Das mag ja alles sein.
Es hat ja auch niemand behauptet, dass die Raketenabwehr überhaupt keinen negativen Enfluss auf das atomare Bedrohungspotential der RF hat.
Aber das ist doch nicht gleichzusetzen mit
Die Raketenabwehrschilder sind eindeutig gegen Russland gerichtet.
Dafür sollte sich nämlich das Gleichgewicht dann aber auch schon so weit "verschieben", dass sich das für die USA auch irgendwie "lohnt".
Für die "strategische Parität" ist es doch gar nicht mehr wichtig, ob nun 100 oder nur noch 80 russische Raketen in den USA ankommen können um den (von der Nato natürlich fest geplanten und gewünschten) Erstschlag zu beantworten.
"Als wir Änderungen vorgeschlagen haben, hat man uns gesagt, es gebe bereits einen Plan, an dem wir teilnehmen könnten. Wir hätten gerne etwas mehr Respekt für unsere intellektuellen Fähigkeiten."
Da möchte man sagen "Nun schaut es euch doch erst mal an, bevor ihr euch wie die beleidigte Leberwurst abwendet."
Aber das wäre konstruktiv und würde womöglich die Sache aus der Welt schaffen. Dabei braucht man "die Sache" doch noch dringend, um das Feindbild NATO und USA aufrecht zu erhalten. Wer soll denn sonst für den Absturz von Satelliten und die Organisation von Protesten verantwortlich gemacht werden....
Oder wie man es auch so schön ausdrücken kann: Die NATO-Aggression ;-)
Wenn ich einen Zaun um mein Grundstück baue, um streunende Hunde und Katzen fernzuhalten, dann kann es natürlich auch sein, dass die Kinder meines Nachbarn Probleme kriegen, ihren Fussball wiederzuholen, wenn er denn mal auf meinen Rasen fliegt.
Aber das bedeutet doch dann nicht, dass sich mein Zaun "eindeutig gegen die Nachbarskinder richtet".
Und erst recht nicht, dass ich mit meiner Zaunbaupolitik den Grundstein für die moralische Verkommenheit der Nachbarkinder lege.....
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)