SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinder.."

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kamensky
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von kamensky »

Alltägliche Situation weltweit: Ein Ehepaar wird geschieden! Dieses Ehepaar hat ein russisches Kind adoptiert, welches nun 13 Jahre alt ist und bei der momentan alleinstehenden Scheidungs Partnerin lebt. Diese widerum findet bald Kontakt zu einer Frau, welche das gleiche Schicksal erlebte und durch den Kontakt entstehen intimere Gefühle welche sich so intensivieren, dass die 2 Frauen sich für ein gemeinsames Leben in Form einer homosexuellen Patchworkfamilie entscheiden. Und was nun gemäss dieser eher diskriminierenden russischen Gesetzesverabschiedung??
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m1009

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von m1009 »

kamensky hat geschrieben:diskriminierenden russischen Gesetzesverabschiedung??
Frag dazu mal jemand aus dem russischen Alltag.... :lol: ....
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Kultgrieche
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Kultgrieche »

@Sibirier: Bin auch absolut deiner Meinung.
@kamensky: Das war doch nicht im Ernst ein Beispiel aus dem Alltag. Klang total Kafka-gestört oder nach dem Inhalt eines low budget Films
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tl1000r
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von tl1000r »

Mmh, meine Freundin wohnt in Sankt Petersburg (Schwulen/Lesbenverbot) - sie Orthodox und verabscheut Schule und Lesben - mir ist es soweit egal (außer Adoptionspolitik - irgendwann fängt Cousin und Cousine damit an, Bruder und Schwester, Bauer und Schaf und so weiter...). Was will man machen... Kirche spielt da eben auch eine Rolle mit. Zumindest sollte ich wohl nicht zum "Karneval der Kulturen" (Berlin) mit ihr gehen :lol:

Zumal, inwiefern darf ich mich denn in Deutschland zu dem Thema äußern - vor allem im Internet, wenn #Prism [USA] und #Tempora [GB] liest was wir schreiben. Man wird doch eh als Nazi gehalten sobald man Wowi (OB Berlin), Westi (AM Deutschland) und co. "beleidigt".

Mfg.
Zuletzt geändert von tl1000r am 22 Jun 2013, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
Anelya
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Anelya »

Sibirier hat geschrieben: Kommen wir bald soweit, dass auch "Vielweiberei" in DE erlaubt wird? Viele Menschen mit diesem religoesen Hintergrund leben nun ja schon in DE.
Das Argument ist m.E. nicht gültig - Polygamie gilt in den meisten Gesellschaften, in denen sie gesetzlich erlaubt ist (übrigens längst nicht nur im Islam) als Statussymbol, nicht etwa als Ausdruck sexueller Präferenz, während dessen die wenigsten Homosexuellen dies wohl so auffassen würden. Leben und leben lassen.

Die Adoptionspolitik Russlands hinsichtlich internationaler Adoption ist im Endeffekt Außenpolitik - ich denke, da geht es weniger um die Frage, ob Heimaufenthalte oder homosexuelle Eltern für potentiell zu adoptierende Kinder besser sind, sondern es geht darum, zu zeigen, dass man die Deutungshoheit über bestimmte Fragen behält.
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Admix
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Admix »

Anelya hat geschrieben:Die Adoptionspolitik Russlands hinsichtlich internationaler Adoption ist im Endeffekt Außenpolitik
Ehrlich gesagt denke ich, dass damit vor allem Innenpolitik betrieben wird. Manchmal habe ich die Vermutung, dass die momentane Regierung Russlands vor allem Innenpolitisch agiert. Ein interessantes Interview dazu:

http://www.vice.com/de/read/russland-wi ... mativitaet

(Das Interview befindet sich im unteren Teil des Artikels. Der obere Teil ist meiner Meinung nach nicht so interessant)
VICE: Warum fährt Russland einen politischen Anti-Homo-Kurs?
Hans-Henning Schröder: Russland ist ja, wie wir wissen, im Winter 2011/12 in eine politische Krise geraten, die bis heute nachwirkt. Die Wahlfälschungen im Dezember 2011 führten zu großen Demonstrationen, das Vertrauen zu Putin ist gesunken. Nun steht das Regime vor dem Problem, seine Glaubwürdigkeit zurückgewinnen zu müssen—besonders unter jungen Russen. Und das wird auf zwei Wegen versucht: Zum einen versucht man, die Opposition mundtot zu machen, und zum anderen die konservativen Bevölkerungsteile zu mobilisieren. Für Letzteres wird alles, was an Vorurteilen in der Bevölkerung existiert, instrumentalisiert. Das hat schon bei Pussy Riot gut funktioniert—für uns war es ein Skandal, da das Verfahren fehlerhaft war und das Urteil der Tat völlig unangemessen war. Die Meinungsumfragen in Russland selbst aber zeigen, dass 60 bis 70 Prozent der Befragten das Urteil für völlig angemessen halten. Innenpolitisch war Pussy Riot deshalb ein Erfolg und außenpolitisch ein Desaster....
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von kamensky »

