"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

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Berlino10
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben:
ist irgendwie politisch radikal oder hindert an einer einigermaßen ausgewogenen Berichterstattung?

Was, bis auf die Erwähnung der bösen USA ist denn daran so falsch? Marktwirtschaft? freiheitlich? Ablehung von Totalitarismus?
Dir ist nicht zu helfen? Da fragst Du noch?
Die USA sind nicht Deutschland, sind nicht Europa.

Wie ausgewogen ein Deutscher Transatlantiker zB den Snowden / NSA-Skandal bewertet hat man bei Jauch gesehen, wie sich der BILD-Journalist lächerlich gemacht hat
und eine Politik zum Schaden unseres Landes, zum Wohle der USA versucht hat zu vertreten. Bar jeder Realität, schlimmer als ein SED-Bonze. Die Lacher waren mehr als verdient.
Eigentlich hätte er mit einem Arschtritt aus dem Studio fliegen müssen.

Genauso wie der "EU-Aussenminister" Brok. Wie soll ein US höriger Transatlantiker, der von einem US aktiven Konzern als Politiker 200TSD jährlich kassiert,
eine Aussenpolitik zum Wohle DEU, der EU machen, wenn er immer nur die US-EU Connection im Sinn hat?

Bertelsmann macht seine Geschäfte mit Random House in den USA, Brok arbeitet für Bertelsmann,
jede Annäherung an RUS ist von vornherein allein schon wegen persönlichen Interessen tabu,
nicht weil sie für Deutschland oder für die EU schädlich wären, aber für Bertelsmann, für Brok, für die USA.
Durch welche Lösung wird Bertelsmann in der Ukraine wohl Geld verdienen?

Der offene Lobbyismus stinkt schon gewaltig zum Himmel. Aber selbst den hälst du ja schon für Verschwörungstheorie.

Wie ist es denn mit der Carlyle-Group? Einer 150Mrd US-Investfirma, für die Snowden bis zuletzt gearbeitet hat,
ebenso wie der Ex-CIA Chef Bush sen., John Mayor aber auch Chodorkowskij und Soros? Die spielen zusammen Mensch Ärger Dich nicht?

Du bist so naiv ...

Auch ich hatte nie etwas gegen die Solidarität der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den USA,
solange wir unsere Interessen dabei partnerschaftlich und auf Augenhöhe durchsetzen konnten,
mittlerweile bin ich eher geneigt, nach multipolaren Lösungen mit einer starken EU zu suchen ...
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Axel Henrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Axel Henrich »

Berlino10 hat geschrieben:Wie ausgewogen ein Deutscher Transatlantiker zB den Snowden / NSA-Skandal bewertet hat man bei Jauch gesehen, wie sich der BILD-Journalist lächerlich gemacht hat [...]
Wohl war ... Also bei Kornblum war ja klar wie dummfrech und ignorant der faselt, aber beim zukuenftigen Bild.de-Chefredakteur Reichelt war ich schon erstaunt, dass der im Prinzip dem Generalverdacht das Wort geredet hat -( u.a. bei: "bis dato wurde kein Unschuldiger verfolgt" und auch bei der duemmlichen Bemerkung zu Seipels Grossmutter-Beispiel) ... :roll: :shock:

-ah-
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GIN
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von GIN »

Ich bin gespannt wie die Lage in der Ukraine sich in einem Jahr darstelllt.
Als wir hier so ein Syrien-Thema hatten fand doch jemand die russische Aussenpolitik "pervers". Die Revolte fing an und wir redeten von Scharfschützen die auf Demonstranten schossen. Jetzt sind etwa 20% der Bevölkerung vertrieben, SCUD-Raketen und Autobomben schlagen täglich irgendwo ein.
Ich hoffe die EU und der Westen haben daraus gelernt und geben Klitschkos-Pöbel erst_mal keine Handgranaten.
Thälmann
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Thälmann »

