KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Einbruch beim Gouverneur verhindert?
Ein aufmerksamer (nicht genannter) Bürger der Stadt Gussew (Heimatort des Kaliningrader Gouverneurs) erstattete bei der örtlichen Polizei Anzeige gegen drei Bürger, die er auf einem Grundstück antraf. Der aufmerksame Bürger vermutete Diebe, die in letzter Zeit verstärkt ihr Unwesen treiben. Bei den drei Bürgern handelte es sich um Ilja Shumanow, Leiter des Kaliningrader Antikorruptionszentrums, Roman Juchnowza, Abgeordneter des Kreisrates Sowjetsk und Roman Romanowski, Journalist.
Diese drei Bürger fuhren zur Erholung in das Gebiet und spazierten in den Ort „Iwashkino“ in einen malerischen Wald, direkt gelegen an dem Flüsschen „Angrapy“. Während des Spazierganges fanden sie zufällig ein einsam gelegenes Häuschen. Sie machten aus größerer Entfernung einige Fotos. Dann trat zufällig ein Mann auf sie zu und forderte sie auf, das Privatgrundstück zu verlassen. Er begleitete die Drei zu ihrem Auto, notierte sich die Nummer.
Diese Drei waren nun verwundert über den doch großen Aufwand, obwohl sie sich keiner Schuld bewusst waren und begannen Nachforschungen zum Eigentümer dieses Hauses anzustellen.
„Das ist die unvergesslichste Reise meines Lebens in den Gussewer Kreis und der beste Sonnabend in meinem Leben – so Ilja Shumanow. Nach dem Besuch im Dorf Iwashkino wurde mir klar, warum der Gouverneur des Kaliningrader Gebietes an diesem wunderbaren Ort sein kleines Häuschen gebaut hat. Wenn ich mal viel Geld verdiene, kaufe ich auch unbedingt ein Grundstück in diesem Gebiet, baue ein schönes Haus und werde alle die es wünschen, auf das Grundstück lassen.“
In dem Artikel wird zum Schluss daran erinnert, dass im Dorf Iwashkino, dass das durch die Familie Zukanov gebaute Haus unlängst schon zum Skandalgegenstand geworden ist. Auf Kosten des Gebietsbudgets wurde eine Straße zu diesem Dorf gebaut und diese Straße führt über Grundstücke mit der Kategorie „Landwirtschaftliche Nutzfläche“ und darf für Straßenbau nicht genutzt werden.
Quelle: http://rugrad.eu/news/573690/
Uwe Niemeier
Ein aufmerksamer (nicht genannter) Bürger der Stadt Gussew (Heimatort des Kaliningrader Gouverneurs) erstattete bei der örtlichen Polizei Anzeige gegen drei Bürger, die er auf einem Grundstück antraf. Der aufmerksame Bürger vermutete Diebe, die in letzter Zeit verstärkt ihr Unwesen treiben. Bei den drei Bürgern handelte es sich um Ilja Shumanow, Leiter des Kaliningrader Antikorruptionszentrums, Roman Juchnowza, Abgeordneter des Kreisrates Sowjetsk und Roman Romanowski, Journalist.
Diese drei Bürger fuhren zur Erholung in das Gebiet und spazierten in den Ort „Iwashkino“ in einen malerischen Wald, direkt gelegen an dem Flüsschen „Angrapy“. Während des Spazierganges fanden sie zufällig ein einsam gelegenes Häuschen. Sie machten aus größerer Entfernung einige Fotos. Dann trat zufällig ein Mann auf sie zu und forderte sie auf, das Privatgrundstück zu verlassen. Er begleitete die Drei zu ihrem Auto, notierte sich die Nummer.
Diese Drei waren nun verwundert über den doch großen Aufwand, obwohl sie sich keiner Schuld bewusst waren und begannen Nachforschungen zum Eigentümer dieses Hauses anzustellen.
