Mojn,Bephep hat geschrieben:Hallo Magdeburg-Moskva.
Deinen Text habe ich mal eben in die Textverarbeitung kopiert und zaehlen lassen.
Buchstaben 2 427 Woerter 394.Bei 0.09 EURO sagt die Rechenmaschine 35.46 EURO.
Solch ein Text wuerde also ca. 40 EURO kosten. Richtig
Aber interessanter Beitrag,man erfaehrt hier im Forum vieles was man sonst garnicht erfaehrt.
ja, du erfährst Dinge, für die du dich sonst manch anderem Übersetzer durch Vorlage deiner Unterlagen offenbaren muss. *untertänigsten Dank erwartend ;-)*
Nun ja, für solch einen Text sind 0,09 EUR * 394 Wörter = 35,46 EUR viel.
Man bedenke bitte:
- Übersetzungen sind seriöse und qualifizierte Sachverständigen-Dienstleistungen
- kannst dich ja mal bezüglich der Anforderungen an Urkundsübersetzungen unter http://www.bdue.de oder auch unter http://www.sachsen-anhalt.de Suchwort Dolmetschergesetz informieren
- Wenn nachts der Schlüsseldienst für einfachste Arbeiten 100 EUR + Anfahrt nimmt, Autowerkstätten mal ganz außer Acht gelassen, dann sind die Preise für Übersetzungen doch mehr als human. Interessant ist,dass an Schlüsseldienst & Co. die wenigsten herummosern
- Für die meisten Texte (Geburtsurkunden) ist eine Layoutübernahme erforderlich (= Mehrarbeit, die üblicherweise nicht extra berechnet werden kann)
- Die meisten Urkunden (nun ja eine Geburtsurkunde eher selten, andere schon eher) sind im Gegensatz zum oben berechneten Forumsbeitrag Fachtexte und enthalten juristische Termini, die einem Übersetzer auch Arbeit machen
- Schaut euch mal die Sätze nach dem Zeugen- und Sachverständigen-Entschädigungsgesetz (ZuSEG) oder neu wohl Jusitzentschädigungsesetz (JEG) an. Bitte nur im Sitzen.

- schaut euch mal Handwerker-Stundensätze an und vergleicht sie mit den Übersetzer-Sätzen... und - noch ein Berufsgeheimnis - ein qualifizierter Übersetzer schafft je nach Schwierigkeit 200 bis 300 Wörter pro Stunde und eine Qualitätsprüfung der Übersetzung nach erster Fertigstellung ist ja wohl mehr als angemessen
Zum vorherigen Artikel: Will sagen:
Es gibt sicherlich Urkunden-Routiniers, die einerseits Pauschalpreise anbieten können, und wegen der Routine wirklich schneller und damit billiger arbeiten können.
Vorsicht jedoch bei Lockangeboten in einschlägigen Zeitungen wie "6 EUR pro Seite", da wage ich ganz erheblich an der Serösität und/oder Qualität zu zweifeln.
Ach ja, nichts gegen Agenturen (Übersetzungsdienste), die können gerade für seltene Sprachen mit ihrem Kontaktnetz weiterhelfen, aber deren Super-Leistungen haben auch einen gewissen Preis...

