KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Vorliegendes Thema ist meinerseits der Versuch wöchentlich interessante Informationen aus Kaliningrad zu übermitteln. Ziel ist ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diese Stadt zu lenken – Aufmerksamkeit von privat Interessierten oder von Geschäftsleuten. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren für Sie persönlich interessierende Informationen aus Kaliningrad.
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Feiertag/Gedenktag Russland in der Woche 13.08.- 19.08.:
Dritter Sonntag: Tag der Luftfahrt;
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Mit Hilfe der Europäischen Union wird ein Projekt im Rahmen der weiteren touristischen Erschließung der Region erarbeitet. In Zusammenarbeit mit Polen ist die Eröffnung einer Schiffslinie auf der Strecke Elblong-Fromborg-Baltisk geplant.
Anmerkung UN: Baltisk gehört immer noch zur Grenzzonenregelung und ist Flottenstützpunkt der Ostseeflotte. Anscheinend gibt es hier aber nun neue Gedanken.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21514-e ... k-baltijsk
Die Kaliningrader Zöllner haben eine erste positive Einschätzung der Effektivität des „Grünen Korridors“ an den Grenzübergangsstellen getroffen. In den ersten drei Monaten nutzten rund 685.000 Menschen den Grünen Korridor und 58.000 den Roten Korridor. Der Grüne Korridor unterscheidet sich noch in „Pausenloser grüner Korridor“ und „Grünem Korridor“. Wer den „Pausenlosen“ nutzt fährt in einem „Ritt“ durch die Grenze ohne Aufenthalt beim „Duty-Free“. Ein einmal gewählter Korridor kann nicht mehr gewechselt werden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21507-z ... -gzhehotki
Im Rating der 83 in Russland vorhandenen Regionen, nimmt Kaliningrad den neunten Platz ein. Die Einnahmen der Region wuchsen um rund 18%, während die durchschnittlichen Werte anderer Regionen bei rund 8 % liegen. Zu den Einnahmen der Bevölkerung nahm Kaliningrad Ende 2011 den vorletzten Platz ein – im Juni diesen Jahres den 64. Platz.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... iona-.html
In Kaliningrad wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres 318 Gebäude mit 2.741 Wohnungen und einer Quadratmeterzahl von 216.000 gebaut. Insgesamt sollen in diesem Jahr 580.000 Quadratmeter neu gebaut werden. Mit anderen Worten: Um den Plan zu erfüllen, müssen die Maurerkellen ein wenig heftiger geschwungen werden.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... stva-.html
1,2 Mio Rubel (30.000 Euro) Strafgelder verhängte im ersten Halbjahr die Inspektion für Arbeitssicherheit in Kaliningrad. 299 Protokolle zur Strafverhängung wurden erstellt. Insgesamt wurden 510 Kontrollen durchgeführt und dabei 2.983 Verstöße gegen die Arbeitssicherheit festgestellt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... ionov.html
Am Montag trifft der Premier, D. Medwedjew in Kaliningrad ein. Hauptziel ist die Vorbereitung der Bürgermeisterwahlen im Oktober. In erster Linie geht es um die Konfliktbeilegung zwischen den beiden „Kampfhähnen“ Gouverneur Zukanov und Bürgermeister Jaroshuk – eine, insbesondere für die Partei „ER“ unangenehme Situation.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21523-d ... avy-goroda
Die Entscheidung ist gefallen. Auch in Pionersk, der Residenz der russischen Regierung in Kaliningrad, wird ein Trainingszentrum für die Fussball-Weltmeisterschaft 2018 gebaut. Es liegt direkt im Stadtzentrum und ist auch vom zukünftig noch zu bauenden Passagierhafen in Pionersk sehr gut erreichbar.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21521-v ... j-kompleks
Für die Bürgermeisterwahlen im Oktober in Kaliningrad, werden 150 elektronische Wahlurnen aufgestellt. Bereits zu den Präsidentenwahlen wurden diese Urnen in ausgewählten Wahllokalen genutzt und haben sich bewährt. Die Wahlen finden am 14.10.2012 statt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/polit ... borov.html
In Kaliningrad wächst die Korruption in den Reihen des Zollapparates, so der Leiter der zollinternen Fahndung für den Nord-West-Bezirk. Insgesamt ist für Russland seit einigen Jahren eine rückläufige Verbrechensstatistik zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet der Zoll. Im Jahre 2010 erhielten die Untersuchungsorgane 162 Anzeigen, 2011 schon 168 und in den ersten sechs Monaten diesen Jahres schon 102 Anzeigen.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... nerov.html
Uwe Niemeier
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Feiertag/Gedenktag Russland in der Woche 13.08.- 19.08.:
Dritter Sonntag: Tag der Luftfahrt;
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Mit Hilfe der Europäischen Union wird ein Projekt im Rahmen der weiteren touristischen Erschließung der Region erarbeitet. In Zusammenarbeit mit Polen ist die Eröffnung einer Schiffslinie auf der Strecke Elblong-Fromborg-Baltisk geplant.
