Integration im Schulbetrieb

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warwara
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von warwara »

pippie hat geschrieben: Mein Favorit ist fast völlig kostenlos: http://frlkrise.wordpress.com/
Das finde ich ja witzig - Fräulein Krise ist die Kollegen von Frau Freitag in "Chill mal, Frau Freitag". Entweder ist das der Blog der Autorin oder die beiden gibt es tatsächlich als "Doppelpack"...
I didn't do it. And besides, everybody else was doing it - and it shouldn't be forbidden anyway.
pippie

Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von pippie »

warwara hat geschrieben:
pippie hat geschrieben: Mein Favorit ist fast völlig kostenlos: http://frlkrise.wordpress.com/
Das finde ich ja witzig - Fräulein Krise ist die Kollegen von Frau Freitag in "Chill mal, Frau Freitag". Entweder ist das der Blog der Autorin oder die beiden gibt es tatsächlich als "Doppelpack"...
Frag doch mal das Frl. Krise ;)
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manuchka
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von manuchka »

J.Eckel hat geschrieben:@manuchka Frage zurück an Dich? bist Du bereit die Folgekosten der Misswirtschaft in Deutschland zu zahlen? Du meinst ja, der Staat kann es nicht machen, weisst es aber genau das der Staat es machen könnte. Also bist Du bereit diese Steuern und Abgaben zu zahlen und deine eigenen Kinder in diesen Schuldenberg treiben?
JEckel - sorry - hä? Ich hab weder deine Frage verstanden, noch deren Zusammenhang mit unserer Diskussion und meinem (bisherigen) Beitrag dazu...
Du erntest, was du säst.
pippie

Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von pippie »

Die Frage ist ja sowieso nur rein rethorisch. Steuern definieren sich lt. Abgabenordnung § 3 Abs.1 in Deutschland so:
»Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein."
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Saboteur
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von Saboteur »

Und was sollen wir degegen tun?
erstmal zur Kenntnis nehmen und akzeptieren dass es eben von "deutscher" Seite ein Problem gibt. Das wäre schon eine Hilfe. Es gibt meiner Meinung nach doch Steuerungsmöglichkeiten und Präventionsmöglichkeiten.
Es ist ja ganz schön hier seitenweise aufzuführen, wie ungerecht das Leben ist. Aber ohne konkrete Lösungsvorschläge ist das alles nur Augenwischerei.
das denke ich nicht, da ich nicht aufliste wie ungerechtz das Leben ist, sondern es geht um konkrete Diskriminierungen die ich ständig erlebe bzw. sehe aber gleichzeitzig Leugnung und nicht wahrhaben wollen. Siehe dieser Post.

Wieso versuchen die Abduls nicht zum Beispiel proaktiv gegen die Vorurteile vorzugehen, indem sie sich eben umso mehr anstrengen? Wieso tauschen sie nicht den Stadtpark gegen die Bibliothek um "es allen zu zeigen"?
weil das eben nicht so einfach geht... Ist eben eher eine Frage der Schicht und des Milieus und nicht der Ethnie.
Wieso haben wohl sonst asiatische Einwanderer wesentlich weniger Probleme?
Haben Sie glaube ich nicht, sie sind eben nur angepasster wenn due Vietnamesen meinst.
Aber Jammern ist natürlich erstmal einfacher.
Wenn du Kritik an Diskrininierung und Rassismus als Jammern abtust, was ja eine Wertung ist dann werden wir in 50 Jahren über das gleiche reden.

Eine Frage: Wenn dein Kind in Russland zur Schule geht und kommt mit Hakenkreuzen im Heft nach Hause welches die Mitschüler reinmalen und die Lehrerin/der Lehrer nennt dich Wurstmacher und du möchtest das nicht und erzählst anderen darüber. Ist das dann auch Jammern?
Natürlich gibt es auch in deutschen Köpfen genug Vorurteile, die absolut unberechtigt sind. Aber eben auch welche, hinter denen ein klein wenig Wahrheit steckt (deshalb sind es natürlich trotzdem Vorurteile!).
Welche Vorurteile sind denn wahr?

