Leistungsverlust im SUV ?
Service-Wüste Russland? - Nein!
- bella_b33
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Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
wenn SUV - Super uncooles Vortbewegungsmittel heisst.....dann JAm1009 hat geschrieben:![]()
Leistungsverlust im SUV ?
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
- Zejtnot
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Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
Diese Schließfächer haben so lächerliche Schlösser, dass sie die Kriminalität gegenüber den Kunden eher fördern. Ich habe es bereits gesehen, dass irgendwelche Banditen der Reihe nach in alle Fächer geschaut haben ...bella_b33 hat geschrieben:Ich hab nichts gegen die Gepäckfächer in den Märkten. Ich freu mich an JEDER Maßnahme gegen Kriminalität.
Seitdem hinterlege ich dort nur noch Sachen, die es in dem Laden eindeutig gibt. Ansonsten: "Sorry, in dem Rucksack sind wertvolle Dinge, aber Ihre Schränke sind unsicher!" Einige Supermärkte lassen einen sofort durch, andere kleben dann einen kleinen Papieraufkleber über den Reißverschluss und nur selten stellt man sich stur. Dann gehe ich einfach in den nächsten Laden um die Ecke!
- Sibirier
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Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
Also wir haben jetzt eine Moika auf dem Gelände, wo unser Büro ist....Wir sind dort "Großkunde"....Mein Wagen bzw. Schlüssel wird abgeholt, Wagen gewaschen, zurück geparkt und Schlüssel wieder abgegeben.....zimdriver hat geschrieben:Ich habe es geahnt. Nur so kann bella_b seine Karossen in Schuss halten ... Und der Sibirier unbesorgt über Land reisen ...
Ist das etwas besonderes?
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
... nein, was besonderes sicher nicht - aber trotzdem sehr angenehm.Sibirier hat geschrieben:Ist das etwas besonderes?![]()
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Ich erinnere mich an meine Studienzeit in Leningrad. Ich war gerade angekommen (24.09.1980) und ging abends vom Wohnheim schnell in den Laden gegenüber. Die älteren "Genossen" hatten dem Laden die Zusatzbezeichnung "Schweinestall" gegeben und ich wollte Brot und Butter kaufen. Russisch konnte ich nicht und so fragte ich auf deutsch die Kassererin danach (wie naiv von mir - oder?)- Und als Antwort:
ЧЕГО? und das ganze noch mit der entsprechenden Betonung...
Und nun vergleiche ich die Erlebnisse ab 1980 mit dem Stand von heute und bin eigentlich zufrieden (in Kaliningrad!!!). Beispiele die andere in diesem Forum bringen machen mich nun wieder traurig. Aber es gibt dafür - meine ich - eine Lösung (keine einfache) - MEHR KONKURRENZ, d.h. mehr Firmen die die gleichen Dienstleistungen anbieten einerseits und auch mehr Arbeitssuchende die bereit sind umgehend unfreundliches, unqualifiziertes Personal zu ersetzen. Zu DDR-Zeiten war es für mich eine Horrorvorstellung über Arbeitslosigkeit nachzudenken. Auch heute ist dies natürlich immer ein unangenehmer Zeitabschnitt im Leben der Betroffenen. Aber die Arbeitslosigkeit gibt auch Zeit zum nachdenken über mögliche eigene Unzulänglichkeiten und wenn ich heute wegen meiner Unhöflichkeit oder Unqualifiziertheit rausgeflogen bin und zeitweilig mir keine Magarine für mein Brot leisten kann, dann weiß ich was ich zukünftig anders machen muß.
... ja, ja, kluge Worte und nichts neues eigentlich ... eben nur ein Kommentar.
Uwe Niemeier
- GastroService
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Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
... Wie kann sich ein Betrieb von solchen Mitarbeiter trennen?!? Das russische Kuendigungsrecht gibt da (meines Wissens) leider keine Moeglichkeit, aucch Abmahnungen, wie in Deutschland, sind nicht bekannt :( . Dann bleibt nur ihn /sie zur eigenen Kuendigung "draengen" und wer macht das schon mit?domizil hat geschrieben:.......Aber die Arbeitslosigkeit gibt auch Zeit zum nachdenken über mögliche eigene Unzulänglichkeiten und wenn ich heute wegen meiner Unhöflichkeit oder Unqualifiziertheit rausgeflogen bin und zeitweilig mir keine Magarine für mein Brot leisten kann, dann weiß ich was ich zukünftig anders machen muß.
... ja, ja, kluge Worte und nichts neues eigentlich ... eben nur ein Kommentar.
Uwe Niemeier
Die Alternative waeren Mitarbeiterschulungen (da gibt es in Russland auch Anbieter* grins) und man kann moeglicher Weise Praemien fuer Kundenfreundlichkeit einfuehren um zu motivieren.
Gastfreundlichkeit ist keine Schande Гостеприимство - это не стыд
Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
... naja, es ist schon richtig das es etwas schwierig ist sich von Personal zu trennen mit dem man nicht zufrieden ist.