Anmerkung UN: Baltisk gehört immer noch zur Grenzzonenregelung und ist Flottenstützpunkt der Ostseeflotte. Anscheinend gibt es hier aber nun neue Gedanken.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21514-e ... k-baltijsk
Die Kaliningrader Zöllner haben eine erste positive Einschätzung der Effektivität des „Grünen Korridors“ an den Grenzübergangsstellen getroffen. In den ersten drei Monaten nutzten rund 685.000 Menschen den Grünen Korridor und 58.000 den Roten Korridor. Der Grüne Korridor unterscheidet sich noch in „Pausenloser grüner Korridor“ und „Grünem Korridor“. Wer den „Pausenlosen“ nutzt fährt in einem „Ritt“ durch die Grenze ohne Aufenthalt beim „Duty-Free“. Ein einmal gewählter Korridor kann nicht mehr gewechselt werden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21507-z ... -gzhehotki
Im Rating der 83 in Russland vorhandenen Regionen, nimmt Kaliningrad den neunten Platz ein. Die Einnahmen der Region wuchsen um rund 18%, während die durchschnittlichen Werte anderer Regionen bei rund 8 % liegen. Zu den Einnahmen der Bevölkerung nahm Kaliningrad Ende 2011 den vorletzten Platz ein – im Juni diesen Jahres den 64. Platz.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... iona-.html
In Kaliningrad wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres 318 Gebäude mit 2.741 Wohnungen und einer Quadratmeterzahl von 216.000 gebaut. Insgesamt sollen in diesem Jahr 580.000 Quadratmeter neu gebaut werden. Mit anderen Worten: Um den Plan zu erfüllen, müssen die Maurerkellen ein wenig heftiger geschwungen werden.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... stva-.html
1,2 Mio Rubel (30.000 Euro) Strafgelder verhängte im ersten Halbjahr die Inspektion für Arbeitssicherheit in Kaliningrad. 299 Protokolle zur Strafverhängung wurden erstellt. Insgesamt wurden 510 Kontrollen durchgeführt und dabei 2.983 Verstöße gegen die Arbeitssicherheit festgestellt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/econo ... ionov.html
Am Montag trifft der Premier, D. Medwedjew in Kaliningrad ein. Hauptziel ist die Vorbereitung der Bürgermeisterwahlen im Oktober. In erster Linie geht es um die Konfliktbeilegung zwischen den beiden „Kampfhähnen“ Gouverneur Zukanov und Bürgermeister Jaroshuk – eine, insbesondere für die Partei „ER“ unangenehme Situation.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21523-d ... avy-goroda
Die Entscheidung ist gefallen. Auch in Pionersk, der Residenz der russischen Regierung in Kaliningrad, wird ein Trainingszentrum für die Fussball-Weltmeisterschaft 2018 gebaut. Es liegt direkt im Stadtzentrum und ist auch vom zukünftig noch zu bauenden Passagierhafen in Pionersk sehr gut erreichbar.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/21521-v ... j-kompleks
Für die Bürgermeisterwahlen im Oktober in Kaliningrad, werden 150 elektronische Wahlurnen aufgestellt. Bereits zu den Präsidentenwahlen wurden diese Urnen in ausgewählten Wahllokalen genutzt und haben sich bewährt. Die Wahlen finden am 14.10.2012 statt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/polit ... borov.html
In Kaliningrad wächst die Korruption in den Reihen des Zollapparates, so der Leiter der zollinternen Fahndung für den Nord-West-Bezirk. Insgesamt ist für Russland seit einigen Jahren eine rückläufige Verbrechensstatistik zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet der Zoll. Im Jahre 2010 erhielten die Untersuchungsorgane 162 Anzeigen, 2011 schon 168 und in den ersten sechs Monaten diesen Jahres schon 102 Anzeigen.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... nerov.html
Uwe Niemeier
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pippie
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Dankeschön für die schon mit Spannung erwartete Zeitungsschau am Sonntag morgen!
