SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinder.."

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GastroService
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von GastroService »

Das ist nicht in Russland......
sondern fast mitten in Deutschland....... :oops:

Kinder, die bei schwulen Paare leben, werden nach Ansicht eines baden-württembergischen FDP-Bundestagskandidaten selbst homosexuell.

Es könne davon ausgegangen werden, "dass ein Kind durch die laufende Beobachtung von Homosexualität ebenfalls homosexuell geprägt wird", schrieb der FDP-Direktkandidat im Wahlkreis Calw, Reinhard Günther, beim Politikportal abgeordnetenwatch.de. Er lehne deshalb ein Adoptionsrecht homosexueller Paare ab. "Dem Kindeswohl wird damit nicht optimal entsprochen. Kinder sind kein soziales Zubehör für homosexuelle Paare." Günther erklärte weiter: "Ein Kind dem Risiko homosexueller Prägung, und es damit, im Falle eines Jungen auch zukünftiger hoher medizinischen Risiken auszusetzen, ist völlig verantwortungslos."

Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa bestätigte Günther, dass die Forenbeiträge von ihm stammen, schränkte jedoch ein: "Das ist meine persönliche Meinung, die von der FDP nicht geteilt wird."

Der Liberale hat mit FDP-Landeslistenplatz 35 nahezu keine Chance auf einen Einzug in den Bundestag.

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhal ... e6588.html
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Saboteur
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Saboteur »

was fürn Depp...
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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Sibirier
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Naja, meine Stimme haette er....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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manuchka
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von manuchka »

Interessanter Bericht von einem Mann, der selbst in einer lesbischen "Familie" aufgewachsen ist:
http://www.thepublicdiscourse.com/2012/08/6065/
...
I had no male figure at all to follow, and my mother and her partner were both unlike traditional fathers or traditional mothers. As a result, I had very few recognizable social cues to offer potential male or female friends, since I was neither confident nor sensitive to others. Thus I befriended people rarely and alienated others easily. Gay people who grew up in straight parents’ households may have struggled with their sexual orientation; but when it came to the vast social universe of adaptations not dealing with sexuality—how to act, how to speak, how to behave—they had the advantage of learning at home. Many gays don’t realize what a blessing it was to be reared in a traditional home...
In einem anderen Artikel schreibt er u.a.:
Not all children raised by gay parents support gay marriage ... I cannot speak for all children of same-sex couples, but I speak for quite a few of them, especially those who have been brushed aside in the so-called “social science research” on same-sex parenting.
Those who contacted me all professed gratitude and love for the people who raised them, which is why it is so difficult for them to express their reservations about same-sex parenting publicly.
Still, they described emotional hardships that came from lacking a mom or a dad. To give a few examples: they feel disconnected from the gender cues of people around them, feel intermittent anger at their “parents” for having deprived them of one biological parent (or, in some cases, both biological parents), wish they had had a role model of the opposite sex, and feel shame or guilt for resenting their loving parents for forcing them into a lifelong situation lacking a parent of one sex.
Quelle
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zimdriver
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von zimdriver »

Danke, Manu, für diesen Beitrag. Ich bin immer recht zweifelnd in diesen Themen, da "von da und damals", aber nunmehr recht froh, dass meine altmodische Sicht offensichtlich nicht die eines Einzelnen, Alten ist ....
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manuchka
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von manuchka »

zimdriver, bist nicht der Einzige...

Ein Problem, was ich mit der ganzen Homo-Sache habe, ist übrigens das: Man darf heutzutage gar nicht mehr offen dagegen sein, weil dann sofort ein Shitsturm sondergleichen über einen hereinbricht (so auch über den Autor der o.g. Artikel) - nach dem Motto: "Wer nicht uneingeschränkt für uns ist und all unser Tun und Treiben und Verlangen nach totaler Gleichberechtigung gut heißt, gehört gesteinigt." Die ach so arme, diskriminierte Minderheit diskriminiert also selber gern Leute, die anders sind/denken als sie. Das stößt mir sauer auf.
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Admix
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Admix »

Ein interessanter Artikel. Aber wenn ich anfange über die Meinung des Erzählers nachzudenken, dann fallen mir auch andere durchaus nicht minder desorientierende Familienmodelle ein. Eine alleinerziehende Muttter oder Vater wären dann noch unvorteilhafter für den Nachwuchs, da in einer solchen Familiensituation selbstverständlich gar keine Signale zur Orientierung mehr zu erwarten wären. Sollte man Alleinerziehenden daher die Kinder wegnehmen?

Und ehrlich gesagt scheint mir die geistige Entwicklung des Verfassers nicht wirklich unvorteilhaft. Zu einer leidvollen Erfahrung wird es doch erst durch die empfundene bzw. eingeredete Abweichung von der Norm.