„Das ist die unvergesslichste Reise meines Lebens in den Gussewer Kreis und der beste Sonnabend in meinem Leben – so Ilja Shumanow. Nach dem Besuch im Dorf Iwashkino wurde mir klar, warum der Gouverneur des Kaliningrader Gebietes an diesem wunderbaren Ort sein kleines Häuschen gebaut hat. Wenn ich mal viel Geld verdiene, kaufe ich auch unbedingt ein Grundstück in diesem Gebiet, baue ein schönes Haus und werde alle die es wünschen, auf das Grundstück lassen.“
In dem Artikel wird zum Schluss daran erinnert, dass im Dorf Iwashkino, dass das durch die Familie Zukanov gebaute Haus unlängst schon zum Skandalgegenstand geworden ist. Auf Kosten des Gebietsbudgets wurde eine Straße zu diesem Dorf gebaut und diese Straße führt über Grundstücke mit der Kategorie „Landwirtschaftliche Nutzfläche“ und darf für Straßenbau nicht genutzt werden.
Quelle: http://rugrad.eu/news/573690/
Uwe Niemeier
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Schlimm, was manche Leute der Wissenschaft antun, den Menschen, die ehrlich studieren, ehrlich ihre Arbeit machen, ehrlich auch ihre Titel bekommen, das scheint aber überall so zu sein. In Deutschland hat es ja nun sogar eine Bundesbildungsministerin getroffen, vorher kritisierte diese Dame ihren Ministerkollegen, den ebenfalls nun ohne Dr.- Titel lebenden Ex- Verteidigungsminister, der auch unsauber gearbeitet hatte und dann tief beleidigt tat. Was sind das alles für Vorbilder? Aber "mehr Schein als Sein" ist heute wohl überall, fast überall modern, wird fast erwartet. Man müsste da auch Unis und Hochschulen bestrafen, die solche Dinge zugelassen haben, nicht genug prüfen, wozu hat man als Student Mentoren oder eben Doktor- Väter oder Mütter. Und ein Haus, nicht ganz ehrlich vielleicht erworben, ist da ja auch nur eine Art Ehrensache, ein Geschenk, ein Sachgeschenk. Es werden sich schon (un)mögliche Begründungen finden. Manche Leute brauchen ja ein Haus in den Bergen, an der See, um sich auszuruhen und Kraft zu tanken, vielleicht auch mehre Häuser.
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Silvia Gurowa – eine interessante Personalie
Silvia Gurowa, deutschsprechende, in internationalen Angelegenheiten sehr erfahrene Kaliningraderin, trat am Montag den 11.02.2013 ihre neue Funktion in der Stadtverwaltung an. Sie ist mit der Führung des Amtes „Leiter der internationalen Abteilung des Stadtrates der Stadt Kaliningrad“ betraut worden. Ihre Hauptaufgabe sieht Silvia Gurowa in der Entwicklung der internationalen parlamentarischen Beziehungen zwischen Städten und Gemeinden. Dies ist eine völlig neue Richtung in der Tätigkeit der Stadtverwaltung. Nur wenige Städte in Russland betätigen sich auf diesem Gebiet erfolgreich.
In diesem Zusammenhang erinnere ich an meine Information zu städtepartnerschaftlichen Vereinbarungen zwischen Kaliningrad und einer Reihe von deutschen Städten vom 23.01.2013 bei XING (https://www.xing.com/net/pri7a63d2x/tre ... -43222937/)
In der Zeit von 2005 – 2010 (Regierungszeit von G. Boos), zeichnete Silvia Gurowa verantwortlich für die außenpolitische Tätigkeit der Kaliningrader Regierung. Mit Amtsantritt von N. Zukanov verließ sie die Regierung.
Silvia Gurowa beendete 1978 das Leningrader Pädagogische Institut, Ausbildungsrichtung „Ausländische Sprachen“ und 1994 die Russische Verwaltungsakademie beim Präsidenten der RF.
Von 1992–1995 leitete sie die Abteilung für außenwirtschaftliche Beziehungen der Kaliningrader Gebietsverwaltung. Von 1995–2005 war sie Vizebürgermeisterin und Leiterin der Verwaltung für internationale Beziehungen der Stadt Kaliningrad. In dieser Zeit erhielt sie viele nationale und internationale Auszeichnungen (insbesondere vom Europarat).