LG die pippie
LG die pippie
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
... ja, gern geschehen. Ist diesmal etwas kürzer ausgefallen - liegt wohl am "Sommerloch", obwohl von Sommer in der vergangenen Woche in Kaliningrad nicht die Rede sein konnte.
Uwe Niemeier
Uwe Niemeier
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
... möchte an dieser Stelle endlich eine Antwort geben auf die Frage von Jenenser aus einer früheren Mitteilung im Kaliningrader Wochenblatt. Es ging um gefragte Berufe/Qualifizierungen in Kaliningrad. Ich habe ein Auskunftsmaterial erstellt zum "Arbeitsmarkt Kaliningrad" und daraus nun auszugsweise:
Noch ein Grund für das Fehlen von Arbeitskräften liegt in der russischen Mentalität. Mit den Händen zu arbeiten ist in Russland unpopulär und dies ungeachtet dessen, dass es für einen jungen Menschen mit Hochschulausbildung relativ schwierig ist eine Arbeit zu finden. Und auch ungeachtet dessen, das der Lohn für Arbeiter oftmals höher ist als für Besitzer von Hochschuldiplomen. Ein Großteil der Eltern ist der Meinung, dass nicht immer das Gehalt die entscheidende Rolle spielt. Physische Arbeit ist schwere Arbeit – und das möchten die Eltern ihren Kindern nicht zumuten.
Die Personalvermittler sind der Ansicht, dass der heutige Arbeitsmarkt in Kaliningrad verzerrt ist. Es ist besser ein qualifizierter Koch zu sein, als Jurist. Als perspektivlos bezeichnen die Arbeitsagenturen die Ausbildung von humanitären Berufen, Unternehmer, Architekten, Bankspezialisten, IT-Spezialisten, Tourismusmanager. Kurz: Spezialisten mit mittlerem Berufsabschluss sind nicht gefragt. Gefragt sind:
o Schlosser, Dreher, Schweißer,
o Konstrukteur, Technologe
o Bauarbeiter, Steineleger, Betonmischer, Putzer, (Gehalt zwischen 40.000 – 70.000 Rbl.)
o Sanitärtechniker,
o VerkäuferInnen, gelernte/ungelernte Kassiererinnen,
o Personal für Hotels und Restaurants, Köche, Konditoren, Bäcker, Kellner
o Spezialisten für PC-Instandsetzung, Mitarbeiter in Druckereien,
o Mitarbeiter in der Fisch- und Fleischverarbeitung
o Arbeiter ohne Qualifikation
Heute ist es, finanziell gesehen, interessanter mit den Händen als mit dem Kopf zu arbeiten.
Uwe Niemeier
Noch ein Grund für das Fehlen von Arbeitskräften liegt in der russischen Mentalität. Mit den Händen zu arbeiten ist in Russland unpopulär und dies ungeachtet dessen, dass es für einen jungen Menschen mit Hochschulausbildung relativ schwierig ist eine Arbeit zu finden. Und auch ungeachtet dessen, das der Lohn für Arbeiter oftmals höher ist als für Besitzer von Hochschuldiplomen. Ein Großteil der Eltern ist der Meinung, dass nicht immer das Gehalt die entscheidende Rolle spielt. Physische Arbeit ist schwere Arbeit – und das möchten die Eltern ihren Kindern nicht zumuten.
