Was mich wundert es gibt Menschenrechtsorganisationen die sich in den Ex-Sowjetrepubliken um jede Nationalität außer um Russen kümmern. Warum?Tuersteher Ivan hat geschrieben: Jein. Wenn man bedenkt in welche Richtung sich Europa steuert, dann wundert es mich nicht dass sich die Russen eine ganz andere Zukunft wuenschen.
Aber zurueck zum Thema. Die Situation bzgl. der Einwanderer in Russland ist alarmierend. Die Kriminalitaetsrate ist durch kaukasischen und zentralasiatischen Banden so hoch, dass die Moskowiter von der Kriminalitaetsrate der Einwanderer in Berlin Neukeolln oder Koeln Muelheim nur traeumen koennen . Da geht es nicht mehr um Verweigerung der Integration oder sonstiges, sondern wirklich darum, dass das russische bzw. slawische Volk zu Minderheit wird. Es geht unter anderem um eine gezielte Gewalt gegen slawisch-aussehende junge Menschen und es handelt sich hier nicht um Einzelfaelle. Dies alles + Mentalitaet/Kulturunterschiede fuehrt zum gegenseitigen Hass.
[...]
Die Politik der russ. Regierung in Sachen Migration fuehrt dazu, dass sich Russland in 7-10 Jahren aufloest.
Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistisch?
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Zuletzt geändert von Norbert am 13 Aug 2013, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitate gekürzt
Grund: Zitate gekürzt
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Der Rassismus in Russland hatte etwas Identitätstiftendes. Wie in den anderen Staaten half er den Menschen eine Identität zu stiften. In der UdSSR war der Rassismus viel geringer, da Identitätskrisen kaum existierten. Durch Abgrenzung hilft man sich zu finden, mit steigender Komplexitätsteige mider Klexität deesellschaft gibt's die Möglichkeit, Xenophobie zu verringern, es gibt aber auch die Chance Rassismus zu verstärken. Ich vermute durch die nicht angesprochene Ausländerpolitik von Russland wird es eher noch mehr "Nationalitätenprobleme" geben als jetzt.
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Ich habe bei meinen bisher 8 besuchen in russland keine negatven
Erfahrungen gehabt. Sowohl in moskau in piter als auch
in der provinz bin ich als deutscher nicht angefeindet worden.
Transsib bin ich noch nicht gefahren aber in normalen zügen
zu meinen jetzigen schwiegereltern hatte ich nie probleme.
( meistens ergaben sich sogar nette unzerhaltungen die
nur durch mein schlechtes russisch nicht vertieft werden
konnten)
Ich hatte vor meiner ersten Reise grosse sorgen wie man mich
als deutschen behandelt,aber nichts ist eingetreten.
Das einzige was die russen wirklich nicht mögen sind die
kaukasier ,aber das haben sie sich mrines erach*tens nach,durch ihr
verhalten selber zuzuschreiben .
Erfahrungen gehabt. Sowohl in moskau in piter als auch
in der provinz bin ich als deutscher nicht angefeindet worden.
Transsib bin ich noch nicht gefahren aber in normalen zügen
zu meinen jetzigen schwiegereltern hatte ich nie probleme.
( meistens ergaben sich sogar nette unzerhaltungen die
nur durch mein schlechtes russisch nicht vertieft werden
konnten)
Ich hatte vor meiner ersten Reise grosse sorgen wie man mich
als deutschen behandelt,aber nichts ist eingetreten.
Das einzige was die russen wirklich nicht mögen sind die
kaukasier ,aber das haben sie sich mrines erach*tens nach,durch ihr
verhalten selber zuzuschreiben .
- Norbert
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Ich bin seit 10 Jahren in Russland und wurde selber nie rassistisch angegriffen. Nie, nicht ansatzweise. Auch mit Usbeken und Tadschiken hatte ich keine schlechten Erfahrungen.
Ich war in Russland wenige Stunden mit Studenten aus Kenia und Sri-Lanka unterwegs und habe den Hass sofort spüren müssen. Ich habe Besuch von Schwulen bekommen und ohne meine gute Reputation wäre ihnen offen Abneigung entgegen gebracht worden.
