Viel Rosa in Kiew !
Juschtschenko gibt mächtig Gas....
"Die von Juschtschenko vor der Parlamentarischen Versammlung skizzierte Zukunft der Ukraine in der EU soll mit Hilfe eines Fünfjahrplans erreicht werden. Dabei hat laut seinen Worten die Erreichung der Normen des Europarats Priorität, da sie zugleich die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien als Voraussetzung für den EU-Beitritt bedeuten. Hinzu kommt ein Katalog von Massnahmen zur Marktwirtschaft, der die Ukraine in diesem Zeitraum auch fit für die WTO machen soll. Das von der EU in Aussicht gestellte Aktionsprogramm mit Visa-Erleichterungen im Rahmen des Nachbarschaftsabkommens wird dabei als willkommene Hilfe betrachtet, um persönliche Kontakte zu erleichtern...."
Artikel nachzulesen auf NZZ-Online
...so macht er seinem Russischen Kollegen (oder "noch-nicht-Kollegen") ganz schön was vor.
Aber wie war das schon nur mit den "Worten und Taten"?
Dave
"Die von Juschtschenko vor der Parlamentarischen Versammlung skizzierte Zukunft der Ukraine in der EU soll mit Hilfe eines Fünfjahrplans erreicht werden. Dabei hat laut seinen Worten die Erreichung der Normen des Europarats Priorität, da sie zugleich die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien als Voraussetzung für den EU-Beitritt bedeuten. Hinzu kommt ein Katalog von Massnahmen zur Marktwirtschaft, der die Ukraine in diesem Zeitraum auch fit für die WTO machen soll. Das von der EU in Aussicht gestellte Aktionsprogramm mit Visa-Erleichterungen im Rahmen des Nachbarschaftsabkommens wird dabei als willkommene Hilfe betrachtet, um persönliche Kontakte zu erleichtern...."
Artikel nachzulesen auf NZZ-Online
...so macht er seinem Russischen Kollegen (oder "noch-nicht-Kollegen") ganz schön was vor.
Aber wie war das schon nur mit den "Worten und Taten"?
Dave
Dave hat geschrieben:"Die von Juschtschenko vor der Parlamentarischen Versammlung skizzierte Zukunft der Ukraine in der EU soll mit Hilfe eines Fünfjahrplans erreicht werden. Dabei hat laut seinen Worten die Erreichung der Normen des Europarats Priorität, da sie zugleich die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien als Voraussetzung für den EU-Beitritt bedeuten.
Das ist entweder allerfrechstes Make-Up oder dieses Ziel ist in nur 5 Jahren niemals erreichbar.
Wenn man sich anschaut das die ehemalige DDR nach nunmehr fast 15 Jahren diese Kriterien wahrscheinlich auch kaum erfuellen wuerde und sich ueberlegt wieviel besser die Moeglichkeiten dort waren....
Eigentlich schade das Juschtschenko derartige Versprechnungen macht. Diesen Fehler hat Helmut Kohl vor 15 Jahren auch gemacht. Anstelle ganz klar zu sagen "Wir werden versuchen politisch die Grundlagen zu schaffen, aber das Ziel erreichen muessen die Buerger durch harte Arbeit und vielleicht auch einige Entbehrungen selber.", werden hier wieder mal bluehende Landschaften versprochen. Und die Leute werden sich in ihrem alten Trott zuruecklehnen und nach 5 Jahren fragen "Und? Sind wir jetzt in der EU"? Und wenn nicht, werden sie die (angeblich) Pro-westliche Politik verfluchen und wieder irgendeinen an die Macht waehlen der nix verspricht, dafuer aber den Leuten mit harten Hand das Gefuehl gibt immer alles unter seiner Kontrolle zu haben.
Dietrich
@Dietrich
Ähnliche Gedanken hatte ich auch, als ich den Bericht las. Zwar nicht im Bezug auf die ehemalige DDR, wo meiner Meinung nach für das Scheitern andere Gründe ausschlaggebend waren. Obwohl es da sicher aufwärts gehen wird... (Bsp. BMW, Porsche... andere werden folgen)
Nein, primär gilt es abzuwarten, wie die erwähnten fünf Jahre zu verstehen sind. Ein Beitritt in fünf Jahren erachte ich als höchst fraglich und das kann nicht Kern der Aussage gewesen sein. Das Land aber wirtschaftlich so zu strukturieren, dass nach fünf Jahren eine engere Zusammenarbeit mit der EU möglich ist, wie z.B. in Form von Bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU, sollte möglich sein.
