nationalsozialistische Argumentationsmuster?

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Gunnar
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nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

[...]

Das ist O-Ton aus Hitlers Rede vom 12.09.1938.

Weiter fabuliert AH zur Rechtfertigung der gerade einhergehenden Annektion des Sudentlandes:

[...]

und hier wird es immer ähnlicher zur Putinrede:

[...]

und dann:

[...]

Die Rede lohnt sich insgesamt zu lesen um zu sehen, wie ähnlich damals die Schuld immer dem Westen, den Demokraten in die Schuhe geschoben werden sollte und wie Wahrheiten verdreht wurden. Wer da nun nach Putins "großer" Rede nicht einen fiesen Schauer spürt, der ist leider blind.

Aus Gründen des Foren-Friedens habe ich direkte Zitate von Adolf Hitler gelöscht. Wer Interesse daran hat, wird sicher mit Suchmaschinen die entsprechende Rede vom 12 September 1938 finden. Norbert, Vize-Admin
Nikolaus
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Nikolaus »

Gunnar hat geschrieben:und hier wird es immer ähnlicher zur Putinrede:
:lol: Und darueber urteilst Du mit Deinen drei Worten Russisch ... :lol: Einfach genial. Das nenne ich mal Selbstueberhebung. Eben deutscher als die Deutschen. :lol:
[...]

Na, ich schalte Dich mal wieder ab. :)
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Kultgrieche
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Kultgrieche »

Gunnar hat geschrieben:Wer da nun nach Putins "großer" Rede nicht einen fiesen Schauer spürt, der ist leider blind.
Hahaha, also ich höre immer noch mit meinen Ohren und sehe mit meinen Augen. Wenn du nun mit deinen Augen hörst - dann kannst du nur ein Alien sein. :lol:
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
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Norbert
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Norbert »

Nikolaus hat geschrieben: :lol: Und darueber urteilst Du mit Deinen drei Worten Russisch ... :lol: Einfach genial. Das nenne ich mal Selbstueberhebung. Eben deutscher als die Deutschen. :lol:
Dass Du die Reden von Hitler emsig studierst, daran ist nicht zu zweifeln ... Es quillt Dir schon aus allen Poren. :lol:
Nikolaus, bleiben wir mal beim Thema: Streitest Du eine Vergleichbarkeit der Argumente und Abläufe für die Angliederung des Sudetenlandes und die Angliederung der Krim wirklich komplett ab?

Genau diese Frage beschäftigt mich nämlich die letzten Tage sehr. Sehe ich Russland vielleicht wirklich zu positiv?
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zimdriver
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von zimdriver »

Ich bitte die Moderatoren darum, diese (und auch folgende) Nazidreckzitate unverzüglich zu löschen.
Die Argumentation auf der Krim halte ich für zweifelhaft, zumindest für nicht elegant. Schade, dass niemand einfach warten konnte, bis das Referendum ordentlich vorbereitet gewesen wäre. Das Eegebnis wäre identisch gewesen, hätte dem Ansehen Russlands besser getan.
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Norbert
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Norbert »

zimdriver hat geschrieben:Ich bitte die Moderatoren darum, diese (und auch folgende) Nazidreckzitate unverzüglich zu löschen.
Zimdriver, ich habe dieser Bitte entsprochen.

Bevor man mich dafür steinigt: Auch ich sehe leider gewisse Ähnlichkeiten zwischen Krim und Sudetenland. Bin aber der Meinung, dass wir hier keine Plattform für Zitate von Hitler darstellen. Wer sich für Reden von Hitler interessiert, wird im Internet schnell fündig.

Ebenso habe ich aber auch alle persönlichen Beleidigungen radikal rausgeschmissen. Ich möchte nochmals darum bitten, auf die Kultur im Forum zu achten. Nicht jeder, der Putin kritisiert und dafür auf die Geschichte Europas verweist, ist gleich ein Nazi. Solche Pauschalisierungen sind unsachlich.


Zimdriver, mich würde aber wirklich interessieren: Siehst Du die aktuelle Politik Putins wirklich als vollkommen ungefährliche Entwicklung?

