Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistisch?
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Kann man. Hast du aber nicht, oder?
Du erntest, was du säst.
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Woyzeck
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Goldrichtig erfasstmanuchka hat geschrieben:Kann man. Hast du aber nicht, oder?
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Nach dem Mord an einen Russen, kam es wohl wieder zu Angriffen auf kaukasische Händler:
http://news.rambler.ru/21615471/slides/
http://news.rambler.ru/21615471/slides/
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Bei solchen "Ereignissen" kann man immer gut sehen, wie der Bodensatz der jeweilige Gesellschaft plötzlich meint, sie wären was Besseres, nur weil das Blut in ihren Adern irgendwie "reinrassiger" ist.
Man braucht den vermummten Idioten ja nur mal in die Augen zu schauen.
Ist aber bei den diversen Chaostagen auf der anderen Seite des politischen Spektrums genau das Gleiche. Nur geht es da weniger um "Rasse", als um den Kampf gegen das "Monster Kapitalismus". Wobei.... eigentlich geht es auf beiden Seiten doch nur um Randale...
Man braucht den vermummten Idioten ja nur mal in die Augen zu schauen.
Ist aber bei den diversen Chaostagen auf der anderen Seite des politischen Spektrums genau das Gleiche. Nur geht es da weniger um "Rasse", als um den Kampf gegen das "Monster Kapitalismus". Wobei.... eigentlich geht es auf beiden Seiten doch nur um Randale...
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Typischer Bullshit eines "Gutmenschen" der ueberhaupt keine Ahnung hat, was in den russ. Grossstaedten wirklich los ist.Dietrich hat geschrieben:Bei solchen "Ereignissen" kann man immer gut sehen, wie der Bodensatz der jeweilige Gesellschaft plötzlich meint, sie wären was Besseres, nur weil das Blut in ihren Adern irgendwie "reinrassiger" ist.
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Egal, "was in den russ. Grossstaedten wirklich los ist", was diese Idioten da getrieben haben (Markt stürmen, irgendwelche "Schwarzen" vertrimmen, etc.) ist auf jeden Fall nicht die richtige Methode, damit fertig zu werden. So agieren nur Idioten. Das hat mit Gutmenschentum meinerseits nichts zu tun.Tuersteher Ivan hat geschrieben:Typischer Bullshit eines "Gutmenschen" der ueberhaupt keine Ahnung hat, was in den russ. Grossstaedten wirklich los ist.
Das Problem sind nicht die Ausländer an sich, sondern die Mischung aus politischer Unfähigkeit, Korruption überall, nicht unabhängigen Gerichten etc.
Wieso leben die illegalen denn in Kellern, sind zu 30 Personen in einzelnen 1-Zimmer-"Gummiwohnungen" registriert? Weil ausreichend geschmierte Beamte an der richtigen Stelle die Hand aufhalten und die Augen zudrücken.
Also wenn, dann sollte der "Sturm" an der Rublovka stattfinden. Und bei entsprechenden Wahlen an der Urne. Aber nein, diese vermummten Idioten stimmen mit Sicherheit mit über 90% für ihren Zaren und lassen ihren Frust lieber an den schwächeren aus.
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W. Churchill (1940)
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- Norbert
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Ivan, Dietrich zu unterstellen, er wäre ein Gutmensch, ist wirklich schon wieder lustig.
Das Problem ist wirklich komplex. Natürlich beunruhigt es die tumbe Masse, wenn Bilder wie im Thread http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=108&t=15829 aufkommen. Aber zugleich ist es diese tumbe Masse, die ihre Wohnung von Tadschiken renovieren lassen, weil es billiger ist. Im Dorf, wo ich gelebt habe, haben sich alle empört, wieso ein Usbeke für Schneeschippen und Haus heizen von einem reichen Datschnik 15.000 Rubel plus Kost und Logie erhält - zugleich wäre aber keiner der Dorfbewohner bereit, bei Wind und Wetter diesen Job so gewissenhaft zu erledigen. Ivan, das ist doch die Realität! Warum saufen die Russen im Dorf lieber und schimpfen auf den Usbeken, als sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und für 15.000 Rubel sieben Tage die Woche je drei Stunden zu arbeiten?
Russland muss wirklich aufpassen, damit sich aus so etwas kein Flächenbrand entwickelt. Gestern haben sie ja erst einmal etwas Luft rausgelassen, in dem die Polizei auf dem Markt eine Razzia durchgeführt hat und so auch einen Grund hatte, etliche Gastarbeiter festzunehmen (so wurde es in den Nachrichten von MDR info gemeldet). Die Frage ist doch aber, wieso es so eine Überprüfung des Marktes erst jetzt gibt ... wer hat da bislang dran verdient, damit dies nicht gemacht wird?