Ich habe 10 Jahre in einer russischen (kaliningrader) Firma gearbeitet und der Generaldirektor hat es ausgezeichnet verstanden durch RECHTZEITIGE vorbereitende Arbeit und Gespräche mit dem Personal die dann anstehende Kündigung (по собственному желанию) umzusetzen - in der Regel ohne Staub und Tränen. Auch in meiner eigenen Firma klappt das heute. Nur manchmal muß man den gerichtlichen Weg gehen.
Qualifizierungen sind sicher ein geeignetes Instrument - nur nicht jeder will sich qualifizieren lassen. Und dann haben wir noch das leidige Problem das der jetzt gerade frisch qualifizierte Mitarbeiter (für dessen Qualifizierung ich z.B. bei Ihnen gutes Geld bezahlt habe) mit seinem guten Wissen nun mal ganz schnell zur Konkurrenz geht. Leider - zumindest ist so meine Erfahrung - denken viele Russen nur sehr kurzfristig (es gibt keine eigentliche Lebensplanung). Schwupp die wupp mal schnell hier angefangen zu arbeiten, das Geld wird mitgenommen, Spaß macht es nicht und wenn es nicht mehr klappt dann gehe ich eben ... Es gibt auch keine wirklich ausgeprägte Loyalität der Firma gegenüber - leider. Und solange es nicht gelingt eine echte Firmensolidarität, Firmenmoral zu schaffen, solange wird es auch unzufriedene Kunden geben.
Mein ehemaliger Chef und ich waren auch jahrelang der Meinung das ein hohes Gehalt das Personal motiviert ... wir mußten uns davon überzeugen das wir nicht immer Recht hatten.
Uwe Niemeier
Ich habe 10 Jahre in einer russischen (kaliningrader) Firma gearbeitet und der Generaldirektor hat es ausgezeichnet verstanden durch RECHTZEITIGE vorbereitende Arbeit und Gespräche mit dem Personal die dann anstehende Kündigung (по собственному желанию) umzusetzen - in der Regel ohne Staub und Tränen. Auch in meiner eigenen Firma klappt das heute. Nur manchmal muß man den gerichtlichen Weg gehen.
Qualifizierungen sind sicher ein geeignetes Instrument - nur nicht jeder will sich qualifizieren lassen. Und dann haben wir noch das leidige Problem das der jetzt gerade frisch qualifizierte Mitarbeiter (für dessen Qualifizierung ich z.B. bei Ihnen gutes Geld bezahlt habe) mit seinem guten Wissen nun mal ganz schnell zur Konkurrenz geht. Leider - zumindest ist so meine Erfahrung - denken viele Russen nur sehr kurzfristig (es gibt keine eigentliche Lebensplanung). Schwupp die wupp mal schnell hier angefangen zu arbeiten, das Geld wird mitgenommen, Spaß macht es nicht und wenn es nicht mehr klappt dann gehe ich eben ... Es gibt auch keine wirklich ausgeprägte Loyalität der Firma gegenüber - leider. Und solange es nicht gelingt eine echte Firmensolidarität, Firmenmoral zu schaffen, solange wird es auch unzufriedene Kunden geben.
Mein ehemaliger Chef und ich waren auch jahrelang der Meinung das ein hohes Gehalt das Personal motiviert ... wir mußten uns davon überzeugen das wir nicht immer Recht hatten.
Uwe Niemeier
- Sibirier
- Ehrenmitglied

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Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
Wir! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!!!!GastroService hat geschrieben:... Wie kann sich ein Betrieb von solchen Mitarbeiter trennen?!? Das russische Kuendigungsrecht gibt da (meines Wissens) leider keine Moeglichkeit, aucch Abmahnungen, wie in Deutschland, sind nicht bekannt :( . Dann bleibt nur ihn /sie zur eigenen Kuendigung "draengen" und wer macht das schon mit?
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
Zur Kündigung drängen ist der übliche Weg in Russland.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
-
pippie
Re: Service-Wüste Russland? - Nein!
Du hast in Leningrad angefangen zu studieren, ohne zu wissen was Brot und Butter auf Russisch heißt? Wie ging das denn?domizil hat geschrieben:... nein, was besonderes sicher nicht - aber trotzdem sehr angenehm.Sibirier hat geschrieben:Ist das etwas besonderes?![]()
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Ich erinnere mich an meine Studienzeit in Leningrad. Ich war gerade angekommen (24.09.1980) und ging abends vom Wohnheim schnell in den Laden gegenüber. Die älteren "Genossen" hatten dem Laden die Zusatzbezeichnung "Schweinestall" gegeben und ich wollte Brot und Butter kaufen. Russisch konnte ich nicht und so fragte ich auf deutsch die Kassererin danach (wie naiv von mir - oder?)- Und als Antwort:
ЧЕГО? und das ganze noch mit der entsprechenden Betonung...
Uwe Niemeier