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Aber auch Migranten haben Vorurteile. Die hat jeder Mensch. Und die verbietet man nicht so einfach "per Gesetz". 
stimmt...
Da sind dann eben auch mal die Betroffenen gefragt, sich ein wenig mehr anzustrengen um eben diese Vorurteile aus der Welt zu schaffen.
Ha, wie soll das denn gehen??? Wie sollen Juden dagegen angehen dass 16,6 % der deutschen dem Satz „Juden haben in Deutschland
zu viel Einfluss.“ eher oder voll und ganz zustimmt? Außerdem sind Vorurteile eben Vorurteile und meistens Projektionen und es ist unmöglich diese als Vorverurteilter aus der Welt zu schaffen... Ich glaube da an die Unschuldsvermutung!
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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GIN
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von GIN »

manuchka hat geschrieben:
J.Eckel hat geschrieben:@manuchka Frage zurück an Dich? bist Du bereit die Folgekosten der Misswirtschaft in Deutschland zu zahlen? Du meinst ja, der Staat kann es nicht machen, weisst es aber genau das der Staat es machen könnte. Also bist Du bereit diese Steuern und Abgaben zu zahlen und deine eigenen Kinder in diesen Schuldenberg treiben?
JEckel - sorry - hä? Ich hab weder deine Frage verstanden, noch deren Zusammenhang mit unserer Diskussion und meinem (bisherigen) Beitrag dazu...
Es geht mir um die Folgekosten deiner These
Du meintest ja, das der STAAT, also die öffentliche Sache nicht das Elternhaus ersetzen kann. Nun ist es aber so, das Deutschland an seinen Sozialausgaben eine riesige Menge an Geld ausgibt. Was in den USA die Rüstung und die Raumfahrt ist, das ist halt in Deutschland die TransLeistung und in Russland sind es die Aufkäufe von Gold und Staatsanleihen.
Meine These ist, das Kinder aus Familien mit schlechter Bildung eine Belastung sind für den Haushalt. Es gibt eine riesige Menge an Menschen in Deutschland, die jeden Tag zur Arbeit gehen, doch durch Kindergeld, Erziehungsgeld, Stütze vom Harzer usw ihren Ausgleich bekommen. Wenn man so will, nur weniger als 10% der Bevölkerung in Deutschland zahlt dem Budget zu. Zwar ist die Mehrwertsteuer noch ein interessanter Batzen, doch im Grunde ist es doch so

1. Schlechte Ausbildung, weil kein Elternhaus und Co = sehr schlechter oder sogar kein Lohn und somit höchstens die Mehrwertsteuer.
2. Gute Ausbildung, weil gutes Elternhaus = guter Lohn und Steuerzahlen

Die heutigen Staatsschulden Deutchlands sind Lasten der vergangenen 30 Jahre, der Grossteil ist dem Sozialhaushalt zu verdanken.
Die zukünftigen Staatsschulden Deutschlands sind die Lasten der vergangenen 30 Jahre + die Folgekosten der Transleistungen durch den Euroausgleich.

Deutschland hat kein Erdöl und nur noch wenige Rohstoffe, die Bevölkerung sinkt und die Produktivität ist auf einem sehr hohen Stand, also willst Du das zahlen?, denn die einzige Melkkuh Deutschlands ist halt nun einmal der Steuerzahler.
Für mich habe ich entschieden, das ich das nicht machen werde, also mit den Füssen abgestimmt.
Zuletzt geändert von GIN am 25 Jan 2012, 05:34, insgesamt 1-mal geändert.
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GIN
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von GIN »

pippie hat geschrieben:Die Frage ist ja sowieso nur rein rethorisch. Steuern definieren sich lt. Abgabenordnung § 3 Abs.1 in Deutschland so:
»Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein."
Danke, ein wunderbarer Text und hat in dieser globalen Welt schon einmal keine Attraktivität
pippie

Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von pippie »