Übrigens, noch ein spannender Nebenaspekt: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fremd ... 535-7.html - wie wäre wohl die Bildunterschrift unter so einem Bild gewesen, wenn dies eine Festnahme von neoliberalen Demonstranten gewesen wäre? Und wieso ist der Artikel dazu - immerhin ist es ja eine Demonstration gegen Putin - schon wieder von der Hauptseite von Spiegel-Online verschwunden? Und warum taucht er in der Suche erst an dritter Stelle auf, hinter Anna Politkowskaja?
Das Problem ist wirklich komplex. Natürlich beunruhigt es die tumbe Masse, wenn Bilder wie im Thread http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=108&t=15829 aufkommen. Aber zugleich ist es diese tumbe Masse, die ihre Wohnung von Tadschiken renovieren lassen, weil es billiger ist. Im Dorf, wo ich gelebt habe, haben sich alle empört, wieso ein Usbeke für Schneeschippen und Haus heizen von einem reichen Datschnik 15.000 Rubel plus Kost und Logie erhält - zugleich wäre aber keiner der Dorfbewohner bereit, bei Wind und Wetter diesen Job so gewissenhaft zu erledigen. Ivan, das ist doch die Realität! Warum saufen die Russen im Dorf lieber und schimpfen auf den Usbeken, als sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und für 15.000 Rubel sieben Tage die Woche je drei Stunden zu arbeiten?
Russland muss wirklich aufpassen, damit sich aus so etwas kein Flächenbrand entwickelt. Gestern haben sie ja erst einmal etwas Luft rausgelassen, in dem die Polizei auf dem Markt eine Razzia durchgeführt hat und so auch einen Grund hatte, etliche Gastarbeiter festzunehmen (so wurde es in den Nachrichten von MDR info gemeldet). Die Frage ist doch aber, wieso es so eine Überprüfung des Marktes erst jetzt gibt ... wer hat da bislang dran verdient, damit dies nicht gemacht wird?
Übrigens, noch ein spannender Nebenaspekt: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fremd ... 535-7.html - wie wäre wohl die Bildunterschrift unter so einem Bild gewesen, wenn dies eine Festnahme von neoliberalen Demonstranten gewesen wäre? Und wieso ist der Artikel dazu - immerhin ist es ja eine Demonstration gegen Putin - schon wieder von der Hauptseite von Spiegel-Online verschwunden? Und warum taucht er in der Suche erst an dritter Stelle auf, hinter Anna Politkowskaja?
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m1009
Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
Dorfbewohner gibt es sicher auch, die bereit sind, fuer das Geld zu arbeiten. Die Frage ist, ob sie in der Lage sind, sich am Morgen mit 2.0 Promille aus dem Bett zu schaelen. Eher nicht.Aber zugleich ist es diese tumbe Masse, die ihre Wohnung von Tadschiken renovieren lassen, weil es billiger ist. Im Dorf, wo ich gelebt habe, haben sich alle empört, wieso ein Usbeke für Schneeschippen und Haus heizen von einem reichen Datschnik 15.000 Rubel plus Kost und Logie erhält - zugleich wäre aber keiner der Dorfbewohner bereit, bei Wind und Wetter diesen Job so gewissenhaft zu erledigen. Ivan, das ist doch die Realität! Warum saufen die Russen im Dorf lieber und schimpfen auf den Usbeken, als sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und für 15.000 Rubel sieben Tage die Woche je drei Stunden zu arbeiten?
Nachbar hat 2 Usbeken. 40.000 Rub/Monat fuer beide, 12/7 ohne freie Tage. zzgl. Unterkunft. Die Unterkunft besteht aus einem Bretterverschlag. Grenzwertig. Meine Meinung.
Bei mir arbeiten Russen. Im Vergleich "kostet" die Arbeitsleistung eines Russen aus der tiefsten Provinz etwa 5 mal so viel.
- Norbert
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
In der Tat, wobei dies dann wiederum der Mentalität der Gastarbeiter geschuldet ist - bei 20.000 Rubel im Monat wäre es ja möglich, etwas besseres zu mieten. Bei uns im Dorf kostet ein leeres altes Holzhaus (sicher nicht schick, aber mehr als ein Bretterverschlag) 5.000 Rubel im Monat - bei zwei Personen wären dies 2.500 Rubel. Aber das Ziel jener Usbeken ist es ja nicht, hier gut zu leben, sondern in 4 bis 5 Jahren ein gutes Grundkapital für ein späteres Leben in Usbekistan aufzubauen.m1009 hat geschrieben:Nachbar hat 2 Usbeken. 40.000 Rub/Monat fuer beide, 12/7 ohne freie Tage. zzgl. Unterkunft. Die Unterkunft besteht aus einem Bretterverschlag. Grenzwertig. Meine Meinung.