ABER: Wer hier auf Russland schimpft, muss genauso hinterfragen, warum Ostdeutschland ein Problem mit Rechtsradikalismus hat - obwohl es kaum Ausländer gibt. Ich persönlich wurde in Dresden mehrfach dumm angemacht und einmal verprügelt - von Nazis.
Und auch da wieder ein ABER: In Schöna, einer sächsischen NPD-Hochburg, wurden meine russische Freundin und ich vor einigen Jahren von wildfremden Einheimischen mit einer ungeahnten Höflichkeit behandelt. Überall kann einem also alles passieren. Mit Statistiken kann man dies nur ansatzweise aufzeigen.
Ich war in Russland wenige Stunden mit Studenten aus Kenia und Sri-Lanka unterwegs und habe den Hass sofort spüren müssen. Ich habe Besuch von Schwulen bekommen und ohne meine gute Reputation wäre ihnen offen Abneigung entgegen gebracht worden.
ABER: Wer hier auf Russland schimpft, muss genauso hinterfragen, warum Ostdeutschland ein Problem mit Rechtsradikalismus hat - obwohl es kaum Ausländer gibt. Ich persönlich wurde in Dresden mehrfach dumm angemacht und einmal verprügelt - von Nazis.
Und auch da wieder ein ABER: In Schöna, einer sächsischen NPD-Hochburg, wurden meine russische Freundin und ich vor einigen Jahren von wildfremden Einheimischen mit einer ungeahnten Höflichkeit behandelt. Überall kann einem also alles passieren. Mit Statistiken kann man dies nur ansatzweise aufzeigen.
- bella_b33
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Dem kann ich bis heute voll und ganz zustimmen, eigentlich hat jeder eine Mords-Geduld, wenn ich etwas nicht verstehe......und ich bin für die Russen mit meinen Sprachkenntnissen sicher nicht das, was man als "leichte Kost" betrachten würde.rhein hat geschrieben:Sowohl in moskau in piter als auch
in der provinz bin ich als deutscher nicht angefeindet worden.
(meistens ergaben sich sogar nette unzerhaltungen
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Ich schliesse mich der Mehrheit an. In den fast vier Jahren, die ich jetzt in Russland lebe, bin ich nie wirklich negativ behandelt worden, weil ich Deutscher bin. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall: interessante Gespräche während Zugfahrten, Angebote von Nachbarn mit auf die Datscha zu kommen etc. Dass ab und an mal ein paar doofe Sprüche wie "Gitler kaputt" gerissen werden, ist doch normal. Das ist genauso wie Sticheleien zwischen Badenern und Schwaben. Die gehören nun mal dazu.
Ernsthaft angefeindet wurde ich in meinem Leben nur einmal, und das war in Leipzig - weil ich offensichtlich Westdeutscher war!
Was die Reibereien zwischen Russen und Kaukasiern betrifft, finde ich, dass das (leider) ein Nebenprodukt des Wirtschaftwachstums in den 2000ern ist und die russische Politik einfach nicht darauf vorbereitet war, dass soviele Gastarbeiter in die Städte ziehen werden und die Alteingesessenen sich überrannt fühlen. Da hat die Migrationspolitik einfach komplett versagt. Genauso wie man in der Verkehrspolitik übersehen hat, dass sich immer mehr Russen ein Auto kaufen. Jetzt verfällt man in Aktionismus, um Staus zu bekämpfen. In beiden Fällen ist die russische Bevölkerung total genervt. (Sorry, wenn jetzt der Vergleich etwas weit hergeholt ist)
Soweit ich weiss hatte Deutschland zu Zeiten des Wirtschaftswunders auch mit beiden Problemen zu kämpfen.
Ernsthaft angefeindet wurde ich in meinem Leben nur einmal, und das war in Leipzig - weil ich offensichtlich Westdeutscher war!
Was die Reibereien zwischen Russen und Kaukasiern betrifft, finde ich, dass das (leider) ein Nebenprodukt des Wirtschaftwachstums in den 2000ern ist und die russische Politik einfach nicht darauf vorbereitet war, dass soviele Gastarbeiter in die Städte ziehen werden und die Alteingesessenen sich überrannt fühlen. Da hat die Migrationspolitik einfach komplett versagt. Genauso wie man in der Verkehrspolitik übersehen hat, dass sich immer mehr Russen ein Auto kaufen. Jetzt verfällt man in Aktionismus, um Staus zu bekämpfen. In beiden Fällen ist die russische Bevölkerung total genervt. (Sorry, wenn jetzt der Vergleich etwas weit hergeholt ist)
Soweit ich weiss hatte Deutschland zu Zeiten des Wirtschaftswunders auch mit beiden Problemen zu kämpfen.
