Stadt- und Gebietsportal Kaliningrad im RusslandForum
Wöchentliche Kurznachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
.......................................................................................................................................................................................
Kaliningrad – Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft
.......................................................................................................................................................................................
Fast täglich, und dies nun schon im Verlaufe des gesamten Jahres 2012, werden Meldungen über die Verhaftung von Drogendealern in Kaliningrad veröffentlicht. Es entsteht der Eindruck, dass es in Kaliningrad ein erhebliches Drogenproblem gibt. Bedingt durch die „isolierte“ Lage von Kaliningrad entsteht die Frage, auf welchen Wegen diese „Ware“ nach Kaliningrad gelangt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... kami-.html
Der neue Kommandierende der Ostseeflotte ist ernannt wurden. Vizeadmiral Viktor Krawtshuk (1961) wurde durch Befehl des russischen Präsidenten in der Funktion bestätigt, die er bis dato nur „im Auftrag“ ausgeführt hatte. Ich erinnere, dass sein Vorgänger Viktor Shurkow, im Mai 2012 zum Oberkommandierenden der Seestreitkräfte der RF ernannt wurde.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... lotom.html
Eine kleine Perle im Zentrum Kaliningrads, die Kaskaden gegenüber dem Unterteich, konnten auf Grund von pornographischen Grafittischmierereien nicht eröffnet werden. Die Stadt sucht nach den „Künstlern“ und muss die Gebäude nun neu streichen – natürlich mit Steuergeldern. Was haben wir nur für Bürger in der Stadt, die immer nur auf die Staatsmacht schimpfen, aber selber zur nichts beitragen um schöner leben zu können.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... enakh.html
Seit Anfang des Jahres wurden im Kaliningrader Gebiet insgesamt 500.000 gefälschte Rubel entdeckt und beschlagnahmt. Gefälscht wurden rund 100 Scheine zu 1.000 Rubel und 70 Scheine zu 5.000 Rubel. Die für die Fälschung verantwortlichen drei Männer wurden schon vor einiger Zeit verhaftet, die gefälschten Scheine aber wohl noch nicht alle entdeckt.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incid ... bley-.html
Nun die erste Statistik zum kleinen visafreien Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad. Im August reisten 3.699 Polen ohne Visa nach Kaliningrad und 12 Kaliningrader ohne Visum nach Polen. Erklärt wird diese große Differenz mit der Effektivität der Arbeit der zuständigen Organe beider Seiten. Zudem war Kaliningrad schon Ende Juli bereit zur Ausgabe der Grenzausweise, Polen aber erst ab 24. August.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Sosedi/59254/A ... adcev.html
Ab 2013 wird den Baufirmen zwingend die Fassadengestaltung bei Neubauten in der Stadt Kaliningrad vorgeschrieben. An sich keine neue Entscheidung. Bereits unter dem ehemaligen Stadtarchitekten A. Bashin gab es so ein Gesetz – das dann wohl schnell wieder in Vergessenheit geriet.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22465-y ... nistraciej
Bereits früher gemeldet, jetzt umgesetzt. In Kaliningrad eröffneten sechs Punkte für eine kostenlose juristische Beratung für die Bevölkerung. Weitere Punkte sind in Vorbereitung.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... pisok.html
Einiges Kopfschütteln verursachte die Entscheidung der Regierung, dem neuen Besitzer und Investor des Kaliningrader Airports einen Kredit in Höhe von 2,2 Mrd. Rubel aus dem Gebietsbudget zur Verfügung zu stellen. Oppositionelle Kräfte sind der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, privaten Firmen mit Krediten zu helfen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22481-p ... u-hrabrovo
Der Autohersteller „Subaru“ wird in Kaliningrad ein Werk errichten. Bereits im Jahre 2014 soll die Produktion im Rahmen der Holding „Avtotor“ beginnen. Im Jahr sollen 35.000 PKW für den russischen Markt produziert werden.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22469-s ... liningrade
Die Regierung Kaliningrad optimiert ihre Struktur. Die Agentur für die Verwaltung des Budgets wird aufgelöst und die Agentur für Tourismus wird zum Ministerium für Tourismus aufgestockt. (Anm. UN: Scheint mir logisch, denn Geld hat Kaliningrad sowieso nicht und die bis 2018 anreisenden acht Millionen Touristen jährlich müssen ja irgendwie betreut werden).
