Hallo,
ich würde mir die Busfahrt am liebsten Ersparen und da wo es ging bin ich auch aufs Flugzeug ausgewichen (Riga-St. Petersburg, Tallinn-Vilnius), abr leider auf der Strecke St. Petersburg-Tallinn gibt es ja keine andere Möglichkeit als per Bus zu fahren. Den Zug soll es ja nicht mehr geben und mir erscheint die Zugfahrt als alleinreisende Frau doch dann etwas zu gefährlich.
Ich denke ich werde dann in meiner super gemütlichen unverwüstlichen grauen "Jogginghose" (sieht aber zum Glück nicht so aus) fahren.
St. Petersburg-Tallinn / Eurolines Erfahrung?
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Helmut Uttenthaler
Riga - SPb wär' übrigens auch mit dem Zug möglich.schnapperin hat geschrieben:Hallo,
ich würde mir die Busfahrt am liebsten Ersparen und da wo es ging bin ich auch aufs Flugzeug ausgewichen (Riga-St. Petersburg, Tallinn-Vilnius),
Hallo, den Zug gibt es tatsächlich nicht mehr, aber angeblich ist wieder die Einrichtung einer täglichen Verbindung geplant (allerdings als Tagesverbindung, morgens von Tallinn nach SPb, nachmittags zurück).abr leider auf der Strecke St. Petersburg-Tallinn gibt es ja keine andere Möglichkeit als per Bus zu fahren. Den Zug soll es ja nicht mehr geben und mir erscheint die Zugfahrt als alleinreisende Frau doch dann etwas zu gefährlich.
Ich denke ich werde dann in meiner super gemütlichen unverwüstlichen grauen "Jogginghose" (sieht aber zum Glück nicht so aus) fahren.
Was an einer Bahnfahrt unsicherer sein soll als an einer Busfahrt, ist mir nicht klar. Wie auch immer, baw. geht es eh nur per Bus.
Im Sommer 2001 bin ich diese Strecke per Bus gefahren, der Zug hat vom Fahrplan nicht gepasst, der Bus fährt ja mehrmals am Tag statt nur jede zweite Nacht. Der Bus war OK, die Fahrt war wenig aufregend. Es geht halt nicht besonders schnell voran, der Bus fährt über Landstrassen, deren Zustand nicht immer der beste war. In Estland gab es dann teilweise etwas autobahnartiges unter den Rädern.
Bei der Grenzkontrolle in Ivangorod (Russland) mussten alle Fahrgäste samt Gepäck aussteigen. Gepäck und Pässe wurden dann in einem eigenen Abfertigungsgebäude durchleuchtet bzw. kontrolliert, dann konnte man wieder einsteigen. Auf der estnischen Seite konnte man im Bus bleiben, die Pässe wurden abgesammelt und nach einer Viertel- bis halben Stunde wieder zurückgegeben. Irgendwelche Probleme gab es an der Grenze nicht, aber man verliert halt einiges an Zeit.
Insgesamt war die Busfahrt durchaus OK, 7 Stunden im Bus sind noch erträglich. Längere Pausen, bei denen man sich die Füsse vertreten konnte, gab es nicht - während der Stehzeiten bei den Grenzkontrollen kann man nicht einfach so aussteigen und herumlaufen wie es einem gefällt...
LG aus Graz,
Helmut