Fakt ist aber, dass jene 2-Promille-Russen bei uns im Dorf auch nicht besser wohnen. Aber denken, sie wären etwas besseres, wobei sie für kein Geld in der Welt bereit sind, ordentlich anzupacken und/oder das Saufen aufzugeben.
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kamensky
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Re: Warum sind viele Russen ausländerfeindlich und rassistis
@Norbert bringt es auf den Punkt.Norbert hat geschrieben:Ivan, Dietrich zu unterstellen, er wäre ein Gutmensch, ist wirklich schon wieder lustig.
Das Problem ist wirklich komplex. Natürlich beunruhigt es die tumbe Masse, wenn Bilder wie im Thread http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=108&t=15829 aufkommen. Aber zugleich ist es diese tumbe Masse, die ihre Wohnung von Tadschiken renovieren lassen, weil es billiger ist. Im Dorf, wo ich gelebt habe, haben sich alle empört, wieso ein Usbeke für Schneeschippen und Haus heizen von einem reichen Datschnik 15.000 Rubel plus Kost und Logie erhält - zugleich wäre aber keiner der Dorfbewohner bereit, bei Wind und Wetter diesen Job so gewissenhaft zu erledigen. Ivan, das ist doch die Realität! Warum saufen die Russen im Dorf lieber und schimpfen auf den Usbeken, als sich an ihm ein Beispiel zu nehmen und für 15.000 Rubel sieben Tage die Woche je drei Stunden zu arbeiten?
Russland muss wirklich aufpassen, damit sich aus so etwas kein Flächenbrand entwickelt. Gestern haben sie ja erst einmal etwas Luft rausgelassen, in dem die Polizei auf dem Markt eine Razzia durchgeführt hat und so auch einen Grund hatte, etliche Gastarbeiter festzunehmen (so wurde es in den Nachrichten von MDR info gemeldet). Die Frage ist doch aber, wieso es so eine Überprüfung des Marktes erst jetzt gibt ... wer hat da bislang dran verdient, damit dies nicht gemacht wird?
Übrigens, noch ein spannender Nebenaspekt: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fremd ... 535-7.html - wie wäre wohl die Bildunterschrift unter so einem Bild gewesen, wenn dies eine Festnahme von neoliberalen Demonstranten gewesen wäre? Und wieso ist der Artikel dazu - immerhin ist es ja eine Demonstration gegen Putin - schon wieder von der Hauptseite von Spiegel-Online verschwunden? Und warum taucht er in der Suche erst an dritter Stelle auf, hinter Anna Politkowskaja?
Tatsache ist und dies kann hier nun eher Keiner leugnen, dass der/die Russen betreffend Arbeit eine erschreckende Arroganz an den Tag legen. War bsbw. vor noch nicht ganz einem Monat in der CH und habe mich da auch mal auf diesen und jenen Baustellen (i. F. Eigentumserwerb) herumgetrieben und was mit sofort ins Auge stach, ist die Tatsache, dass Minimum 60% der Arbeiter Einheinische, sprich also CHer waren, welche sich die Finger mit Beton, Eisen legen usw. "beschmutzten"! Die bestätigte mir auch ein Kollege, welcher als selbstständiger Akkordmaurer tätig ist und drei weitere Akkordmaurer (2Cher und 1 D) beschäftigt. Da ich jedesmal in einer mir vertrauten Autogarage (KMU mit 14 Angestellten) ein Fzg. anmiete findet man den Chef und Eigentümer nicht nur auf dem Ledersessel, sondern ganz im Gegenteil, ist er jener, welcher bis spätabends in seinem ölversaberten Anzug der typischen Werkstättearbeit nachgeht. Auch bei der Strassenreinigung findet man %ual deutlich mehr Einheimische, als Ausländer. In RU sind sich jedoch viele zu gut, sich die Finger schmutzig zu machen, ganz zu schweigen, kundenorientiert zu agieren. Machogehabe des Eigentümers sind sehr oft an der Tagesordnung. Dasaselbe ist auch gut bei den Kommunalangestellten zu beobachten, denn befinden sich diese einmal in einer leicht bessern Führungsstufe, werden sie sehr schnell arrogant.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.

