„Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Habe ich dich persönlich angegriffen?
Mich interessiert nur deine Meinung zu der großartigen Idee der russischen Parlamentarier. Das ich deine Argumentation (und nicht dich als Person) bezüglich Magnitzky "angegriffen" habe, das ist nun mal in einer Diskussion so.
Dich "als Person" habe ich hier komplett rausgenommen. Aber dein argumentatives Rumdrucksen werde ich doch wohl noch thematisieren dürfen.
Mich interessiert nur deine Meinung zu der großartigen Idee der russischen Parlamentarier. Das ich deine Argumentation (und nicht dich als Person) bezüglich Magnitzky "angegriffen" habe, das ist nun mal in einer Diskussion so.
Dich "als Person" habe ich hier komplett rausgenommen. Aber dein argumentatives Rumdrucksen werde ich doch wohl noch thematisieren dürfen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
http://www.sueddeutsche.de/panorama/ums ... -1.1554954
Wirklich viele bekannte Persönlichkeiten äußern sich inzwischen gegen das Gesetz... ich hoffe, das wird noch gekippt.Moskau will sich für ein US-Einreiseverbot für diverse russische Funktionäre revanchieren - und hat nun ein Gesetz verabschiedet, das Amerikanern verbietet, Kinder aus Russland zu adoptieren. Die Empörung ist groß, denn nirgendwo fanden zuletzt so viele Waisen ein neues Zuhause wie in den USA.
Du erntest, was du säst.
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Der Wichtigste hat sich aber leider nicht so negativ geäußert....manuchka hat geschrieben:Wirklich viele bekannte Persönlichkeiten äußern sich inzwischen gegen das Gesetz... ich hoffe, das wird noch gekippt.
http://www.aktuell.ru/russland/news/put ... 33326.html
Aber sicher doch!Putin bezeichnete die Initiative der Duma-Abgeordneten als „emotional, aber gerechtfertigt“. Allerdings begründete er den Verstoß, keine russischen Kinder mehr zur Adoption in die USA freizugeben, auf andere Weise – und nicht als weitere Retourkutsche für das „Magnitski-Gesetz“.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Das Adoptionsverbot für Amerikaner begrüße ich ausdrücklich!
Und ich bin entsetzt darüber, wie manipulativ die ARD in ihren Nachrichtensendungen darüber berichtet. In deren Berichterstattung wird so getan, als ob Amerikaner die Retter russischer Heimkinder sind, als ob Amerikaner sich behinderter Heimkinder annehmen.
Fakt ist, dass es mehrfach Todesfälle bei von Amerikanern adoptierten Kindern gegeben hat - Tod durch Mißhandlung oder hochgradige Vernachlässigung. Hinzu kommt mindestens ein Fall, in dem das Kind den Erwartungen der Adoptiveltern nicht entsprach und per One-way-Ticket in sein Heimatland zurückgeschickt wurde.
Grundlage für das nun verabschiedete Gesetz war, dass ein Adoptivvater sein 2-jähriges Kind im Auto ließ und zur Arbeit ging. Das Kind kam um. Damals gab es einen Aufschrei nicht nur in den russischen Medien, sondern die Politiker forderten auch eine Bestrafung der Adoptiveltern. Zu einer Gerichtsverhandlung in den USA kam es auch. Das Ergebnis war jedoch Freispruch.
Wie gehen wohl deutsche Gerichte mit Menschen um, die ihren Hund im Auto verrecken lassen?
Vor einigen Jahren (es muss ca. 2005 gewesen sein) wurde eine Statistik veröffentlicht über im Ausland zu Tode gekommene russische Adoptivkinder: 6 in USA, 1 in Kanada.
In Russland wird schon seit 4 Jahren sehr viel dafür getan, (Sozial-)Waisen in Familien statt in Heimen unterzubringen. Pflegschaften werden staatlich gefördert und viele Kinderheime wurden bereits aufgelöst.
Und ich bin entsetzt darüber, wie manipulativ die ARD in ihren Nachrichtensendungen darüber berichtet. In deren Berichterstattung wird so getan, als ob Amerikaner die Retter russischer Heimkinder sind, als ob Amerikaner sich behinderter Heimkinder annehmen.
Fakt ist, dass es mehrfach Todesfälle bei von Amerikanern adoptierten Kindern gegeben hat - Tod durch Mißhandlung oder hochgradige Vernachlässigung. Hinzu kommt mindestens ein Fall, in dem das Kind den Erwartungen der Adoptiveltern nicht entsprach und per One-way-Ticket in sein Heimatland zurückgeschickt wurde.
Grundlage für das nun verabschiedete Gesetz war, dass ein Adoptivvater sein 2-jähriges Kind im Auto ließ und zur Arbeit ging. Das Kind kam um. Damals gab es einen Aufschrei nicht nur in den russischen Medien, sondern die Politiker forderten auch eine Bestrafung der Adoptiveltern. Zu einer Gerichtsverhandlung in den USA kam es auch. Das Ergebnis war jedoch Freispruch.