Die Personalvermittler sind der Ansicht, dass der heutige Arbeitsmarkt in Kaliningrad verzerrt ist. Es ist besser ein qualifizierter Koch zu sein, als Jurist. Als perspektivlos bezeichnen die Arbeitsagenturen die Ausbildung von humanitären Berufen, Unternehmer, Architekten, Bankspezialisten, IT-Spezialisten, Tourismusmanager. Kurz: Spezialisten mit mittlerem Berufsabschluss sind nicht gefragt. Gefragt sind:
o Schlosser, Dreher, Schweißer,
o Konstrukteur, Technologe
o Bauarbeiter, Steineleger, Betonmischer, Putzer, (Gehalt zwischen 40.000 – 70.000 Rbl.)
o Sanitärtechniker,
o VerkäuferInnen, gelernte/ungelernte Kassiererinnen,
o Personal für Hotels und Restaurants, Köche, Konditoren, Bäcker, Kellner
o Spezialisten für PC-Instandsetzung, Mitarbeiter in Druckereien,
o Mitarbeiter in der Fisch- und Fleischverarbeitung
o Arbeiter ohne Qualifikation
Heute ist es, finanziell gesehen, interessanter mit den Händen als mit dem Kopf zu arbeiten.
Uwe Niemeier
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_RGP_
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Auch von mir ein Danke für die Nachrichtenzusammenstellung. Ich finde sie auch immer sehr interessant (auch wenn ich über die Meldungen wenig Diskussionsbedarf habe).
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
... danke für die Bestätigung, dass ich vermutlich auf dem richtigen Weg bin - Kaliningrad etwas bekannter zu machen und dem in Westeuropa bekannten Image ein wenig mehr Wahrheitsgehalt zu vermitteln. Kommentieren muss man nicht unbedingt - ich bin schon zufrieden, wenn ich an Hand der "Klicks" sehe, dass es Interesse für Kaliningrad gibt.
Uwe Niemeier
Uwe Niemeier
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
mit den Händen, Handwerk (mit den Händen werken, arbeiten)...hat goldenen Boden, war / ist immer noch gültiges Sprichwortdomizil hat geschrieben:Heute ist es, finanziell gesehen, interessanter mit den Händen als mit dem Kopf zu arbeiten.
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Hallo Uwe, vielen Dank für Dein aktuelles Kaliningrader Wochenblatt. Aufgrund von Zeitmangel kann ich die Artikel (einschließlich der russischsprachigen Quellen) erst Anfang nächster Woche ausführlich studieren und eventuell kommentieren. Selbstverständlich interessiert mich auch Dein erarbeitetes Auskunftsmaterial zum "Arbeitsmarkt Kaliningrad".
...übrigens, sehe ich das gerade richtig? Dein tausendster Beitrag wurde heute von Dir verfasst? Herzlichen Glückwunsch!
[sensationell]
Bierher
...übrigens, sehe ich das gerade richtig? Dein tausendster Beitrag wurde heute von Dir verfasst? Herzlichen Glückwunsch!
[sensationell]
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
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pippie
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Na den Glückwünschen schließ ich mich doch glatt an und das nicht nur wegen der Menge sondern auch wegen der Qualität! Danke Uwe!
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 32-2012
Verdient man in Kaliningrad wirklich als Bauarbeiter zwischen 40.000 und 70.000 Rubel?
Das kann ich mir ja kaum vorstellen. Wie viel wird denn davon noch abgezogen? Nur 13 Prozent Steuern oder noch mehr?
Aber Netto bewegt man sich ja dann in ähnlichen Regionen wie in Deutschland für diese Berufe, oder?
Das kann ich mir ja kaum vorstellen. Wie viel wird denn davon noch abgezogen? Nur 13 Prozent Steuern oder noch mehr?
Aber Netto bewegt man sich ja dann in ähnlichen Regionen wie in Deutschland für diese Berufe, oder?