J.Eckel hat geschrieben: 1. Schlechte Ausbildung, weil kein Elternhaus und Co = sehr schlechter oder sogar kein Lohn und somit höchstens die Mehrwertsteuer.
2. Gute Ausbildung, weil gutes Elternhaus = guter Lohn und Steuerzahlen
Das ist so richtig , wie falsch. Hast du mal darüber nachgedacht, dass es auch eine Menge Leute in Deutschland gibt, die trotz guter Ausbildung auf staatliche Leistungen angewiesen sind? Und nun?
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Dietrich
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von Dietrich »

Saboteur hat geschrieben:
Und was sollen wir degegen tun?
erstmal zur Kenntnis nehmen und akzeptieren dass es eben von "deutscher" Seite ein Problem gibt. Das wäre schon eine Hilfe. Es gibt meiner Meinung nach doch Steuerungsmöglichkeiten und Präventionsmöglichkeiten.
das denke ich nicht, da ich nicht aufliste wie ungerechtz das Leben ist, sondern es geht um konkrete Diskriminierungen die ich ständig erlebe bzw. sehe aber gleichzeitzig Leugnung und nicht wahrhaben wollen. Siehe dieser Post.
Ich habe keine Diskriminierungen geleugnet. Aber nicht alles was du so aufgezählt hattest, sind Diskriminierungen, wenn du Diskriminierung als ein Problem verstehst, das nur "von deutscher Seite" zu lösen ist.

Hakenkreuze im Schulheft SIND Diskriminierung. Wenn einzelne Lehrer Fatima trotz guter Leistungen nicht auf das Gymnasium schicken, weil sie eben nicht Nina heisst, dann ist das Diskriminierung.
Wenn Herr Sarrazin ein Buch schreibt in dem er Statistiken auswertet und daraus zum großen teil objektive Schlüsse zieht, dann ist das keine Diskriminierung.