Wie gehen wohl deutsche Gerichte mit Menschen um, die ihren Hund im Auto verrecken lassen?
Vor einigen Jahren (es muss ca. 2005 gewesen sein) wurde eine Statistik veröffentlicht über im Ausland zu Tode gekommene russische Adoptivkinder: 6 in USA, 1 in Kanada.
In Russland wird schon seit 4 Jahren sehr viel dafür getan, (Sozial-)Waisen in Familien statt in Heimen unterzubringen. Pflegschaften werden staatlich gefördert und viele Kinderheime wurden bereits aufgelöst.
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Hast Du da irgendwelche Quellen, dass Amis per One-Way-Ticket die Kinder wieder zurueck geschickt haben?
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
hier da sagt selbst der US-Jurnalist das es von 1500 Adoptierten Kindern nur 49 Behinderte waren. Also diese ganze darstellung, dass nur Behindertekinder adoptiert werden ist einfach nur eine Lüge.
[youtube]kFJ1WiComL4[/youtube]
[youtube]kFJ1WiComL4[/youtube]
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
http://de.rian.ru/society/20100409/125838097.html
US-Bürgerin schickt ihren russischen Adoptivsohn allein nach Moskau zurück
14:29 09/04/2010
MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Der von einer US-Bürgerin adoptierte und am Donnerstag allein nach Moskau zurückgeschickte russische Junge Artjom Saweljew hat mit dem Kinderbeauftragten der russischen Regierung, Pawel Astachow, gesprochen und Einzelheiten über sein Privatleben mitgeteilt.
Die Adoptivmutter hat den Knaben, der in einer Woche acht Jahre alt wird, nach seinen Worten nicht geschlagen, aber oft an den Haaren gezogen.
Der vor einem halben Jahr adoptierte Artjom aus Primorje (im russischen Fernen Osten) ist am Donnerstag aus Washington mutterseelenallein mit einem Flug nach Moskau geschickt worden. Er hatte nur einen von seiner Adoptivmutter geschriebenen Zettel mit. Die Adoptivmutter verzichtete in ihrem Schreiben auf Artjom, dem sie in den USA den Namen Justin Hanson gegeben hatte.
Der Junge ist für eine Woche in ein Moskauer Kinderkrankenhaus eingeliefert worden, wo er medizinisch untersucht wird.
Es gibt keine Verletzungen am Körper des kleinen Patienten, doch er ist psychologisch in einem sehr bedrückten Zustand, teilte der Chefarzt des Krankenhauses, Anatoli Jegorenkow, mit.
Wie Artjom dem russischen Ombudsman erzählte, lebte er in der Familie der alleinstehenden Krankenschwester Antary Hanson (27), die noch einen zehnjährigen leiblichen Sohn hat. Die Jungen besuchten keine Schule und bekamen Unterricht zu Hause.
"Es bleibt für uns ein großes Rätsel, wie ihr die Adoption überhaupt genehmigt werden konnte, denn normalerweise werden Waisenkinder in Familien mit beiden Elternteilen gegeben", äußerte Astachow.
Das Kind hat die russische Staatsbürgerschaft. "Das ist mein Artjomka, ich werde ihn niemandem zurückgeben", fügte er an.
Gegenwärtig wird über das weitere Schicksal von Artjom Saweljew entschieden. Es sind drei Varianten möglich: der Knabe kehrt in die Primorje-Region zurück, von wo aus er adoptiert wurde, oder er wird im Kinderheim des Außenministeriums Russlands in Moskau untergebracht oder es finden sich neue Pflegeeltern für ihn, was Astachow am liebsten wäre.
Artjom Saweljew wurde am 16. April 2002 in Lessosawodsk, Primorje-Region, geboren. Nachdem seiner Mutter das Sorgerecht entzogen worden war, kam das Kind ins Kinderheim der Stadt Partisansk. 2009 wurde er von einer amerikanischen Familie adoptiert. Ein entsprechendes rechtskräftiges Urteil wurde im Herbst 2009 vom Gericht der Region Primorje gefällt.
US-Bürgerin schickt ihren russischen Adoptivsohn allein nach Moskau zurück
14:29 09/04/2010
MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Der von einer US-Bürgerin adoptierte und am Donnerstag allein nach Moskau zurückgeschickte russische Junge Artjom Saweljew hat mit dem Kinderbeauftragten der russischen Regierung, Pawel Astachow, gesprochen und Einzelheiten über sein Privatleben mitgeteilt.
Die Adoptivmutter hat den Knaben, der in einer Woche acht Jahre alt wird, nach seinen Worten nicht geschlagen, aber oft an den Haaren gezogen.
Der vor einem halben Jahr adoptierte Artjom aus Primorje (im russischen Fernen Osten) ist am Donnerstag aus Washington mutterseelenallein mit einem Flug nach Moskau geschickt worden. Er hatte nur einen von seiner Adoptivmutter geschriebenen Zettel mit. Die Adoptivmutter verzichtete in ihrem Schreiben auf Artjom, dem sie in den USA den Namen Justin Hanson gegeben hatte.
