„Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Manche Leute haben hier wohl wirklich sehr schlechte Weihnachten gehabt, wenn sie es für notwendig halten, mal wieder ausfällig zu werden. Traurig.
Interessant ist aber, wie hier plötzlich rumlaviert wird. Da werden die (im Verhältnis zur Gesamtzahl geringen) Fälle aufgewärmt, in denen leider! mal eins von den russischen Adoptivkinder an die falschen Eltern geraten ist. Und das wird dann als Begründung akzeptiert.
Aber ob die Mehrzahl der Kinder nun irgendwie "krank", oder wie viele davon man als behindert bezeichnen kann.... sei mal dahingestellt. Wie Manu schrieb: Fakt ist, dass alle diese Kinder nicht an russische Eltern vermittelt werden konnten (wobei ein Teil derartiger Absagen mit Sicherheit auch "bestellt" waren, weil eine Auslandsadoption einigen mehr Geld in die Kassen bringt). Und wirklich schwer kranke oder sogar behinderte Kinder haben nunmal oft fast nur die Möglichkeit, ins Ausland adoptiert zu werden, da ein schwer krankes oder behindertes Kind in Russland für eine Familie meist eine ziemliche Katastrophe darstellt.
Aber sehen wir es mal ganz pragmatisch:
Die russischen Abgeordneten wollten ihre Rache. Sie wollten Amerikanern "weh tun". Nach langem hin und her hat man dann festgestellt, dass es wohl leider nur eine Sorte Amerikaner gibt, denen man "weh tun" kann. Amerikanischen Abgeordneten, Pilozisten, Richter, etc. ist es egal, ob sie ein Einreiseverbot nach Russland erhalten. Konten in Russland wird man auch mit der Lupe suchen müssen und amerikanischen Firmen kann man als WTO-Member nicht einfach Stöcke zwischen die Füße schmeissen.
Also bleiben nur die armen amerikanischen Eltern übrig, die sich dazu entschlossen haben, ein Kind in Russland zu adoptieren. Denen kann man ihren Traum zerstören und sich dann bei der ER-Weihnachtsfeier gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich zuprosten, was für eine tolle Idee man doch hatte.
Und man kann sich sogar sicher sein, dass man sogar im Ausland genug antiamerikanisch eingestellte Menschen findet, die dazu noch Applaus klatschen. Auch wenn man sich dazu ziemlich verbiegen muss und sehr viel Mitgefühl für die Eltern und auch die Kinder einfach ausblenden muss.
Oder man hat keins, dann fällt das natürlich leichter,.
Womit wir wieder beim Ausgangspunkt "sehr schlechte Weihnachten" wären.
Guten Rutsch!
Interessant ist aber, wie hier plötzlich rumlaviert wird. Da werden die (im Verhältnis zur Gesamtzahl geringen) Fälle aufgewärmt, in denen leider! mal eins von den russischen Adoptivkinder an die falschen Eltern geraten ist. Und das wird dann als Begründung akzeptiert.
Aber ob die Mehrzahl der Kinder nun irgendwie "krank", oder wie viele davon man als behindert bezeichnen kann.... sei mal dahingestellt. Wie Manu schrieb: Fakt ist, dass alle diese Kinder nicht an russische Eltern vermittelt werden konnten (wobei ein Teil derartiger Absagen mit Sicherheit auch "bestellt" waren, weil eine Auslandsadoption einigen mehr Geld in die Kassen bringt). Und wirklich schwer kranke oder sogar behinderte Kinder haben nunmal oft fast nur die Möglichkeit, ins Ausland adoptiert zu werden, da ein schwer krankes oder behindertes Kind in Russland für eine Familie meist eine ziemliche Katastrophe darstellt.
Aber sehen wir es mal ganz pragmatisch:
Die russischen Abgeordneten wollten ihre Rache. Sie wollten Amerikanern "weh tun". Nach langem hin und her hat man dann festgestellt, dass es wohl leider nur eine Sorte Amerikaner gibt, denen man "weh tun" kann. Amerikanischen Abgeordneten, Pilozisten, Richter, etc. ist es egal, ob sie ein Einreiseverbot nach Russland erhalten. Konten in Russland wird man auch mit der Lupe suchen müssen und amerikanischen Firmen kann man als WTO-Member nicht einfach Stöcke zwischen die Füße schmeissen.
Also bleiben nur die armen amerikanischen Eltern übrig, die sich dazu entschlossen haben, ein Kind in Russland zu adoptieren. Denen kann man ihren Traum zerstören und sich dann bei der ER-Weihnachtsfeier gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich zuprosten, was für eine tolle Idee man doch hatte.
Und man kann sich sogar sicher sein, dass man sogar im Ausland genug antiamerikanisch eingestellte Menschen findet, die dazu noch Applaus klatschen. Auch wenn man sich dazu ziemlich verbiegen muss und sehr viel Mitgefühl für die Eltern und auch die Kinder einfach ausblenden muss.
Oder man hat keins, dann fällt das natürlich leichter,.