Uwe Niemeier
Silvia Gurowa, deutschsprechende, in internationalen Angelegenheiten sehr erfahrene Kaliningraderin, trat am Montag den 11.02.2013 ihre neue Funktion in der Stadtverwaltung an. Sie ist mit der Führung des Amtes „Leiter der internationalen Abteilung des Stadtrates der Stadt Kaliningrad“ betraut worden. Ihre Hauptaufgabe sieht Silvia Gurowa in der Entwicklung der internationalen parlamentarischen Beziehungen zwischen Städten und Gemeinden. Dies ist eine völlig neue Richtung in der Tätigkeit der Stadtverwaltung. Nur wenige Städte in Russland betätigen sich auf diesem Gebiet erfolgreich.
In diesem Zusammenhang erinnere ich an meine Information zu städtepartnerschaftlichen Vereinbarungen zwischen Kaliningrad und einer Reihe von deutschen Städten vom 23.01.2013 bei XING (https://www.xing.com/net/pri7a63d2x/tre ... -43222937/)
In der Zeit von 2005 – 2010 (Regierungszeit von G. Boos), zeichnete Silvia Gurowa verantwortlich für die außenpolitische Tätigkeit der Kaliningrader Regierung. Mit Amtsantritt von N. Zukanov verließ sie die Regierung.
Silvia Gurowa beendete 1978 das Leningrader Pädagogische Institut, Ausbildungsrichtung „Ausländische Sprachen“ und 1994 die Russische Verwaltungsakademie beim Präsidenten der RF.
Von 1992–1995 leitete sie die Abteilung für außenwirtschaftliche Beziehungen der Kaliningrader Gebietsverwaltung. Von 1995–2005 war sie Vizebürgermeisterin und Leiterin der Verwaltung für internationale Beziehungen der Stadt Kaliningrad. In dieser Zeit erhielt sie viele nationale und internationale Auszeichnungen (insbesondere vom Europarat).
Uwe Niemeier
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Prima, diese Frau Gurowa kann wirklich goldwert sein, das ist gut. Uwe, die kann mit Deine wichtigste Verbündete werden- sein, ehrlich. Da sie noch deutsch spricht, ist das ein Wink des Himmels, eine kluge Entscheidung von den Stadtoberen in Kaliningrad. Das muss man hoch anrechnen den Entscheidungsträgern, nun muss man zeitnah wirklich diese Frau unterstützen und in die internationalen Kontaktbemühungen einbeziehen. Wo ist im Gegenbeispiel eine deutsche Stadt, die so einen Posten einrichtet, wo gibt es da offiziell eine internationale Abteilung? Das machen meistens andere Bereiche nebenbei mit.
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
... nun, wir haben eine ganze Reihe von sehr gut Deutsch sprechenden Mitarbeitern in der Regierung und der Stadtverwaltung. Nur alleine die Sprachkenntnisse reichen natürlich nicht. Aber was Frau Gurowa anbelangt, so treffen hier wirklich viele positive Momente zusammen.
Uwe Niemeier
Uwe Niemeier
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Ob sich der Posten noch lohnt, wenn Russland demnächst die Homosexuellen per Gesetz ausgrenzt, will ich mal bezweifeln.
St. Petersburg ist seine ersten Partnerstädte ja bereits los:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 45010.html
Dresden "zögert" noch.... warum auch immer....
St. Petersburg ist seine ersten Partnerstädte ja bereits los:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 45010.html
Dresden "zögert" noch.... warum auch immer....
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Mir geht es um die Position von Frau Gurowa, natürlich müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen, günstig sein, die Macher und Akteure sich zusammen finden. Leider gibt es in der Welt viele Länder und Gebiete, wo man bestimmte Personengruppen ausgrenzt, benachteiligt, ja sogar verfolgt. Das kann ja sogar in Ländern wie Deutschland in bestimmten Berufsgruppen passieren, schlimm, aber bittere Wahrheit. Wünschen wir Frau Gurowa, die sicher bald am Trefftisch zu Gast sein wird, für ihre Arbeit Gesundheit, Glück und viele glückliche Momente- kluge Entscheidungen.