Der Junge ist für eine Woche in ein Moskauer Kinderkrankenhaus eingeliefert worden, wo er medizinisch untersucht wird.
Es gibt keine Verletzungen am Körper des kleinen Patienten, doch er ist psychologisch in einem sehr bedrückten Zustand, teilte der Chefarzt des Krankenhauses, Anatoli Jegorenkow, mit.
Wie Artjom dem russischen Ombudsman erzählte, lebte er in der Familie der alleinstehenden Krankenschwester Antary Hanson (27), die noch einen zehnjährigen leiblichen Sohn hat. Die Jungen besuchten keine Schule und bekamen Unterricht zu Hause.
"Es bleibt für uns ein großes Rätsel, wie ihr die Adoption überhaupt genehmigt werden konnte, denn normalerweise werden Waisenkinder in Familien mit beiden Elternteilen gegeben", äußerte Astachow.
Das Kind hat die russische Staatsbürgerschaft. "Das ist mein Artjomka, ich werde ihn niemandem zurückgeben", fügte er an.
Gegenwärtig wird über das weitere Schicksal von Artjom Saweljew entschieden. Es sind drei Varianten möglich: der Knabe kehrt in die Primorje-Region zurück, von wo aus er adoptiert wurde, oder er wird im Kinderheim des Außenministeriums Russlands in Moskau untergebracht oder es finden sich neue Pflegeeltern für ihn, was Astachow am liebsten wäre.
Artjom Saweljew wurde am 16. April 2002 in Lessosawodsk, Primorje-Region, geboren. Nachdem seiner Mutter das Sorgerecht entzogen worden war, kam das Kind ins Kinderheim der Stadt Partisansk. 2009 wurde er von einer amerikanischen Familie adoptiert. Ein entsprechendes rechtskräftiges Urteil wurde im Herbst 2009 vom Gericht der Region Primorje gefällt.
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Über die Rücksendung des Adoptivkinds gibt es einige Berichte im Internet, z. B.:
http://www.shortnews.de/id/961876/usa-f ... der-zuruck
http://www.heute.at/news/welt/art23661,714440
http://www.shortnews.de/id/961876/usa-f ... der-zuruck
http://www.heute.at/news/welt/art23661,714440
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Die beiden wurden nicht verurteilt obwohl das kind 80 Verletzungen aufwies und davon 20 am KopfNeuer gewaltsamer Tod von russischem Adoptivkind in USA sorgt für Eklat in Russland
16:39 04/03/2010
MOSKAU, 04. März (RIA Novosti). Das Ermittlungskomitee der russischen Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren zum gewaltsamen Tod eines russischen Kindes eingeleitet, das von einem US-Ehepaar adoptiert worden war.
Der siebenjährige Vanja Skorobogatow war im Jahr 2003 von dem amerikanischen Ehepaar Michael und Nanette Craver adoptiert worden. Sie gaben ihm den Namen Nathaniel.
Dass das Kind bereits am 24. August 2009 an einer schweren Kopfverletzung in einem US-Krankenhaus gestorben war, wurde erst am vergangenen Mittwoch bekannt. Wie es heißt, hätten die US-Behörden die russische Seite innerhalb von fünf Tagen über den Vorfall informieren müssen.
Die Ermittlungen zum Tod des Kindes in den USA ergaben, dass das Kind systematisch misshandelt worden war und an Unterernährung litt. Die Adoptiveltern, die jetzt in den USA verhaftet wurden, streiten dies ab und beteuern, der Junge sei "gefallen und mit dem Kopf auf den Ofen geschlagen".
Seit 1996 sind in den USA nach amerikanischen Angaben bereits 16 russische Adoptivkinder ums Leben gekommen. 2008 starb ein anderthalbjähriges Kind, als sein Adoptivvater es einen ganzen Tag über in der prallen Sonne in seinem Auto eingesperrt ließ.
Russland ist sehr besorgt über die sich häufenden Todesfälle von Kindern in amerikanischen Adoptivfamilien. Immer mehr russische Politiker fordern in diesem Zusammenhang die russischen Adoptivgesetzte zu verschärfen.
[youtube]BiXMnhOCeZI[/youtube]
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Danke Cookie, für Deine Beiträge!
Genau aus diesem Grund finde ich das Adoptionsverbot für Amerikaner vollkommen richtig!
Sicher, das trifft jetzt auch viele solide und ordentliche amerikanische Adoptionsbewerber. Aber so lange amerikanische Behörden / Gerichte so nachlässig mit diesen Vorfällen umgehen, muss der russische Staat seine schwächsten Bürger schützen und eben Adoptionen nach USA nicht mehr zulassen.
Genau aus diesem Grund finde ich das Adoptionsverbot für Amerikaner vollkommen richtig!
Sicher, das trifft jetzt auch viele solide und ordentliche amerikanische Adoptionsbewerber. Aber so lange amerikanische Behörden / Gerichte so nachlässig mit diesen Vorfällen umgehen, muss der russische Staat seine schwächsten Bürger schützen und eben Adoptionen nach USA nicht mehr zulassen.