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Wer klein(geistig) ist oder sich unten fühlt oder Komplexe hat oder ... der braucht immer jemanden, auf den er sein Haß projizieren kann,
der noch weniger zählt als man selbst, dem man die Schuld an allem geben kann, was man selbst nicht auf die Reihe bekommt, oder dem man ohnmächtig gegenübersteht,
der totalen Beamten-Korruption oder eigener Perspektivlosigkeit ...
Das war bei uns nicht anders ... und ist es teilweise heute ja immer noch.
Die Gewalt im Nordkaukasus, die Erfahrungen aus zwei Tschetschenien-Kriegen, Selbstmordattentäter in Moskau, kaukasische Mafia, Millionen Illegaler,
all dies schürt seit Jahren zusätzlich Misstrauen und Ressentiments, die ihre Auswüchse immer wieder in Schlägereien, Mord und Totschlag finden.
Wenn dann ein Russe wie Jegor Swiridow von einem "Schwarzen" aus Kaukasien erschossen wird, dann explodiert es ...
http://de.ria.ru/society/20110421/258903593.html
"66 Prozent sind davon überzeugt, dass die Zuwanderer (vor allem Kaukasier) „besser leben“, weil sie Beamte bestechen. Die Jugendlichen verhalten sich relativ loyal gegenüber Migranten insgesamt, doch negativ gegenüber Kaukasier (39 Prozent). Mehr als die Kaukasier hasst die Jugend nur die Beamten (51 Prozent). 27 Prozent schätzen die Polizei negativ ein.
69 Prozent der Befragten mögen die Kaukasier wegen ihres „frechen Benehmens“ und des fehlenden Wunsches, „nach unseren Regeln zu leben“, nicht. 26 Prozent haben sich sogar dafür ausgesprochen, den Nordkaukasus von Russland abzutrennen."
der noch weniger zählt als man selbst, dem man die Schuld an allem geben kann, was man selbst nicht auf die Reihe bekommt, oder dem man ohnmächtig gegenübersteht,
der totalen Beamten-Korruption oder eigener Perspektivlosigkeit ...
Das war bei uns nicht anders ... und ist es teilweise heute ja immer noch.
Die Gewalt im Nordkaukasus, die Erfahrungen aus zwei Tschetschenien-Kriegen, Selbstmordattentäter in Moskau, kaukasische Mafia, Millionen Illegaler,
all dies schürt seit Jahren zusätzlich Misstrauen und Ressentiments, die ihre Auswüchse immer wieder in Schlägereien, Mord und Totschlag finden.
Wenn dann ein Russe wie Jegor Swiridow von einem "Schwarzen" aus Kaukasien erschossen wird, dann explodiert es ...
http://de.ria.ru/society/20110421/258903593.html
"66 Prozent sind davon überzeugt, dass die Zuwanderer (vor allem Kaukasier) „besser leben“, weil sie Beamte bestechen. Die Jugendlichen verhalten sich relativ loyal gegenüber Migranten insgesamt, doch negativ gegenüber Kaukasier (39 Prozent). Mehr als die Kaukasier hasst die Jugend nur die Beamten (51 Prozent). 27 Prozent schätzen die Polizei negativ ein.
69 Prozent der Befragten mögen die Kaukasier wegen ihres „frechen Benehmens“ und des fehlenden Wunsches, „nach unseren Regeln zu leben“, nicht. 26 Prozent haben sich sogar dafür ausgesprochen, den Nordkaukasus von Russland abzutrennen."
