domizil hat geschrieben:steht für mich die Frage ob dieses "Ergebnis" politisch so gewollt ist. Nachdem die vor Wochen geführte Diskussion über die Möglichkeit eines Boykotts nicht den von einigen Ländern gewünschten Erfolg gebracht hat, "bestraft" man die Ukraine jetzt mit so einem "Ergebnis", d.h. so einer subjektiven Schiedsrichterentscheidung. Ist das möglich, oder sehe ich hier wirklich zu schwarz?
Ich bin ja auch kein Fan der Ukraine, was das Verhalten gegenüber Timoshenko betrifft, aber diese Verschwörungstheorie halte ich dann ja nun doch für weit überzogen.
Wie soll denn das abgelaufen sein?
Vor dem Spiel holt die UEFA die Schris zusammen und sagt: "Hört zu! Wenn ihr die Möglichkeit habe, irgendwas gegen die Ukraine zu pfeifen, dann macht es. Die müssen bestraft werden".
Der Schiri neben dem Tor hatte 0,x Sekunden um die Sache zu sehen und danach vielleicht noch 1 oder 2 Sekunden eine Entscheidung zu treffen. Der konnte sich vor seiner Entscheidung nicht noch mal die xte Wiederholung ansehen und im richtigen Moment auf pause drücken.
und eine Entscheidung FÜR ein Tor, welches eigentlich keins war ist normalerweise noch spielentscheidender als ein eigentliches Tor nicht zu geben.
Ausserdem war es wohl vorher klar Abseits. Also wenn an der Bestrafungs-theorie was dran sein soll.... hätte da schon der Pfiff erfolgen müssen.
Ich bin übrigens dafür für solche Entscheidungen die Torkamera einzuführen. Und außerdem sollte jede Mannschaft
einmal pro Halbzeit die Möglichkeit erhalten eine (Nicht)Entscheidung per Videobeweis überprüfen zu lassen. Ob das eine Elfmeterentscheidung, ein Abseits, welches zu Tor führte, oder eine rote Karte ist, ist dann egal. Dafür würde das Spiel kurz unterbrochen und drei UEFA-Leute schauen sich die Ausfzeichnungen an und fällen eine endgültige Entscheidung.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)