Neuordnung der Grenzzonen im Kaliningrader Gebiet
In Kürze wird durch die Kaliningrader Regierung, zusammen mit der regionalen Grenzverwaltung des FSB, eine Vereinbarung über die teilweise Abschaffung der Grenzzonen unterschrieben. Dies wurde vom Gouverneur N. Zukanov verkündet. Diese Vereinbarung sieht eine Verkleinerung der Grenzzonen um 60 Prozent vor. 35 Prozent aller Ortschaften im Kaliningrader Gebiet befinden sich in der bisherigen Grenzzone und kein Ausländer hat das Recht, diese ohne Sondergenehmigung zu besuchen. In den Grenzzonen befinden sich eine Reihe großer, für Touristen interessanter Städte, wie z.B. Baltisk, Sowjetsk, ein Teil von Gurewsk sowie die Kreise Krasnosnamensk und Nesterow.
Im Jahre 2009 hatten der polnische und der deutsche Generalkonsul deswegen Probleme, als sie ohne Sonderausweis das Gebiet Jantarny bereisen wollten, um an einer Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus teilzunehmen. Beide Diplomaten reagierten damals auf unterschiedliche Art und Weise. Der polnische Generalkonsul fuhr demonstrativ zurück, der deutsche Generalkonsul wartete geduldig, bis die Polizeistreife abgezogen wurde und fuhr dann weiter bis Jantarny.
Der Gouverneur hatte schon mehrmals daran erinnert, dass das Vorhandensein einer Grenzzone, auch wenn diese nur rein formal ist, den Plänen der Gebietsregierung widerspricht, 7 Millionen Touristen ins Gebiet zu holen.
Bereits im Mai 2012 wurde durch die Regierung der Russischen Föderation eine Reihe von Ortschaften aus dem Regime der Grenzzonenregelung herausgenommen. Im Ergebnis konnten ausländische Touristen 23 km zusätzlichen Ostseestrand nutzen.
Die genaue Regelung der neuen Grenzzone wird später veröffentlicht.
Uwe Niemeier
Staatsgrenze Russland–Europäische Gemeinschaft
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m1009
Re: Staatsgrenze Russland–Europäische Gemeinschaft
Ab sofort werden an den Grenzen EU - Kaliningrad, die Kontrollen Polen - RUS und LT - RUS, zusammengelegt.
Eine Verkuerzung der Wartezeiten sei, aufgrund der extrem hohen Anzahl von Schmugglern, nicht zu erwarten.....
Grad gehoert auf ДР.
Eine Verkuerzung der Wartezeiten sei, aufgrund der extrem hohen Anzahl von Schmugglern, nicht zu erwarten.....
Grad gehoert auf ДР.
Re: Staatsgrenze Russland–Europäische Gemeinschaft
... das ist leider nicht ganz richtig. Bis zum 05.03.2013 lief an allen RUSSISCHEN Grenzübergangsstellen ein "Test". Es ging dabei um die gemeinsame Kontrolle von russischen Grenzern und russischen Zöllnern. Beide Organe wollten die Machbarkeit prüfen und bei erfolgreichem Test dann die entsprechenden russischen Grenzvorschriften ändern.m1009 hat geschrieben:Ab sofort werden an den Grenzen EU - Kaliningrad, die Kontrollen Polen - RUS und LT - RUS, zusammengelegt.
In den mir vorliegenden Informationen wird nicht über eine gemeinsame Grenzabfertigung zwischen der Europäischen Union und Russland gesprochen - bis dahin ist es ein weiter, sehr weiter Weg. Vorher kommt noch der visafreie Reiseverkehr.
Ansonsten kann man diese Information auch im KALININGRADER WOCHENBLATT vom Sonntag auf deutsch nachlesen:
http://kaliningrad-domizil.ru/portal/in ... t-2013-09/
Uwe Niemeier
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m1009
Re: Staatsgrenze Russland–Europäische Gemeinschaft
So zumindest die Meldung auf ДР vor etwa 2 Stunden....
Re: Staatsgrenze Russland–Europäische Gemeinschaft
... die Nachrichten- und Informationsagenturen leben mit- und voneinander. Und da kann es schon mal zu Informations"verkürzungen" kommen. Ist ja alles kein Beinbruch ... Ich habe auch noch einmal die Information im "Kaliningrader Wochenblatt" nachgelesen und würde sie jetzt - unter Berücksichtigung dessen was Du eben geschrieben hast - auch mit "russische ..." korrigieren wollen. Man ist eben nicht perfekt.m1009 hat geschrieben:So zumindest die Meldung auf ДР vor etwa 2 Stunden....
Uwe Niemeier