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
... wir wissen ja, dass Russland einige Fragen konservativ beantwortet, so wie Deutschland auch z.B. zum Paragrafen 218 eine konservativere Einstellung hatte als z.B. die DDR. Hier muß die Zeit arbeiten und eine "ruhige Hand" beiderseits. Viele Fragen sind Generationsfragen.Dietrich hat geschrieben:Ob sich der Posten noch lohnt, wenn Russland demnächst die Homosexuellen per Gesetz ausgrenzt, will ich mal bezweifeln.
Im weiteren müssen wir sehen, welche deutsche Städte mit welchen russischen Städten eingegangene Partnerschaften (zeitweilig) beenden. St. Petersburg hat zum genannten Thema eine Vorreiterrolle im "Konservatismus" eingenommen. Deshalb wird es jetzt mit "Liebesentzug" bestraft. Schade eigentlich, denn eine Städtepartnerschaft ist in erster Linie dazu bestimmt, Gedanken und Meinungen auszutauschen. Mit dem Rückzug deutscher Städte aus Partnerschaften gibt es eine Möglichkeit weniger.
Kaliningrad wird, sowohl im Großen Russland wie auch im Ausland, als - auch einstellungsmäßig - westlichste Stadt Russlands bezeichnet und die Ansichten der Bewohner unterscheiden sich (nach Aussagen meiner Gesprächspartner) von Ansichten im Große Russland. Deshalb gehe ich davon aus, dass es im Verhältnis zu Kaliningrad zu keinerlei Einstellung von Städtepartnerschaften kommt. Ich selber habe leider in den letzten 17 Jahren nicht so richtig Aktivitäten in den Partnerschaften bemerkt - aber ich kann ja auch nicht alles sehen. Mit Frau Gurowa, denke ich mal, kommen neue Impulse und vielleicht auch neue Städtepartnerschaften. Zumindest die Qualität der schon bestehenden Beziehungen wird sich verbessern.
Meinen Optimismus begründe ich mit, in Kürze bevorstehenden politischen Veränderungen in Kaliningrad einerseits und den Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft2018 andererseits.
Uwe Niemeier
Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
Städtepartnerschaften sollten keine Alibiveranstaltungen sein für gern reisende Poilitiker und Beamte, leider ist das oft so bei mir bekannten Partnerschaften, da wird meist nur mal was offizielles gemacht- gefeiert, wenn der Termin dran ist, aber für einfache menschliche Begegnungen oder auch Kontakte von Wirtschaft und Bildung etc. bleibt da wenig oder kein Platz. Das betrifft auch die ehemals fast pflichtgemäss hergestellten deutsch- deutschen Partnerschaften, da ging es immer zuerst in Wirklichkeit um Hilfen für Verwaltung und die Politiker der neuen Zeit. Hier sollte man in und mit Kaliningrad aufpassen, man braucht lebendige Kontakte in die Partnerstädte, nicht nur mal Dienstreisen von den jeweiligen Spitzen der Städte und Regionen. Es liegt immer an den Menschen selber, was man aus Partnerschaften und anderen Begegnungs- Kontaktmöglichkeiten macht, soll es nur oberflächlich sein, was für´s Papier und PR und meist nur für Reisegründe von Politik und Verwaltung, um dafür Mittel in den Haushalt genehmigt zu bekommen. Für mich zählt zu einer lebendigen Städtepartnerschaft auch die Begegnung von Kultur- Sozialvereinen, von Wirtschaftsvertretern- verbänden dieser Städte, Begegnung von Schülern, Studenten, Frauen, Familien, ......das Herz der Beteiligten muss dafür schlagen.
- GastroService
- Zar/iza

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- Registriert: 22 Mär 2009, 16:10
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Re: KALININGRAD - demokratischste Region Russlands
@Umengel
Das ist das Problem bei vielen Dingen, die von "Oben" angedacht werden und dem "Lobbyismus" entwachsen.
Es ist doch schick, wenn unter oder hinter dem Ortsschild eine (moeglichst lange) Liste der Partnerstaedte aufgestellt ist.
