Politisches System

Blau: wie in der UdSSR
Rot: wie in Westlichen Domokratien
Grün: wie heute
Ökomomisches System

Blau: Staatliche Planung und Verteilung
Rot: Privateigentum und Marktwirtschaft



Super, " vormittags in der Fußgängerzone oder per Telefon gemacht werden - und wer hat da Zeit und Lust zu antworten?"Zejtnot hat geschrieben:Spannend wäre die Verteilung nach Einkommensgruppen sowie Stadt und Land. Denn alle jungen Städter, die ich kenne, wollen ganz bestimmt nicht zurück zur Planwirtschaft.
Aber es ist auch oft so bei Umfragen: Wenn Du in Ostdeutschland fragst, wer die DDR zurück will, bekommst Du vermutlich ähnliche Antworten. Allein schon deswegen, weil Umfragen vormittags in der Fußgängerzone oder per Telefon gemacht werden - und wer hat da Zeit und Lust zu antworten? Und wie viele Wende-Gewinner leben schon gar nicht mehr in den neuen Bundesländern.
Die Befragten werden vorab demographisch repräsentativ ausgewählt und nicht zufällig in einer Fußgängerzone.Zejtnot hat geschrieben:... weil Umfragen vormittags in der Fußgängerzone oder per Telefon gemacht werden

Wie genau läuft das genau ab? Also wie erfolgt die Kontaktaufnahme zu einem repräsentativ ausgewählten Menschen, woher weiß das Umfrageinstitut die theoretischen Daten?Berlino10 hat geschrieben:Die Befragten werden vorab demographisch repräsentativ ausgewählt und nicht zufällig in einer Fußgängerzone.
Dann war sie nicht seriös. Relevante demographische Merkmale müssen ausgewogen in die Stichprobe eingehen, und/oder erfragt werden.Zejtnot hat geschrieben:... die Liste der zu befragenden Mitglieder war ja vielleicht noch repräsentativ ... aber geantwortet haben dennoch nur die Hausfrauen aus der Liste.
Bevor man die eigentliche Umfrage startet, fragt man nach allen Daten, die für die Einordnung in die repräsentative Gruppe relevant sind (Mann/Frau, Alter, Bildung, Einkommen, Wohnort...etc.)Zejtnot hat geschrieben:Wie genau läuft das genau ab? Also wie erfolgt die Kontaktaufnahme zu einem repräsentativ ausgewählten Menschen, woher weiß das Umfrageinstitut die theoretischen Daten?Berlino10 hat geschrieben:Die Befragten werden vorab demographisch repräsentativ ausgewählt und nicht zufällig in einer Fußgängerzone.
Interessant, also vor allem auch die Überforderung, plötzlich für sein eigenes Einkommen verantwortlich sein zu müssen.Andy hat geschrieben: Die Leute beurteilen wohl weniger die theoretischen Grundlagen von Plan- oder Marktwirtschaft sondern subjektive Gefühle, Erinnerungen an mehr Sicherheit und Stabilität im Leben, gemütlichere Arbeitsbedingungen etc. während des Sozialismus. Vor allem die grossen Gruppen, die ja faktisch ein gutes Einkommen bekamen aber NICHT arbeiteten (Uniformträger, "Funktionäre" in den Betrieben etc.), Verwaltungsabteilungen in Betrieben etc. etc. ...
Ist das tatsächlich belegbar?Andy hat geschrieben: Dass ein Grossteil der russischen Bevölkerung heute eher schlechter lebt als in der kurzen Prosperität der Siebziger und frühen Achtziger, ist ja anerkannte Tatsache.
Ich komm eigentlich einigermassen rum in Russland und hör immer nur, dass es den Leuten nie so gut ging wie heute - von persönlichen Schicksalen mal abgesehen.Andy hat geschrieben:Dass ein Grossteil der russischen Bevölkerung heute eher schlechter lebt als in der kurzen Prosperität der Siebziger und frühen Achtziger, ist ja anerkannte Tatsache.