Wenn die Rahmenbedingungen für ausl. Investitionen passen und dazu braucht es nicht mehr viel, wird gerade im Bereich Bauwesen eine rasche Entwicklung ihren Lauf nehmen.
Bsp. Hotels, in Kiew besteht ein rel. kleines Angebot für eine laufend grösser werdende Nachfrage und die Grundstückspreise sind im Vergleich zu anderen Ost-Metropolen noch auf niedrigem Niveau. Ich selber habe kürzlich, übrigens mit Heinz, diesen Gedanken ein wenig weiterverfolgt und sehe da sehr interessante Möglichkeiten.
Zurück zur Aussage Juschtschenkos, in der Tat ein grosses Vorhaben, aber Hauptziel sollte doch die Einigung im eigenen Land sein...
...aber für diese "Drecksarbeit" hat er ja eine ganz smarte Regierungschefin. Die wird das schon richten.
Nein, im Ernst ich würde es jedem Einzelnen gönnen, wenn es bedingt durch den neuen Kurs jedem ein wenig besser gehen würde. Habe dazu zu erwähnen; gerade kürzlich einen Bericht über Strassenkinder in der Ukraine gesehen und werde die Impressionen wahrscheinlich nie vergessen können.
Das Land braucht dringend einen Aufschwung.
Dave
Ähnliche Gedanken hatte ich auch, als ich den Bericht las. Zwar nicht im Bezug auf die ehemalige DDR, wo meiner Meinung nach für das Scheitern andere Gründe ausschlaggebend waren. Obwohl es da sicher aufwärts gehen wird... (Bsp. BMW, Porsche... andere werden folgen)
Nein, primär gilt es abzuwarten, wie die erwähnten fünf Jahre zu verstehen sind. Ein Beitritt in fünf Jahren erachte ich als höchst fraglich und das kann nicht Kern der Aussage gewesen sein. Das Land aber wirtschaftlich so zu strukturieren, dass nach fünf Jahren eine engere Zusammenarbeit mit der EU möglich ist, wie z.B. in Form von Bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU, sollte möglich sein.
Wenn die Rahmenbedingungen für ausl. Investitionen passen und dazu braucht es nicht mehr viel, wird gerade im Bereich Bauwesen eine rasche Entwicklung ihren Lauf nehmen.
Bsp. Hotels, in Kiew besteht ein rel. kleines Angebot für eine laufend grösser werdende Nachfrage und die Grundstückspreise sind im Vergleich zu anderen Ost-Metropolen noch auf niedrigem Niveau. Ich selber habe kürzlich, übrigens mit Heinz, diesen Gedanken ein wenig weiterverfolgt und sehe da sehr interessante Möglichkeiten.
Zurück zur Aussage Juschtschenkos, in der Tat ein grosses Vorhaben, aber Hauptziel sollte doch die Einigung im eigenen Land sein...
...aber für diese "Drecksarbeit" hat er ja eine ganz smarte Regierungschefin. Die wird das schon richten.
Nein, im Ernst ich würde es jedem Einzelnen gönnen, wenn es bedingt durch den neuen Kurs jedem ein wenig besser gehen würde. Habe dazu zu erwähnen; gerade kürzlich einen Bericht über Strassenkinder in der Ukraine gesehen und werde die Impressionen wahrscheinlich nie vergessen können.
Das Land braucht dringend einen Aufschwung.
Dave
- Axel Henrich
- Zar/iza

- Beiträge: 5858
- Registriert: 16 Aug 2004, 20:38
- Wohnort: Gera - Thueringen / Rasskasowo - Tambowski Oblast
http://www.russland-news.de/Dave hat geschrieben:Zurück zur Aussage Juschtschenkos, in der Tat ein grosses Vorhaben, aber Hauptziel sollte doch die Einigung im eigenen Land sein...
...aber für diese "Drecksarbeit" hat er ja eine ganz smarte Regierungschefin. Die wird das schon richten.