Einmal im Jahr fährt (fliegt) eine Diligation des Gemeinderates, an der Spitze der Ober- oder nur Buergermeister durch die Lande oder ueber Kontinente um Haende zuschuetteln und den "goldenen Buecher" der Partnerstaedte einen Existenzgund zu bieten. Ein grosser bebildeter Artikel in der oertlichen Zeitung und das wars. Ich lese, uebers Jahr, ganz selten in den Tageszeitungen ueber das Leben in den Partnerstaedten, da muss schon ein grosses Unglueck passiert sein, damit den Damen und Herren der Presse ihre Tinte fuer die Partnerstaedte einsetzen.
Fuer den Austausch von Schuelern gibt es nur in ausgewaehlten Projekten eine Unterstuetzung, geschweige fuer Vereine, da wird der Geldsack noch enger zugehalten.
Wir haben in diesen Monaten das Unter dem Motto "Gemeinsam die Zukunft gestalten" veranstalten Deutschland und Russland gemeinsam ein Jahr lang Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Politik und Wirtschaft. ( http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Ausse ... -node.html )
Ich wollte unter dem Thema "Kultur" in Zusammenarbeit mit einheimischen Gastronomen in Novosibirsk im Wechsel die regionalen deutschen Küchen vorstellen und habe darum ersucht, ob die jeweiligen Termine der Regionalkuechen und die "Orte der Praesentation" (Restaurants) im Novosibirsker-Terminkalender genannt werden koennten. Nein, habe ich zur Antwort bekommen, weil die Speisen verkauft werden und komerzielle Projekte nicht unterstuetzt werden.
Leider bin ich nicht so schoen und nicht so "sexy" (wohl auch nicht die deutsche Kulinaria), dass man fuer solch ein Projekt Gastronomen findet, die alles zum Nulltarif anbieten. Ergo, es gibt keine deutsche Kueche im deutsch - russischen Jahr in Novosibirsk.
Bierher
Sorry, dass ich das Thema ausgeweitet habe!!
Gruss
Guenter
Das ist das Problem bei vielen Dingen, die von "Oben" angedacht werden und dem "Lobbyismus" entwachsen.
Es ist doch schick, wenn unter oder hinter dem Ortsschild eine (moeglichst lange) Liste der Partnerstaedte aufgestellt ist.
Einmal im Jahr fährt (fliegt) eine Diligation des Gemeinderates, an der Spitze der Ober- oder nur Buergermeister durch die Lande oder ueber Kontinente um Haende zuschuetteln und den "goldenen Buecher" der Partnerstaedte einen Existenzgund zu bieten. Ein grosser bebildeter Artikel in der oertlichen Zeitung und das wars. Ich lese, uebers Jahr, ganz selten in den Tageszeitungen ueber das Leben in den Partnerstaedten, da muss schon ein grosses Unglueck passiert sein, damit den Damen und Herren der Presse ihre Tinte fuer die Partnerstaedte einsetzen.
Fuer den Austausch von Schuelern gibt es nur in ausgewaehlten Projekten eine Unterstuetzung, geschweige fuer Vereine, da wird der Geldsack noch enger zugehalten.
Wir haben in diesen Monaten das Unter dem Motto "Gemeinsam die Zukunft gestalten" veranstalten Deutschland und Russland gemeinsam ein Jahr lang Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Politik und Wirtschaft. ( http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Ausse ... -node.html )
Ich wollte unter dem Thema "Kultur" in Zusammenarbeit mit einheimischen Gastronomen in Novosibirsk im Wechsel die regionalen deutschen Küchen vorstellen und habe darum ersucht, ob die jeweiligen Termine der Regionalkuechen und die "Orte der Praesentation" (Restaurants) im Novosibirsker-Terminkalender genannt werden koennten. Nein, habe ich zur Antwort bekommen, weil die Speisen verkauft werden und komerzielle Projekte nicht unterstuetzt werden.
Leider bin ich nicht so schoen und nicht so "sexy" (wohl auch nicht die deutsche Kulinaria), dass man fuer solch ein Projekt Gastronomen findet, die alles zum Nulltarif anbieten. Ergo, es gibt keine deutsche Kueche im deutsch - russischen Jahr in Novosibirsk.
Sorry, dass ich das Thema ausgeweitet habe!!
Gruss
Guenter
Gastfreundlichkeit ist keine Schande Гостеприимство - это не стыд

