kolchosnaja - zu deutsch: Großkomturstrasse - na da hat dann der Chirurg ganz bestimmt Arbeit.
Also ein paar Probleme, nicht nur organisatorischer Art, würde es wohl schon geben.
Uwe Niemeier
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CSB_Wolf
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von CSB_Wolf »

Romflens hat geschrieben:Also ich finde, es sollte so bleiben wie es ist. Wenn man z.B. geseheh hat, wieviel Stress es gegeben hat, als nach der Wiedervereinigung Deutschlands die alten Grundeigentümer in Ost-Deutschland aufgetaucht sind, um nun Anspruch auf ihr Grundstück zu beanspruchen. Die Familien, die dort 45 Jahre dann gelebt hatten, gingen Ja auch davon aus, dass Ihnen es jetzt gehört.
Die alten ehemaligen Grundstückseigentümer wurden von der BRD nach ihrer Flucht aus der Ostzone finanziell entschädigt und nicht mit zu wenig :roll: Es gibt halt immer solche Schlaumeier die meinen sie können Zwei mal Kassieren 8)

Gruss
wolf
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