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22489-d ... avitelstva
Wie schon früher gemeldet, sind die Polen sehr daran interessiert in Kaliningrad zu investieren, aber auch in Kaliningrad zu arbeiten. Die Löhne und Gehälter, die insbesondere in der fleischverarbeitenden Industrie in Kaliningrad gezahlt werden, übersteigen die Gehälter in Polen. Da in den nächsten Monaten eine ganze Reihe neuer fleischverarbeitende Fabriken neu eröffnet werden und bestehende Firmen ihre Kapazitäten erheblich erweitern, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein großer Bedarf an Spezialisten entstehen, die mit einheimischen Arbeitskräften nicht mehr abgedeckt werden kann.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22494-z ... am-rabotat
Das, was in Moskau schon Praxis ist, wird nun ab November auch in Kaliningrad an 6 Grenzübergängen, incl. dem Airport, eingeführt: Die elektronische Ausstellung von Migrationskarten. Dies befreit den Ausländer von Stress, beschleunigt die Grenzabfertigung erheblich und setzt 45 Mitarbeiter des Migrationsdienstes frei, welche bisher per Hand die Migrationskarten in das zentrale Erfassungssystem eingegeben haben. Die dafür notwendige Ausrüstung kostet 20 Mio. Rubel (500.000 Euro).
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... karty.html
Wie bereits früher gemeldet, beginnt das süße Leben in Kaliningrad. Im Rahmen des Internationalen Investitionsforums in Sotchi worden eine Reihe von Verträgen unterzeichnet, die Investitionen in Kaliningrad vorsehen. So ist der Vertrag mit einer Litauischen Firma über die Errichtung einer Zuckerfabrik mit einer Jahresproduktion von 45.000 Tonnen unter Dach und Fach. Es werden 4,9 Mrd. Rubel investiert und in der strukturschwachen Region Slawsk finden nun viele Familien Arbeit und Auskommen.
Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/22516-n ... hara-v-god
Mit ein wenig Verspätung ist am Sonnabend das neue Riesenrad im Park Junost in Betrieb genommen worden. Das Rad hat eine Höhe von 45 Metern und kann 120 Menschen gleichzeitig in luftige Höhen drehen. Zwanzig Kabinen mit je sechs Sitzplätzen sind klimatisiert, also auch beheizbar. Damit ist eine weitere Attraktion entlang des Ufers des Oberteiches der Bevölkerung übergeben wurden. Die Gesamtrekonstruktion der Promenade soll bis Jahresende abgeschlossen werden.
Quelle: http://www.klops.ru/news/Obschestvo/594 ... nkami.html
Uwe Niemeier
KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
Danke für Dein Kaliningrader Wochenblatt. Es hat seit einiger Zeit einen festen Platz hier im Forum. Es gibt doch einige, mich eingeschlossen, die neugierig auf die wöchentlichen zusammengefassten Nachrichten aus Kaliningrad warten. Das ist wohl ein Grund, warum der Auftritt jetzt selbstbewusster geworden ist. Den Satz: “Kaliningrad – Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft“ kann ich auch so unterschreiben...
Das Riesenrad steht und dreht sich. Lieber später, als nie, in einer wirklich schönen Ecke der Stadt. Zum Thema Fassadengestaltung bei Neubauten fallen mir noch etliche Fragen ein. Geht es hauptsächlich um ein Farbkonzept? Da Du ja im Bereich Immobilien aktiv bist, kannst Du sicherlich kurz einige Eckpfeiler dieser Gesetzgebung geben.
Das Riesenrad steht und dreht sich. Lieber später, als nie, in einer wirklich schönen Ecke der Stadt. Zum Thema Fassadengestaltung bei Neubauten fallen mir noch etliche Fragen ein. Geht es hauptsächlich um ein Farbkonzept? Da Du ja im Bereich Immobilien aktiv bist, kannst Du sicherlich kurz einige Eckpfeiler dieser Gesetzgebung geben.
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
Von mir auch mal ein grosses Dankeschön für die Nachrichten aus Kaliningrad!
Ich war zwar noch nie dort, finde es aber äusserst interessant, mal was aus einer anderen Stadt als ständig nur Moskau zu lesen.
Ich war zwar noch nie dort, finde es aber äusserst interessant, mal was aus einer anderen Stadt als ständig nur Moskau zu lesen.
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
... danke Jenenser und inorcist für Eure wöchentliche Aufmerksamkeit zum Kaliningrader Wochenblatt. Natürlich ist nicht alles perfekt, kann auch nicht, denn ich bin kein Journalist und werde auch keiner und die Perfektion kommt eben erst im laufe der Zeit. Hier und da ein wenig "aufhübschen" und zukünftig noch aufmerksamer interessante Artikel suchen - und etwas knackiger kommentieren - so in etwa stelle ich mir das zukünftige Wochenblatt, hier im Russland-Forum vor. Wenn mir andere dabei helfen - ich wäre froh.
Kaliningrad hat jahrelang, um nicht zu sagen jahrzehntelang, eine undankbare negative Aufmerksamkeit seitens westlicher Berichterstattung - egal in welcher Form - genossen. Es wird Zeit, das sich jemand bemüht, hier etwas realer zu berichten.
Was die jetzige neue "Überschrift" anbelangt: Kaliningrad - Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft" - ja, ich habe längere Zeit überlegt und das war, meiner Meinung nach, der beste Kompromiss bei all den unterschiedlichen Standpunkten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Politisches Porzellan wollte ich weder im Osten noch im Westen zerschlagen.