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Du schreibst großen ahnungslosen Quatsch. In der UdSSR gab es ebenso großen Rassismus, nur wurde dieser nicht hochgekocht, denn sowas hat es in einem sozialistischen Vielvölkerstaat nicht zu geben! Die RSFSR als größte Unionsrepublik und historischer Kern des alten Russland hatte schon damals das Sagen und deren Bürger fühIten sich schon damals allen anderen Unionsrepubliken "überlegen".GIN hat geschrieben:Der Rassismus in Russland hatte etwas Identitätstiftendes. Wie in den anderen Staaten half er den Menschen eine Identität zu stiften. In der UdSSR war der Rassismus viel geringer, da Identitätskrisen kaum existierten. Durch Abgrenzung hilft man sich zu finden, mit steigender Komplexitätsteige mider Klexität deesellschaft gibt's die Möglichkeit, Xenophobie zu verringern, es gibt aber auch die Chance Rassismus zu verstärken. Ich vermute durch die nicht angesprochene Ausländerpolitik von Russland wird es eher noch mehr "Nationalitätenprobleme" geben als jetzt.
Ich kenne viele Kinder binationaler Ehen, die waren zu Sowjetzeiten in der UdSSR der Faschist und in der DDR der Iwan. Und das war noch harmlos. Und Evreji i Negri waren schon immer dem Spott und Hass ausgesetzt. Farbige Ausländer, egal woher, gab es auch in der UdSSR: Studenten, diverse Austauschprogramme usw. Dem Sowjetbürger war sowas nicht fremd, im Gegenteil. Und über die Pogrome in den 80ern schweige ich mal.
In der DDR war es genauso. Neonazis, Hooligans: Am Wochenende Fussballrandale gegen die Vopos, unter der Woche Jagd auf vietnamesische und mosambikanische Gastarbeiter. Offiziell gabs das nicht, denn die DDR war das Land der "Antifaschisten". Das Horst-Wessel-Lied trällerte auch in heavy rotation durch die sozialistischen Kleingartenanlagen der DDR. Sachen gibts, unglaublich, nee...
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
- Tuersteher Ivan
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Das stimmt nicht. Die UdSSR war ein einzigartiges Imperium "nach aussen", in dem die s.g. "Kolonien" besser lebten als das "Kernland". Von 15 Republiken waren nur RSFSR, Belarus, Ost-Ukraine und (Ueberraschung) Azerbaidschan die Geldgeber. Alle anderen haben nur von Subventionen "aus Zentrum" gelebt. Auch das BaltikumJochen hat geschrieben:Die RSFSR als größte Unionsrepublik und historischer Kern des alten Russland hatte schon damals das Sagen und deren Bürger fühIten sich schon damals allen anderen Unionsrepubliken "überlegen".
Zuletzt geändert von Tuersteher Ivan am 13 Aug 2013, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Ich stimme Ivan zu, , Jochen schreibt blödsinn.
Meine Grosseltern und Eltern konnte in den 50er Jahren ohne Problem Deutsche als Nationalität im zerbombten Leningrad angeben und wurde nur ein einziges mal negativ "angemacht".
Als in den End 80er Jahre- 90er ich selber als Westtourist.Nationalitätenkonflikte in Lettland und Abchasien spüren konnte, waren solche Themen in Moskau oder Gebiet Leningrad kaum bekannt. Erst nach.den verfluchten Kriegen in Tschetschenien und dem Zerfalluchs der Rassismus bei den Russen zusammen mit dem Einfluss der Kirche und Widererleben des Kosackent
Die Russen waren die Deppen vom Dienst in der UdSSR , egal was sie machten es war falsch. DerRassismus kaum ausgebreitet in Moskau 1989, nun hat er bis in den Kopf der Führung tiefe Gruben eingebaut.
Meine Grosseltern und Eltern konnte in den 50er Jahren ohne Problem Deutsche als Nationalität im zerbombten Leningrad angeben und wurde nur ein einziges mal negativ "angemacht".
Als in den End 80er Jahre- 90er ich selber als Westtourist.Nationalitätenkonflikte in Lettland und Abchasien spüren konnte, waren solche Themen in Moskau oder Gebiet Leningrad kaum bekannt. Erst nach.den verfluchten Kriegen in Tschetschenien und dem Zerfalluchs der Rassismus bei den Russen zusammen mit dem Einfluss der Kirche und Widererleben des Kosackent
Die Russen waren die Deppen vom Dienst in der UdSSR , egal was sie machten es war falsch. DerRassismus kaum ausgebreitet in Moskau 1989, nun hat er bis in den Kopf der Führung tiefe Gruben eingebaut.