Vorliegendes Thema ist meinerseits der Versuch wöchentlich interessante Informationen aus Kaliningrad zu übermitteln. Ziel ist ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diese Stadt zu lenken – Aufmerksamkeit von privat Interessierten oder von Geschäftsleuten.
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Feiertag/Gedenktag Russland in der kommenden Woche: 02.07. Allerheiligen
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In Kaliningrad sind, mit Ausnahme von 7 Autobussen, sämtliche Busse des stadteigenen öffentlichen Nahverkehrs mit WIFI-Internetanschluss ausgestattet wurden. Jeder Passagier kann kostenlos im Bus-Internet arbeiten – zu einem Ticketpreis von 12 Rubel (40 Cent).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -internetu
Trotz Internet in den Bussen des öffentlichen Nahverkehrs hat es Kaliningrad nicht geschafft zum „elektronischen Ticket“ überzugehen. Nach Meinung des Generaldirektors von „GorTrans“ ist eine der Grundvoraussetzungen hierfür die Ehrlichkeit der Passagiere. Die Abschaffung der Schaffner und die Einführung der „elektronischen Schaffner“ erhöht die Anzahl der „Hasen“ (Schwarzfahrer im russischen Jargon). Des Weiteren ist es notwendig, daß alle Firmen des öffentlichen Nahverkehrs an dem System der elektronischen Tickets teilnehmen. Diese Frage ist zur Zeit ungeklärt.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... -transport
Nach den Worten des Generaldirektors von GorTrans ist die Kaliningrader Straßenbahn durchaus in der Lage eine Geschwindigkeit von 80 km/h in der Stadt zu erreichen. Die einzige dafür notwendige Voraussetzung: Ein vernünftiges, neues Schienenbett. (Anm. UN: Auch ich bin in der Lage Millionär zu werden. Einzige Voraussetzung: Ich muß jemand finden der mir die Million schenkt).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/economy/item ... do-80km/ch
Der deutsche Generalkonsul in Kaliningrad, Dr. Aristide Fenster verläßt nach Ablauf seiner Dienstzeit Kaliningrad und wird zukünftig in Usbekistan seiner diplomatischen Tätigkeit nachgehen. Sein Nachfolger wird in den kommenden Monaten in Kaliningrad erwartet.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sosedi/56051/G ... istan.html
In den ersten vier Monaten diesen Jahres hatten die Kaliningrader ein Einkommen von 61,1 Mrd. Rubel (1,52 Mrd. Euro). Dies ist eine Steigerung um 5,4 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Ausgaben der Bevölkerung überstiegen, interessanterweise, die Einnahmen um 4,8 Mrd. Rubel (120 Mio Euro). Im analogen Zeitraum des Vorjahres lag dieser Betrag nur bei 2,8 Mrd. Rubel (70 Mio Euro). Die Spareinlagen der Bevölkerung verringerten sich um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das mittlere Gehalt in kleinen, mittleren und großen Kaliningrader Firmen betrug Anfang Mai 21.300 Rubel (530 Euro). Dies ist eine Steigerung um 13,3 % im Vergleich zum April des Vorjahres und um 1,6 % im Vergleich zum März diesen Jahres.
Quelle: http://rugrad.eu/news/509586/
Im Jahre 2011 übernachteten in Kaliningrader Hotels und Sanatorien nur 211.000 Menschen. 76 Prozent unserer Gäste sind russische Bürger. Die Kaliningrader Hotels waren im Jahre 2011 mit 25 Prozent ausgelastet und die Sanatorien mit 52 Prozent. Staatliche statistische Ziffern zeigen, daß für ein effektives funktionieren von Hotels/Sanatorien ein Auslastungskoeffizient von 65 Prozent erforderlich ist.
Quelle: http://rugrad.eu/news/509561/
Der Gouverneur des Kaliningrader Gebietes plant alle großen Einkaufszentren aus der Stadt an den Stadtrand zu verlegen. Zur Zeit wird an entsprechenden Plänen gearbeitet. Die Umverlagerung betrifft auch Produktionseinrichtungen die sich im Stadtgebiet befinden. Um diese Pläne in den nächsten 20-25 Jahren zu verwirklichen ist der Neubau der Umgehungsstraße rund um Kaliningrad notwendig und die Vorbereitung entsprechender Grundstücke für die Bebauung. Der Gouverneur verwies mit seiner Planung auf analoge Situationen in Moskau und Westeuropa.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/society/item ... liningrada
Der Gouverneur des Kaliningrader Gebietes plant, sich mit einer Bitte um Statusveränderung des Kaliningrader Gebietes an den russischen Premierminister Medwedjew, zu wenden. Hierzu ist es notwendig einen Vizepremier direkt für das Kaliningrader Gebiet verantwortlich zu machen. Außerdem sollen die Kompetenzen der Kaliningrader Regierung erheblich erweitert werden. Im föderalen Ministerium für Regionalentwicklung haben Verantwortliche bereits skeptisch auf diesen Vorschlag reagiert. Weitere Kritiker unterstellen dem Gouverneur mit diesem „Schachzug“ seine angeschlagene politische Position verbessern zu wollen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/policy/item/ ... oj-oblasti
Uwe Niemeier
KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
Zuletzt geändert von domizil am 05 Jul 2012, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
Sehr informativ, Neuigkeiten aus Kaliningrad in der Frühstückspause!
Vielen Dank für Deine Mühe!