Nun steht die Aufgabe im Startbildschirm die Bezeichnung "Kaliningrad - Alles über das russische Baltikum" ein wenig aufzupeppen. Vielleicht hat jemand von Euch Vorschläge. Wenn am kommenden Sonntag die Schicksalsfrage entschieden wird und wir Ausrichterstadt werden, könnte wir schreiben: Kaliningrad - Ausrichterstadt der Fussball-WM2018. Wenn wir es nicht werden (und leider deutet einiges darauf hin) wäre ich an einer anderen Überschrift für den Startbildschirm interessiert.
Jenenser, was die Fassadengestaltung anbelangt. Hier geht es (leider) erstmal nur um die Neubauten, den sogenannten Arbeiterschließfächern. Wer neu bauen will bekommt eine Baugenehmigung, wenn er alle Auflagen der Stadt erfüllt, inclusive Fassadengestaltung. Das es einen riesigen Bedarf in Kaliningrad (wie in vielen anderen russischen Städten) gibt, die Fassaden der "Crushowkas" neu zu gestalten - ist keine Streitfrage. Aber all das kostet Geld und das wird die Stadt nur haben wenn die Fussball-WM zu uns kommt.
innorcist - was hindert Dich nach Kaliningrad zu kommen? Müssen ja keine 14 Tage sein, und auch nicht jetzt (im Winter ist Kaliningrad nur dann schön, wenn der Schnee frisch gefallen ist) - aber im kommenden Jahr von Mai bis September - ... Ich habe für Interessierte eine Besuchsplanung erarbeitet - um sich ein wenig Appetit zu holen ...
Uwe Niemeier
Kaliningrad hat jahrelang, um nicht zu sagen jahrzehntelang, eine undankbare negative Aufmerksamkeit seitens westlicher Berichterstattung - egal in welcher Form - genossen. Es wird Zeit, das sich jemand bemüht, hier etwas realer zu berichten.
Was die jetzige neue "Überschrift" anbelangt: Kaliningrad - Stadt mit deutscher Geschichte und russischer Zukunft" - ja, ich habe längere Zeit überlegt und das war, meiner Meinung nach, der beste Kompromiss bei all den unterschiedlichen Standpunkten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Politisches Porzellan wollte ich weder im Osten noch im Westen zerschlagen.
Nun steht die Aufgabe im Startbildschirm die Bezeichnung "Kaliningrad - Alles über das russische Baltikum" ein wenig aufzupeppen. Vielleicht hat jemand von Euch Vorschläge. Wenn am kommenden Sonntag die Schicksalsfrage entschieden wird und wir Ausrichterstadt werden, könnte wir schreiben: Kaliningrad - Ausrichterstadt der Fussball-WM2018. Wenn wir es nicht werden (und leider deutet einiges darauf hin) wäre ich an einer anderen Überschrift für den Startbildschirm interessiert.
Jenenser, was die Fassadengestaltung anbelangt. Hier geht es (leider) erstmal nur um die Neubauten, den sogenannten Arbeiterschließfächern. Wer neu bauen will bekommt eine Baugenehmigung, wenn er alle Auflagen der Stadt erfüllt, inclusive Fassadengestaltung. Das es einen riesigen Bedarf in Kaliningrad (wie in vielen anderen russischen Städten) gibt, die Fassaden der "Crushowkas" neu zu gestalten - ist keine Streitfrage. Aber all das kostet Geld und das wird die Stadt nur haben wenn die Fussball-WM zu uns kommt.
innorcist - was hindert Dich nach Kaliningrad zu kommen? Müssen ja keine 14 Tage sein, und auch nicht jetzt (im Winter ist Kaliningrad nur dann schön, wenn der Schnee frisch gefallen ist) - aber im kommenden Jahr von Mai bis September - ... Ich habe für Interessierte eine Besuchsplanung erarbeitet - um sich ein wenig Appetit zu holen ...
Uwe Niemeier
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
Nichts, ausser dass es bisher zeitlich noch nicht ganz auf die Agenda gepasst hat. Kaliningrad ist aber unter den Top3 meiner nächsten Trips innerhalb von Russland - neben Baikal und Murmansk - versprochen!domizil hat geschrieben:inorcist - was hindert Dich nach Kaliningrad zu kommen?
Übrigens kommt die Neugierde auch dank deiner Berichte zustande!
Re: KALININGRADER WOCHENBLATT Nr. 38-2012
... na, dann werde ich mir mal Mühe geben, dass Kaliningrad von TOP-3 auf TOP-2 kommt - mit dem Baikal können wir nun wirklich nicht konkurrieren, aber Murmansk ist ähnlich exotisch wie Kaliningrad - dem Hörensagen nach.inorcist hat geschrieben:Übrigens kommt die Neugierde auch dank deiner Berichte zustande!
Uwe Niemeier