Womit wir wieder beim Ausgangspunkt "sehr schlechte Weihnachten" wären.
Guten Rutsch!
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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- Kultgrieche
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Die russische Reaktion auf das Magnitzki-Gesetz ist mit dem berühmten Äpfel-Birnen-Vergleich zu beschreiben, da werden paar Leute aus der Putin-Kaste, die offensichtlich Dreck am Stecken haben, mit einem Einreiseverbot in die USA belegt, und was haben die russischen Parlamentarierer besseres zu tun, als ALLE - und hier sei nochmal das Wort ALLE betont - Amis damit zu "bestrafen", russische Kinder adoptieren zu dürfen.
Dieses Anti-Magnitzki-Gesetz ist nationalistisch-faschistoid bis in die Zehenspitze und erinnert daran, wie Stalin ganze Völker in der UdSSR unter Generalverdacht gestellt hat, mit Hitler paktiert zu haben und die mit Güterwaggons nach Sibiriern verfrachtet zu haben (Wolgadeutsche, Tschetschenen). "ALLE" sind schuld ist so eine miese russische Denkart in den Köpfen der Herrschenden im Lande der Reußen. Wie bescheuert ist denn eigentlich Putin, mal wieder international für einen schlechte Publicity gesorgt zu haben. Da hält Russland brav weiter zu Assad, da dürfen ALLE Amis keine Kinder adoptieren - hier wird aber auch kein internationaler Fettnapf ausgelassen, in die die russische Regierung reinplumpst. Von dem öffentlich dämlichen Umgang mit den Pussies ganz zu schweigen.
Dieses Anti-Magnitzki-Gesetz ist nationalistisch-faschistoid bis in die Zehenspitze und erinnert daran, wie Stalin ganze Völker in der UdSSR unter Generalverdacht gestellt hat, mit Hitler paktiert zu haben und die mit Güterwaggons nach Sibiriern verfrachtet zu haben (Wolgadeutsche, Tschetschenen). "ALLE" sind schuld ist so eine miese russische Denkart in den Köpfen der Herrschenden im Lande der Reußen. Wie bescheuert ist denn eigentlich Putin, mal wieder international für einen schlechte Publicity gesorgt zu haben. Da hält Russland brav weiter zu Assad, da dürfen ALLE Amis keine Kinder adoptieren - hier wird aber auch kein internationaler Fettnapf ausgelassen, in die die russische Regierung reinplumpst. Von dem öffentlich dämlichen Umgang mit den Pussies ganz zu schweigen.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Kultgrieche, ich finde, du hast es sehr treffend auf den Punkt gebracht. THX.
Du erntest, was du säst.
- Axel Henrich
- Zar/iza

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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Der eigentliche Magnitzki-Akt ist da natuerlich ganz anders zu beurteilen ...Kultgrieche hat geschrieben:Dieses Anti-Magnitzki-Gesetz ist nationalistisch-faschistoid bis in die Zehenspitze ...
Gesundes Neues!
-ah-
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Stimme Dir fast zu, zu Assad muss man halten, hier gebe ich den Russen meine Unterstützung, die islamofaschisten in Syrien sind viel schlimmer als die Gängster von Assad . Wer gegen Assad ist` der unterstützt unfreiwillig die Kuranisten und eine gewaltige Auswanderungawelle (Minderheiten die nicht 5X am Tag beten) nach Europa, falls die Kuranisten und anderen islamofaschisten siegen und ihre Islamofaschismus (Emirat) in Syrien errichten. Eine wirkliche Bedrohung Europas.Kultgrieche hat geschrieben:Die russische Reaktion auf das Magnitzki-Gesetz ist mit dem berühmten Äpfel-Birnen-Vergleich zu beschreiben, da werden paar Leute aus der Putin-Kaste, die offensichtlich Dreck am Stecken haben, mit einem Einreiseverbot in die USA belegt, und was haben die russischen Parlamentarierer besseres zu tun, als ALLE - und hier sei nochmal das Wort ALLE betont - Amis damit zu "bestrafen", russische Kinder adoptieren zu dürfen.
Dieses Anti-Magnitzki-Gesetz ist nationalistisch-faschistoid bis in die Zehenspitze und erinnert daran, wie Stalin ganze Völker in der UdSSR unter Generalverdacht gestellt hat, mit Hitler paktiert zu haben und die mit Güterwaggons nach Sibiriern verfrachtet zu haben (Wolgadeutsche, Tschetschenen). "ALLE" sind schuld ist so eine miese russische Denkart in den Köpfen der Herrschenden im Lande der Reußen. Wie bescheuert ist denn eigentlich Putin, mal wieder international für einen schlechte Publicity gesorgt zu haben. Da hält Russland brav weiter zu Assad, da dürfen ALLE Amis keine Kinder adoptieren - hier wird aber auch kein internationaler Fettnapf ausgelassen, in die die russische Regierung reinplumpst. Von dem öffentlich dämlichen Umgang mit den Pussies ganz zu schweigen.