Ich frage, weil ich als Deutscher unter Berücksichtigung der deutschen Geschichte große Skepsis gegenüber Hurra-Patriotismus habe. Ich finde, man sollte verstehen, dass insbesondere Osteuropa (Polen, Baltikum) Ängste vor solchen Entwicklungen hat. Und Osteuropa ist nun mal mit Westeuropa assoziiert, sollte also ernstgenommen werden.
Nikolaus
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Nikolaus »

Norbert hat geschrieben:
Nikolaus hat geschrieben: :lol: Und darueber urteilst Du mit Deinen drei Worten Russisch ... :lol: Einfach genial. Das nenne ich mal Selbstueberhebung. Eben deutscher als die Deutschen. :lol:
Dass Du die Reden von Hitler emsig studierst, daran ist nicht zu zweifeln ... Es quillt Dir schon aus allen Poren. :lol:
Nikolaus, bleiben wir mal beim Thema: Streitest Du eine Vergleichbarkeit der Argumente und Abläufe für die Angliederung des Sudetenlandes und die Angliederung der Krim wirklich komplett ab?
Genau diese Frage beschäftigt mich nämlich die letzten Tage sehr. Sehe ich Russland vielleicht wirklich zu positiv?
Nun, das Thema war wohl doch ein wenig anders, naemlich die haltlose Unterstellung von Gunnar, dass Putin in seiner Rede die gleichen Argumente wie Hitler seinerzeit verwendet habe. Das untermauert mit ausfuehrlichen Hitler-Zitaten und der dummfrechen Behauptung (einfach so, ohne Zitat) Putin habe aehnliches gesagt.
Das ist einfach voellig falsch, wie jeder weiss, der die Rede gelesen oder gehoert hat. Um so etwas zu unterstellen, muss man entweder infolge mangelnder Sprachkenntnisse einfach nichts verstanden haben, das koennte im konkreten Fall zutreffen, oder/und das Ziel haben, bewusst und boeswillig die Wahrheit zu verfaelschen, was auch nicht von Hand zu weisen ist, da es ja dem Muster etlich US-getriebener Hampelmaenner (Politiker, Journalisten, ...) entspricht.
Wie koennte es sonst sein, dass hier immer noch hartnaeckig die offenkundig falsche Information verbreitet wird, das Wahlergebnis sei unter dem "Zwang von Panzerkanonen" zustandegekommen, und der Krim-Bevoelkerung sei nicht einmal die Moeglichkeit gegeben worden, fuer den Verbleib zur Ukraine zu stimmen.
Das ist so bloed und offensichtlich verlogen, dass ich hierzu eigentlich nichts sagen wollte. Jeder Dussel konnte sich doch ueberzeugen, wenn er es wollte, dass die Krim-Bevoelkerung zum einen ihre Position zu einer umgehenden Angliederung an Russland und alternativ zum zweiten zu einer Rueckkehr zur Verfassung von 1992 (d.h. Autonome Republik innerhalb der Ukraine mit der Moeglichkeit per Referendum der Krim-Bewohner einer Aenderung dieses Status zu beliebiger Zeit) mitteilen sollte (etliche Prozent haben ja die zweite Variante vorgezogen).
Hinsichtlich der "Noetigung durch Waffengewalt": Selbst unsere sicherlich nicht russlandfreundlichen Korrespondenten auf der Krim, die sicherlich redlich gesucht haben, konnten eigentlich keinerlei Fakten vorlegen, die das belegten. Dass viele Krim-Tataren aus den bekannten historischen Gruenden dem Boykott-Aufruf folgten, ist wahrscheinlich (bei einer Wahlbeteiligung von 83% und Bevoelkerungsanteil der Tataren von 12%). Offensichtlich war aber wohl auch die Zufriedenheit der ueberwaeltigenden Mehrheit der Bevoelkerung, dass erstmals seit -zig Jahren ihr Recht auf Selbstbestimmung gefragt war, da waren selbst unsere westlichen Korrespondenten hilflos.
Gunnar
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

Norbert, einverstanden. Danke für die sachlichen Worte.

@Nikolaus: Schon wieder enthalten Deine Einlassungen nichts als unsachliche Aufstachelung: "unterstellt", "böswillig", "verfälschen", "Hampelmänner", "blöd", "verlogen", "Dussel". Bitte versuche einfach mal einen sachlichen Diskurs.

