Das sehe ich nicht so. Es gibt genug Unternehmen, die beispielsweise gern Handelsbeziehungen zu Deutschland - egal ob Import oder Export - aufbauen wollen, aber sicherheitshalber "klein anfangen" wollen. Ich habe mehrfach solche Anfragen erhalten, ob ich bei so etwas helfen könnte. Für solche Firmen ist ein Ausländer, welcher zum Lohn eines Russen arbeitet, eine realistische Option. Und wenn ein Russe von dem Geld leben kann, so kann es auch ein Deutscher. Natürlich muss dazu eine Bereitschaft da sein. Aber als "Option, um ein Bein in die Tür zu bekommen", halte ich dies noch immer für die perfekte Möglichkeit. Das Problem ist wo ganz anders: Wie findet man diese Firmen? Ich habe damals mehrere Monate gesucht.fugen hat geschrieben:Die Zeiten sind vorbei, so habe ich das Gefühl :-))Norbert hat geschrieben:Ich hatte damals einen Arbeitgeber, der einen günstigen Ausländer suchte - es war eher ein bezahltes Praktikum. Aber dafür haben sie für mich eine reguläre Arbeitsgenehmigung beantragt, denn dies war für die Sekretärin einfacher als ein zusätzliches Budget für den Chef.
Sicher ist das nicht der normale Weg, aber eine durchaus sinnvolle Alternative zum Expertenvisum. Silvio, bei Dir läuft es doch ähnlich oder - nur dass Dich Deine Chefin hoffentlich besser bezahlt.
Und günstigen Ausländer in Moskau: Von etwas muss man ja leben, was den Arbeitgeber sicherlich weniger interessiert :-))
Soll ich dieses Thema mal vom Thread abtrennen?