Peace oder Alla u Snackbar
-
Cookie
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
http://de.rian.ru/society/20130107/265279592.htmlWeihnachtsrede: Russlands Patriarch appelliert an Adoptionswillige
Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, hat in seiner traditionellen TV-Ansprache das russische Volk zu mehr Adoptionen aufgerufen.
Mit 1. Januar trat in Russland das sogenannte „Dima-Jakowlew-Gesetz“ in Kraft, mit dem US-Bürgern nicht mehr erlaubt ist, Kinder aus Russland zu adoptieren.
„Im Zusammenhang mit dem Feiertag der Geburt Christ ist es, dass ich mich mit einer Bitte an alle wenden möchte, die einen wichtigen Schritt im Leben machen können, der auf die Kinderadoption abzielt, auf die Unterstützung für Waisen – tun Sie diesen Schritt. In unserem Land darf es keine Waisenkinder geben. Die, die keine Eltern haben, müssen solche unter den guten, ehrlichen und mildherzigen Leuten finden“, sagte Patriarch Kirill in seiner Fernsehansprache.
Es sei wichtig, unterstrich das Kirchenoberhaupt, dass Menschen Waisenkinder „mit Freude, mit einem besonderen Gefühl der Dankbarkeit Gott gegenüber“ in ihre Familien aufnehmen und ihnen „nicht nur ein Dach über dem Kopf und Erziehung, sondern auch ihre Liebe“ geben.
Den Worten des russischen Patriarchen nach lehrt die Geschichte der Geburt Christi die Menschen auch, Gott nicht dort zu suchen, wo „Macht und Kraft“ liegen, sondern dort, wo „Schwäche und Not“ sind. „Deshalb sagt der Herr, wenn er sich seinen Jüngern zuwendet, dass man, um ins Himmelreich zu kommen, Kranke und Gefängnisinsassen besuchen und seine Möglichkeiten mit denen teilen muss, die unsere Hilfe brauchen – und das sind in erster Linie Behinderte, Alte, Kinder“, so das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche.
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Man könnte zynisch fragen, wieviele solcher guten, ehrlichen und mildherzigen Leute es (generell und nicht nur unter den Orthodoxen in Russland) gibt...Cookie hat geschrieben:... Die, die keine Eltern haben, müssen solche unter den guten, ehrlichen und mildherzigen Leuten finden“, sagte Patriarch Kirill in seiner Fernsehansprache....
Du erntest, was du säst.
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Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
möchtest du sagen solche gibt es mehr in anderen Ländern?manuchka hat geschrieben:Man könnte zynisch fragen, wieviele solcher guten, ehrlichen und mildherzigen Leute es (generell und nicht nur unter den Orthodoxen in Russland ) gibt...Cookie hat geschrieben:... Die, die keine Eltern haben, müssen solche unter den guten, ehrlichen und mildherzigen Leuten finden“, sagte Patriarch Kirill in seiner Fernsehansprache....
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Also wenn ich (mal rein mathematisch) davon ausgehe, dass es in Russland mehr Heimkinder als Adoptionswillige Paare gibt und in den USA mehr Adoptionswillige als Heimkinder, dann würde ich die Aussage:Cookie hat geschrieben:möchtest du sagen solche gibt es mehr in anderen Ländern?
"Es gibt in den USA mehr gute, ehrliche und mildherzige Leute, die gerne ein Kind adoptieren möchten UND noch keins adoptiert haben, als in Russland" durchaus im Bereich des Möglichen einordnen.
(man beachte die hervorgehobene Einschränkung!)
Von daher finde ich es schon sehr bedenklich, dass sich der Patriarch zwar zu dem Thema äußert, aber keinerlei Bewertung zu diesem menschenverachtenen Gesetz abgibt. Durch seine Formulierungen akzeptiert er dieses Gesetz ja im Prinzip. Aber wieso sollte man es "guten, ehrlichen und mildherzigen Leuten" aus den USA nicht auch gestatten, diesen Kindern zu helfen? Weil es diese nicht aus "guten, ehrlichen und mildherzigen" Motiven tun? Weil orthodoxe Menschen bessere Menschen sind? Weil Amerikaner alle böse sind?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
Re: „Fall Magnitski“ weitet sich aus!
Nein, Cookie, das wollte ich nicht sagen. Ich hab wirklich Frage so gestellt, wieviele gute, ehrlich mildtätige Menschen es generell, also überall auf der Welt, gibt... und nicht nur unter den russischen Orthodoxen, die ja von Kyrill direkt angesprochen waren. Ich glaube, die Tendenz ist eher abnehmend... was ich in meiner Umgebung so oft höre: "Kinder? Die sind doch nur anstrengend..." - das schon, wenn man nach den Plänen für eigene Kinder fragt. Da wird man sich nicht noch ein fremdes "aufhalsen" (böse gesagt).Cookie hat geschrieben:möchtest du sagen solche gibt es mehr in anderen Ländern?manuchka hat geschrieben:Man könnte zynisch fragen, wieviele solcher guten, ehrlichen und mildherzigen Leute es (generell und nicht nur unter den Orthodoxen in Russland ) gibt...
Du erntest, was du säst.