Ich will damit nicht sagen, dass eine Homoehe unbedingt genauso gewinnbringend wie eine Heteroehe für den Nachwuchs ist. Ich selbst bin praktisch nur mit einer Mutter aufgewachsen. Meine Männervorbilder habe ich mir im Freundeskreis herausgepickt.

Meine Meinung: Eine optimale Familie gibt es sowieso nicht (und wenn dann höchstens in der Form der Eigenen). Aber eine Familie ist wahrscheinlich in den meisten Fällen besser als ein Heim. Natürlich kann es auch dort gute und herzliche Erzieher geben. Aber eine Familie ist eine Familie. ;)

PS: Und jetzt noch mal von der praktischen Seite betrachtet: Wie sähe denn die optimale Korrektur der Familiensituation des Verfassers aus? Am besten aus der Familie isolieren? Die beiden Lesben in die Psychatrie schicken und den Verfasser ins Heim? Umerziehungsmaßnahmen? Verheimlichung? ...
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Berlino10 »

Nein, es geht nicht um generelles Verbot für Homo-Paare, Kinder aufzuziehen.
Das kann man auch gar nicht regeln, schliesslich können Spät-Homosexuelle auch eigene Kinder haben, sich befruchten lassen ...
Das einzige, was zumindest in DEU zu diskutieren ist, ist ob Homosexuelle Paare bei einer Adoption Heteros gleichgestellt werden.
Und das habe auch ich verneint, an manchen Stellen, und auch ein Shitstorm der Moral- und Toleranz-Terroristen bekommen.
Für mich persönlich ist klar, dass ein gleichgeschlechtliches Paar Kinder adoptieren können sollte - bevor die allein in Heimen aufwachsen müssen -
dieser Umstand, nicht Vater und Mutter zu haben, aber schon ein Malus darstellt, ähnlich wie er für Ü40, Alleinerziehende, weniger Wohlhabende ohnehin auch schon existiert.
In Deu bedeutet dies zu Recht faktisch erst einmal, keine Adoption. Als Russe würde ich die Adoptionsmöglichkeit nicht generell verbieten.
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manuchka
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von manuchka »

Admix hat geschrieben:PS: Und jetzt noch mal von der praktischen Seite betrachtet: Wie sähe denn die optimale Korrektur der Familiensituation des Verfassers aus? Am besten aus der Familie isolieren? Die beiden Lesben in die Psychatrie schicken und den Verfasser ins Heim? Umerziehungsmaßnahmen? Verheimlichung? ...
Es ging gar nicht um eine mögliche Korrektur. Es ging nur nur darum aufzuzeigen, dass Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Elternpaaren aufgezogen werden, sehr wohl Nachteile empfinden, auch wenn das in der Öffentlichkeit und von den Homo-Aktivisten gern negiert wird. Mehr nicht. Und der Autor hat sehr wohl betont und deutlich gemacht, dass die Betroffenen natürlich trotzdem Liebe und Dankbarkeit ihren Eltern gegenüber empfinden, trotzdem aber Probleme mit der Erziehung durch gleichgeschlechtliche Elternpaare haben (nicht mit Homosexualität als solcher, wohlgemerkt). Unter diesem Gesichtspunkt kann man dann auch weiter diskutieren, ob es gut und sinnvoll ist, gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren zu lassen - Stichwort Kindeswohl. Da finde ich im letzten Beitrag von Berlin10 einen sehr vernünftigen Ansatz - ja, Homosexualität ist zuerst mal ein Malus, so wie andere Umstände auch.
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harald63
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von harald63 »

Mal ne Frage... Es geht ja um die Prägung der sexuellen Orientierung und nicht um sonstiges soziales Verhalten. Ich bin jetzt von meiner Mutter groß gezogen worden, kann also zu folgendem aus eigener Erfahrung nix beitragen - nur das ich ein sozial unauffälliger Hetero bin und meine zwei Kinder, die ich alleine groß gezogen habe, auch zwei sozial unauffällige Heteros sind :-)
Also: Die jenigen, die mit beiden Eltern aufgewachsen sind - habt ihr soviel vom Sexualleben eurer Eltern mitbekommen, dass das auf eure sexuelle Orientierung einen Einfluß gehabt haben könnte? Ich meine, man bekommt von seinen Eltern alle möglichen Rollen und Tätigkeiten vorgelebt, aber von deren Sexualleben bekommt man normalerweise recht wenig mit und wills eigentlich gar nicht so genau wissen. Seine Sexualität erforscht und findet man in der Pubertät und ich glaube nicht, dass man sich dabei an dem orientiert, was Papa und Mama so treiben... :-)
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