Kultgrieche hat geschrieben:@kamensky: Das war doch nicht im Ernst ein Beispiel aus dem Alltag. Klang total Kafka-gestört oder nach dem Inhalt eines low budget Films
Scheidungen gibt es weltweit jeden Tag,also alltäglich! Zugegeben, ich habe da speziell eine Möglichkeit situiert, welche aber durchaus mal Realität sein könnte. Deshalb interessiert mich, was dann mit dem aus Russland stammenden Kind geschehen würde??? Keine Ahnung wie weit das Haagerabkommen (betreffend Adoptionen) dies regeln würde, welches meinte ich zu Wissen Seitens RU nicht ratifiziert wurde. Andere Situation: Bei einer Scheidung eines Italoehepaars mit russischen Adoptivkind und die Frau "angelt" sich einen Amy-Lover und sie beschliesst mit Adoptivkind in die USA zu emigrieren Zwecks Heirat, was geschieht mit dem russischen Adoptivkind in dieser Situation??

Und hier noch ein weiterer Beitrag zu diesem Thema:

http://www.e1.ru/news/spool/news_id-390204.html
Zuletzt geändert von Norbert am 22 Aug 2013, 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung korrigiert
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Sibirier
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Ich sage mal so, eine Adoption wird vor der Adoption ueberprueft,danach nicht mehr, weil man auf der Geburtsurkunde als Elternteil erscheint. Ein Adoptivkind kann man nicht wegwerfen oder der Adoption entsagen, das ist nun mal so.

Ich bin fuer die beiden russische Gesetze, weil ich eben auch nicht schwul bin. Ich koennte mir auch nicht vorstellen, von meinem besten Freund sein Geschlechtsteil in meinem A.... zu bekommen, auch nicht mit ihm Zungenkuesse zu machen. Schon allein der Gedanke ekelt michan. Ich haette schon baldbei einer Vorsorgekrebsuntersuchung der Krankenschwester eine scheuern koennen, weil sie mit Plastikhandschuh in meinem After herumwurschelte...

Die Bevoelkerung auf der Erde nimmt wegen Kondome, Pille usw. ab...Auch wegen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften..Heute werden Familien mit 3 oder mehr Kinder als assozial abgestempelt. Ich war das 4. Kind meiner Eltern...bin ich deswegen assozial?

Ich muss die gleichgeschlechtliche Partnerschaftnicht fuer gut befinden, weil sssoooo viele Kinder in Russland kein Zuhause bekommen...Das ist fuer mich eine absurde Begruendung. Es gibt genuegend Ehen, die heterosexuell sind und ihren Kinderwunsch nicht erfuellen koennen.

Deswegen, keine Propaganda fuer Schwule oder Lesben, sondern Propaganda fuer die Ehe. Schwule oder Lesben koennen sich vereinen, aber ohne Propaganda, gesetzlichen Partnerschaften, Ehegattensplitting usw.

Ich sehe lieber ein knutschendes junges Paar auf einer Parkbank, als zwei Schwule und Lesben. Beim knutschenden Paar werden bei mir Erinnerungen wach und manchmal moechte ich dies einfach mit meiner Frau wiederholen...
Zuletzt geändert von Sibirier am 22 Jun 2013, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Sibirier
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Ich moechte mich jetzt schon entschuldigen,bei denen gleichgeschlechtliche Partnerschaften das normalste auf der Welt sind. Aber fuer mich istes das nicht und wird es auch nie werden. Sorry....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Berlino10 »

Ich finde es ziemlich uninteressant, zu diskutieren wie normal oder unnormal gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind.
Ich bin nicht daran interessiert, andere sind es ... niemand leidet dadurch Schaden, und alles andere als Toleranz dem gegenüber ist von gestern.
Auch das Gesetz gegen Homo-Propaganda ist es und nur ein armseeliges wahltaktisches Image-Mannöver, um Konservative für sich zu gewinnen.
Niemand muss vor homosexueller Propaganda geschützt werden, niemand wird schwul oder lesbisch durch ein Flugblatt ...
evtl. trauen sich einige mehr, entsprechend ihrer Bestimmung zu leben, darin kann nichts Schlechtes liegen.

Ob man Homosexuelle Kinder adoptieren lässt oder nicht, ist eine andere Frage ... ich bin kein Experte, ob das Kinderwohl Schaden nimmt oder nicht ..
Ich denke nur, Homosexuelle stellen sich selbst ausserhalb von Familien und es ist widernatürlich, weil sie eben normal keine Kinder bekommen könnten.
Es gibt doch genug Paare ohne Kinder ... man sollte es also erst einmal diesen natürlichen Familien überlassen.
Und spätestens bei steuerlicher Förderung hört meine Toleranz ganz auf, Kinder gehören gefördert, nicht Ehe und schon gar nicht Homo-Partnerschaften.
Ich finde das pervers und ein Raub an den Kindern, die nicht genug haben. Die Kläger sollten sich schämen.
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