"Generalstaatsanwalt will Timoschenko verhaften"
Juschtschenko scheint allerdings auch nicht ganz fit zu sein, denn die Vorwuerfe stehen ja schon laenger ...
-ah-
-
Sportsfreund
http://www.welt.de/data/2005/01/31/444067.html
EU lehnt Mitgliedschaft der Ukraine ab
Die Union bietet dem Land statt dessen eine privilegierte Partnerschaft an.
Ein Zehn-Punkte-Plan sieht eine engere Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vor
CDU mit CSU wissen nicht wohin mit dieser hübschen Idee von der privilegierten Partnerschaft.
Die Türkei will es nicht, vielleicht klappt es in der Ukraine?
EU lehnt Mitgliedschaft der Ukraine ab
Die Union bietet dem Land statt dessen eine privilegierte Partnerschaft an.
Ein Zehn-Punkte-Plan sieht eine engere Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vor
CDU mit CSU wissen nicht wohin mit dieser hübschen Idee von der privilegierten Partnerschaft.
Die Türkei will es nicht, vielleicht klappt es in der Ukraine?
-
Bephep
Die Ukraine fuer die EU fit zu machen heisst vielleicht nur Markwirtschaftliche Strukturen.
Die EU wird so schnell keine neuen Mitglieder aufnehmen koennen, es ist schlicht zu teuer.Schon jett kosten die neuen Mitglieder zu viel.Die Tuerkei wuerde jedes Jahr 11 Milliarden EURO kosten,das ist nicht mehr zu finanzieren.Schon jetzt gibt es die Probleme das Geld fuer die EU auf zu bringen.
Aber natuerlich sollte die EU Partnerschaft anbieten,denn wenn sich die Laender so weit entwickelt haben das kein grosser Finanzierungsbearf besteht kann man sie aufnehmen.
DDR,das war etwas anderes.Der Comecon war am Ende und die DDR auch.Wirtschaftlich gesehen alle Pleite.Der wichtigste Handelspartner fuer die Ukraine ist Russland und daran wird und kann sich so schnell nichts aendern.
Die EU wird so schnell keine neuen Mitglieder aufnehmen koennen, es ist schlicht zu teuer.Schon jett kosten die neuen Mitglieder zu viel.Die Tuerkei wuerde jedes Jahr 11 Milliarden EURO kosten,das ist nicht mehr zu finanzieren.Schon jetzt gibt es die Probleme das Geld fuer die EU auf zu bringen.
Aber natuerlich sollte die EU Partnerschaft anbieten,denn wenn sich die Laender so weit entwickelt haben das kein grosser Finanzierungsbearf besteht kann man sie aufnehmen.
DDR,das war etwas anderes.Der Comecon war am Ende und die DDR auch.Wirtschaftlich gesehen alle Pleite.Der wichtigste Handelspartner fuer die Ukraine ist Russland und daran wird und kann sich so schnell nichts aendern.
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Sportsfreund
das stimmt schon...
nur klingt irgendwie komisch "Privilegierte Partnerschaft"...
Ok, es gibt blödere Begriffe,
aber dass CDU/SCU mit dieser Idee herumlaufen und (fast) jedem anbieten,
es erinnert an den Transrapid:
wenn es nicht zwischen Berlin und Hamburg
oder nicht in München gebaut wird,
dann eben in Ruhrgebiet!
Da auch nicht!?
Dann in China!
Was wäre wenn es auch da nicht geklappt hätte?
aaa....?
dann vielleicht in Vereinigten Arabischen Emiraten?
Ungefähr so sieht es für mich die Idee von der Privilegierten Partnerschaft aus, verbraucht, keiner will es haben...
nur klingt irgendwie komisch "Privilegierte Partnerschaft"...
Ok, es gibt blödere Begriffe,
aber dass CDU/SCU mit dieser Idee herumlaufen und (fast) jedem anbieten,
es erinnert an den Transrapid:
wenn es nicht zwischen Berlin und Hamburg
oder nicht in München gebaut wird,
dann eben in Ruhrgebiet!
Da auch nicht!?
Dann in China!
Was wäre wenn es auch da nicht geklappt hätte?
aaa....?
dann vielleicht in Vereinigten Arabischen Emiraten?
Ungefähr so sieht es für mich die Idee von der Privilegierten Partnerschaft aus, verbraucht, keiner will es haben...
