... ein interessanter Artikel, es lohnt sich diesen bis zu Ende zu lesen. Ich habe zwar zu einigen Darlegungen eine andere Meinung, aber insgesamt eine sachliche Meinungsäußerung. Einen Satz möchte ich herauskopieren:
"...Niemand in Berlin hat einen Plan, wie man mit dem Russland unter Putin 2.0 umgehen soll."
Ich denke mal, das dieser Satz zutrifft. Und so irrt man in dem Dschungel politischer Tagesereignisse hin und her, kommentiert hier, kommentiert da, lehnt sich mehr oder weniger weit aus dem Fenster und bemerkt dabei nicht, das es keine generelle Linie gibt (es sei denn, man meint das die Linie: "druff ruff Russland" eine politische Linie ist).
Wenn ich mit meinem Wohnungsnachbarn klarkommen will, dann muss ich sowohl den richtigen Ton im Gespräch finden und ich muss mich auch in der Kritik mancher Verhaltensweisen, die mir nicht so passen, zurückhalten. Tue ich dies nicht, muß ich damit leben, das außer einem kühlen "Morjen", "Nàbend" nicht weiter los ist mit meinem Nachbarn - vom Blumengießen in schwierigen Zeiten meiner Abwesenheit mal ganz zu schweigen ... Bitte, ich rede hier nicht über "Kuschelpolitik", aber die Politik der "politischen Nadelstiche" ist auch nicht empfehlenswert.
Ach so, zum ersten Teil Dietrich,
Politik ist generell eine schmutzige Angelegenheit. Wer sich damit beschäftigen will, kann in Vorbereitung dessen aus einem reichhaltigen, bereits vorliegenden Erfahrungsschatz der Schicksalsschläge schöpfen. Und er muß damit leben ... wer hoch steigt, kann tief fallen. Das ist immer so gewesen. Und Russland (Sowjetunion), wo vieles, sehr vieles Personengebunden ist/war, ist ein Paradebeispiel dafür. Ich z.B. lebe damit und akzeptiere dies. Вот так вот!
Uwe Niemeier
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