Wahr ist auch, dass in letzter Zeit vermehrt das Phänomen der 50-Cent-Poster auftritt. Das sind bezahlte Schreiberlinge, die in Kommentarbereichen von Zeitungen und Magazinen und in den sozialen Medien geballt gegen demokratische Entwicklungen schreiben. Das wird im Fall der ukrainischen Revolution genauso sein.
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cheburashka
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von cheburashka »

http://www.welt.de/kultur/article124314 ... qus_thread
Schon im 19. Jahrhundert war Russland der Hort der Reaktion. Im 20. Jahrhundert infiltrierte Russland die westliche Linke. Nun werden wieder die Rechten umworben. Manche lassen sich das gefallen.
Es war der oft unterschätzte Friedrich Engels, der im russischen Zarentum "die stärkste Stütze der gesamten europäischen Reaktion" erblickte. Was im 19. und 20. Jahrhundert zutraf, wenn auch unter je verschiedenen Vorzeichen, trifft auch heute zu. Unter Wladimir Putin ist Russland nicht nur die letzte, beste Hoffnung der meisten Diktatoren dieser Welt. Wenn es gegen die Multikulti und Frauenemanzipation, gegen Muslime, Juden und Atheisten, Schwule und Umweltschützer, gegen Demokratie und Menschenrechte geht, bildet Russland die Speerspitze der Kräfte, die gegen die Moderne agieren.
Qualitätjournalismus von Feinsten.
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Tuersteher Ivan
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Tuersteher Ivan »

cheburashka hat geschrieben:http://www.welt.de/kultur/article124314 ... qus_thread

Qualitätjournalismus von Feinsten.
Von Alan Posener ist kaum was anderes zu erwarten :D .
Berlino10
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Thälmann hat geschrieben:Wahr ist auch, dass in letzter Zeit vermehrt das Phänomen der 50-Cent-Poster auftritt. Das sind bezahlte Schreiberlinge, die in Kommentarbereichen von Zeitungen und Magazinen und in den sozialen Medien geballt gegen demokratische Entwicklungen schreiben. Das wird im Fall der ukrainischen Revolution genauso sein.
Das sind dumme, unbewiesene Behauptungen, die gegen alle Seiten hervorgebracht werden, wenn man es nicht hinnehmen kann, dass jemand anderer Meinung ist.
Durch die Machtübernahme der Faschisten im militanten Teil des Protestes in der Ukraine sowie durch die div. Parteiverbote gibt es durch die Opposition keine glaubhaften demokratischen Entwicklungen.
Es ist ein Zeichen der einseitigen Interessensvertretung und wider europäischen und demokratischen Werten. Der Protest verliert so immer mehr Sympathien.
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Dietrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Dietrich »

cheburashka hat geschrieben:Qualitätjournalismus von Feinsten.
Du weißt schon, was dieses Wort "Meinung" oben auf der Seite zu bedeuten hat, oder?

Ganz davon abgesehen, war von Posener auch nichts anderes zu erwarten als dieser zusammengewürfelte Haufen Wortmüll, in dem er wild zwischen Sarrazin, der AfD und den dunklen Kräften der Finanzwelt mit den Armen rudernd auch noch irgendwie Putin mit unterbringt.

...wobei ich mich manchmal auch wundere, dass gerade viele Linke Putin so bewundern, wo sie eigentlich dessen doch recht nationalistische Einstellung sofort weit rechts einordnen müssten. Aber er ist eben russisch-nationalistisch. Das ist wohl was Anderes als Nationalismus im westlichen Teil Europas oder sogar jenseits des Ozeans.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Tuersteher Ivan
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Tuersteher Ivan »

Noch ein "Qualitätjournalismus von Feinsten":

Die russische Lösung in Kiew
In der Ukraine eskaliert bei den Protesten die Gewalt, es gibt Tote. Hinter dieser Entwicklung zum Polizeistaat steckt in Wirklichkeit Wladimir Putin. Europa muss ihm endlich entgegen treten.
:D
Thälmann
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Thälmann »

Berlino10 hat geschrieben:Das sind dumme, unbewiesene Behauptungen, die gegen alle Seiten hervorgebracht werden, wenn man es nicht hinnehmen kann, dass jemand anderer Meinung ist.
Jedenfalls beobachte ich in einigen Foren, in denen ich aktiv bin, durchaus, dass immer dann, wenn Kritik an Russland geübt wird, immer dieselben Poster aktiv werden und völlig kritiklos gegenüber Russland. Ich will damit nicht gesagt haben, dass auf Seiten der ukrainischen Opposition nicht auch rechtsradikale Elemente aktiv sind. Hier bräuchten wir bessere journalistische Aufklärung.
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