Was ich damit sagen will:
Nicht alles was den Betroffenen irgendwie nicht gefällt, ist auch gleich Diskriminierung.
Saboteur hat geschrieben:
Wieso versuchen die Abduls nicht zum Beispiel proaktiv gegen die Vorurteile vorzugehen, indem sie sich eben umso mehr anstrengen? Wieso tauschen sie nicht den Stadtpark gegen die Bibliothek um "es allen zu zeigen"?
weil das eben nicht so einfach geht... Ist eben eher eine Frage der Schicht und des Milieus und nicht der Ethnie.
Nicht jedes Vorurteil ist gleich Diskriminierung. Jeder hat seine Vorurteile, aber viele schaffen es trotzdem diese nicht allzu sehr in ihr Handeln einfließen zu lassen. Aber Vorurteile abzubauen, das geht halt nicht nur von einer Seite. Wenn ich mit dem Vorurteil aufräumen möchte, dass man türkischen Halbwüchsigen Abends in der Innenstadt lieber aus dem Weg gehen sollte, dann geht das nicht nur "von deutscher Seite aus".
Wieso haben wohl sonst asiatische Einwanderer wesentlich weniger Probleme?
Haben Sie glaube ich nicht, sie sind eben nur angepasster wenn due Vietnamesen meinst.
Aber "angepasster" ist doch nichts Schlechtes, oder? Immerhin scheint hier eine gewisse Anpassung nicht zu schaden. Und die kommt doch wohl nicht von "deutscher Seite"?
Aber Jammern ist natürlich erstmal einfacher.
Wenn du Kritik an Diskrininierung und Rassismus als Jammern abtust, was ja eine Wertung ist dann werden wir in 50 Jahren über das gleiche reden.
Tu ich nicht.
Ich lehne nur dieses pauschale "Alle Probleme mit der Migration liegen nur an der Diskriminierung durch die bösen Deutschen, die zum Großteil alles Nazis sind" ab.
Ja, es gibt Diskriminierung in Deutschland. Wie überall auf der Welt. Aber nicht unbedingt mehr als anderswo. (Heisst nicht, das man sich damit abfinden soll!)
Aber das einige Gruppen von Migranten mehr Probleme als andere haben, das liegt eben nicht nur an den Deutschen, sondern zum Teil eben auch an den entsprechenden Gruppen selbst.
Vorurteile sind nicht schön. Sie sind sogar falsch. Aber sie sind eben bei jedem Menschen vorhanden. Und deshalb muss auch jeder Mensch für sich sehen, dass er gegen die Vorurteile aktiv angeht, die andere gegenüber ihm selbst hegen.
Eine Frage: Wenn dein Kind in Russland zur Schule geht und kommt mit Hakenkreuzen im Heft nach Hause welches die Mitschüler reinmalen und die Lehrerin/der Lehrer nennt dich Wurstmacher und du möchtest das nicht und erzählst anderen darüber. Ist das dann auch Jammern?
Nein. Dann ist ganz klar die Lehrerin, bzw. die Schule gefordert.
Natürlich gibt es auch in deutschen Köpfen genug Vorurteile, die absolut unberechtigt sind. Aber eben auch welche, hinter denen ein klein wenig Wahrheit steckt (deshalb sind es natürlich trotzdem Vorurteile!).
Welche Vorurteile sind denn wahr?
Da werde ich jetzt kein Buch darüber schreiben wollen. Aber ich hoffe ich habe die Richtung klar gemacht, in die meine Gedanken gehen.
Ha, wie soll das denn gehen??? Wie sollen Juden dagegen angehen dass 16,6 % der deutschen dem Satz „Juden haben in Deutschland
zu viel Einfluss.“ eher oder voll und ganz zustimmt?
Was meinst du denn, welchen Grund diese 16,6% haben, dieser "These" zuzustimmen? Wieviele davon stimmen nur zu, weil sie das Wort Juden hören und wirklich antisemitisch sind. 50%, 25% oder sogar 75%.
Gegen die Vorurteile dieser Leute ist schwer anzukommen. Weder "von deutscher" noch von "jüdischer Seite".
Aber was ist mit dem Rest? Sind das alles pauschal Antisemiten? Sind das nicht vielleicht auch Leute, die mal irgendwas z.B. über den Zentralrat der Juden gelesen haben, mit dem sie nicht einverstanden waren? Hast du nicht vielleicht auch schon mal gedacht "die Reaktion war vielleicht schon fast übertrieben", wenn der ZdJ sich über irgendetwas gleich tierisch aufgeregt hat, obwohl man es auch anders sehen könnte? Bei dir (oder auch bei mir) reicht das dann nicht gleich zu der obigen Aussage, dass sie "zuviel Einfluss haben". Aber manche sind eben weniger informiert, impulsiver oder einfach weniger tolerant. Und die stimmen dann einer solchen These eben "eher zu".
Das Beispiel ist jetzt vielleicht nicht soo glücklich, aber auch hier könnte der ZdJ durch ein manchmal etwas anderes Auftreten versuchen, aus diesen 16,6% vielleicht nur 10 oder 6 % zu machen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
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Re: Integration im Schulbetrieb

Beitrag von bauplan »

Dietrich hat geschrieben: Wenn Herr Sarrazin ein Buch schreibt in dem er Statistiken auswertet und daraus zum großen teil objektive Schlüsse zieht, dann ist das keine Diskriminierung.
Ich kann mir zwar vorstellen, dass du mit dem Herrn im Geiste verbunden bist. Aber gerade was den Umgang Statistiken angeht, hat er ja nun mal den denkbar schlechtesten Ruf.
z.B. Ausländer haben eine höhere Kriminalitätsrate.
Stimmte vielleicht mal früher, in einer Statistik, die er uralt aus dem Hut gezaubert hat, ist aber heutzutage vollkommen falsch. Wenn man dann noch die Vergehen, die nur Ausländer machen könnmen abzieht ( Visavergehen etc. etc. ) dann sieht es für die tollen deutschen Mitbürger noch schlimmer aus.

Er hat KEINE objektiven Schlüsse daraus gezogen. geht auch gar nicht, weil man aus Statistiken nur subjektive Schlüsse ziehen kann, erst recht, wenn man nur Statistiken zusammensucht, die einem in den Kram passen. Also vor allem, wie er nicht nach aktuellen Statistiken sucht, sondern immer die aus den Jahren, wo es gerade passt.

Statistisch ist jeder 6. ein Chinese. Wieviele Chinesen sind dann in diesem Forum? ;)
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