Internet im Bus ist eine feine Sache. Voraussetzung, man findet in den meist überfüllten Fahrzeugen einen geeigneten Platz zum Arbeiten. Die “elektronische Fahrkarte” wird auch in Kaliningrad Einzug halten. Vielleicht fehlen zur Zeit noch die technischen Voraussetzungen. Sicher ist es richtig, an die Ehrlichkeit der Passagiere zu appellieren. Schwarzfahrer gibt es jedoch überall. Dagegen hilft wohl nur eine strenge Kontrolle, wenn die netten SchaffnerInnen eines Tages nicht mehr dabei sind. Die Straßenbahn fährt mit 80 Sachen durch die Stadt, wenn die Gleise besser sind... Das ist albern und das glaubt doch selbst der Generaldirektor nicht, auch wenn die Millionen bereit stehen. Interessant im Artikel sind jedoch Ideen und Planungen einer Ringlinie mit einer Art Schnellstraßenbahn. Auch bei diesem Projekt denkt man an Transportaufgaben im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2018...
Vielen Dank für Deine Mühe!
Internet im Bus ist eine feine Sache. Voraussetzung, man findet in den meist überfüllten Fahrzeugen einen geeigneten Platz zum Arbeiten. Die “elektronische Fahrkarte” wird auch in Kaliningrad Einzug halten. Vielleicht fehlen zur Zeit noch die technischen Voraussetzungen. Sicher ist es richtig, an die Ehrlichkeit der Passagiere zu appellieren. Schwarzfahrer gibt es jedoch überall. Dagegen hilft wohl nur eine strenge Kontrolle, wenn die netten SchaffnerInnen eines Tages nicht mehr dabei sind. Die Straßenbahn fährt mit 80 Sachen durch die Stadt, wenn die Gleise besser sind... Das ist albern und das glaubt doch selbst der Generaldirektor nicht, auch wenn die Millionen bereit stehen. Interessant im Artikel sind jedoch Ideen und Planungen einer Ringlinie mit einer Art Schnellstraßenbahn. Auch bei diesem Projekt denkt man an Transportaufgaben im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2018...
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
... Du gibst mir ein Stichwort. Ich "quäle" mich mit dem Gedanken eine neue Rubrik hier im Forum aufzumachen - etwas ungewöhnlich vielleicht: "Kaliningrader Tagebuch". Das Problem ist, das ich dort etwas ausführlicher schreibe, was im Forum unüblich ist. Ach was, ich lasse Dir einfach mal den Text zukommen - da handelt es sich aktuell um einen Erlebnisbericht mit dem Linienbus ... schreib mal Deine Meinung, bevor ich hier öffentlich werde.Jenenser hat geschrieben:Internet im Bus ist eine feine Sache. Voraussetzung, man findet in den meist überfüllten Fahrzeugen einen geeigneten Platz zum Arbeiten
Uwe Niemeier
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
Hallo Uwe,
vielen Dank fuer deine Bemuehungen, Neuigkeiten aus KGD hier zu veroeffentlichen.
Ich schaetze das sehr!
vielen Dank fuer deine Bemuehungen, Neuigkeiten aus KGD hier zu veroeffentlichen.
Ich schaetze das sehr!
- Saboteur
- Globaler Moderator

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Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
Ich lese die zusammengefassten Neuigkeiten immer mit großem Interesse...
Vielen Dank auch von meiner Seite!
Vielen Dank auch von meiner Seite!
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
-
pippie
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
Dem schließe ich mich an!Saboteur hat geschrieben:Ich lese die zusammengefassten Neuigkeiten immer mit großem Interesse...
Vielen Dank auch von meiner Seite!
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 26-2012
... mein Gott (Marx) ... soviel Lob macht mich richtig verlegen. Danke. Aber ich bin auch an Hinweisen interessiert was ich noch verbessern könnte. Ich "sammle" zweimal täglich Informationen aus den verschiedensten Quellen, stelle die in einer gesonderten Datei zusammen. Sonntagvormittag wird die dann "aufgehübscht" und ins Netz gestellt. Vielleicht sind auch noch andere Informationen aus Kaliningrad von Interesse (bitte nur keine Skandale oder extrem negative Berichterstattung - das Feld überlasse ich gern anderen). Für jeden Hinweis bin ich dankbar.
Ich hatte auch an eine neue Rubrik gedacht, so in etwa: "1.000 ganz legale Tipps aus Kaliningrad" (in Anlehnung an einen Buchtitel aus Deutschland). Ich wollte dies zu einem FAQ direkt für Kaliningrad entwickeln. Mein Problem ist nur das viele Quellen in Russisch sind (bezug auf Internetseiten usw.)und die Mehrzahl der Interessierten damit natürlich nicht klar kommt.
Aber vielleicht kommen ja ein paar Anregungen für mich aus dem Forum.
Uwe Niemeier
Ich hatte auch an eine neue Rubrik gedacht, so in etwa: "1.000 ganz legale Tipps aus Kaliningrad" (in Anlehnung an einen Buchtitel aus Deutschland). Ich wollte dies zu einem FAQ direkt für Kaliningrad entwickeln. Mein Problem ist nur das viele Quellen in Russisch sind (bezug auf Internetseiten usw.)und die Mehrzahl der Interessierten damit natürlich nicht klar kommt.
Aber vielleicht kommen ja ein paar Anregungen für mich aus dem Forum.
Uwe Niemeier