Die AH Rede zum Anschluss des Sudetenlandes ist in jedem Fall außerordentlich lesenswert, um jenseits der sich ins kollektive Bewußtsein eingeprägten Bilder vom 3. Reich ein Gefühl dafür zu entwickeln, mit welcher rethorischen Technik damals die Bevölkerung eingelullt und überzeugt wurde. Es ist zwar schwer, den Brechreiz zu unterdrücken, aber man sollte bis zum der zweiten Teil dieser Rede durchhalten, denn dieser Teil enthält erschreckend ähnliche Argumentationsmuster, wie wir sie in Bezug auf die Krim und das Verhalten des Westens von Putin zu hören und zu lesen bekommen.
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GIN
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von GIN »

Gunnar hat geschrieben:[...]

Aus Gründen des Foren-Friedens habe ich direkte Zitate von Adolf Hitler gelöscht. Wer Interesse daran hat, wird sicher mit Suchmaschinen die entsprechende Rede vom 12 September 1938 finden. Norbert, Vize-Admin
Wieso wurde hier ZENSIERT?????????????????????????????????????????????????????
Gunnar hat geschrieben:Norbert, einverstanden. Danke für die sachlichen Worte.

@Nikolaus: Schon wieder enthalten Deine Einlassungen nichts als unsachliche Aufstachelung: "unterstellt", "böswillig", "verfälschen", "Hampelmänner", "blöd", "verlogen", "Dussel". Bitte versuche einfach mal einen sachlichen Diskurs.

Die AH Rede zum Anschluss des Sudetenlandes ist in jedem Fall außerordentlich lesenswert, um jenseits der sich ins kollektive Bewußtsein eingeprägten Bilder vom 3. Reich ein Gefühl dafür zu entwickeln, mit welcher rethorischen Technik damals die Bevölkerung eingelullt und überzeugt wurde. Es ist zwar schwer, den Brechreiz zu unterdrücken, aber man sollte bis zum der zweiten Teil dieser Rede durchhalten, denn dieser Teil enthält erschreckend ähnliche Argumentationsmuster, wie wir sie in Bezug auf die Krim und das Verhalten des Westens von Putin zu hören und zu lesen bekommen.
Sie braucht auch nicht gelöscht zu werden
Nikolaus
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Nikolaus »

Norbert hat geschrieben:Ebenso habe ich aber auch alle persönlichen Beleidigungen radikal rausgeschmissen. Ich möchte nochmals darum bitten, auf die Kultur im Forum zu achten. Nicht jeder, der Putin kritisiert und dafür auf die Geschichte Europas verweist, ist gleich ein Nazi. Solche Pauschalisierungen sind unsachlich.
Niemand hat so pauschalisiert.
Es waere ja schoen einfach, wenn jeder, der nationalsozialistischem Gedankengut anhaengt, stolz erklaeren wuerde: Ich bin ein Nationalsozialist!
Dann haette es vielleicht keinen zweiten Weltkrieg gegeben; es waere doch zu abstossend gewesen.
Es sind aber viel mehr Leute, die offen oder indirekt, nationalistische Ueberhebung und teils Rassismus predigen (Ich habe in allem Recht, weil die Russen,... NATUERLICH nicht im Recht sein koennen. Warum? - Ist so, bedarf keiner Begruendung, war immer so.)
Und das quillt aus allen Poren.
Ich bin uebrigens kein Putin-Fan. Aber ich hoere zu, was er als Sprecher der z.Z. bestimmenden russischen "Elite" sagt, und bemuehe mich, das vorurteilslos zu bewerten. Ich glaube daher, dass Russland hinsichtlich der Krim/Ukraine nur wenig Spielraum hatte; durch die Handlungen des Westens kam man unter Zugzwang, vielleicht ist das so noch das kleinste Uebel. Ich denke, der wirtschaftliche Schaden fuer Russland (und fuer Europa, insbesondere aber fuer Deutschland) wird immens sein.
Uebrigens befuerchte ich auch spuerbare Auswirkungen der gegenseitigen Sanktionen fuer Leute mit binationalen Familien. Fuer uns hat sich noch nie jemand sonderlich interessiert - "Kollateralschaeden eben". Noch bremsen die am Russland-Geschaeft interessierten grossen deutschen Firmen die US-gesteuerten Hampelmaenner in unserer Politik. Und schuetzen so, ganz nebenbei, noch die Russland-Interessen von ueber 6000 kleinen deutsche Firmen, wo tausende Arbeitsplaetze gefaehrdet sind; denn wenn wirklich Russland Einkuenfte aus dem Erdgas-Export verliert, hat man ja auch weniger Geld fuer den Warenimport, ... An solche liebgewordenen Kleinigkeiten, wie Visavereinfachungsabkommen, russisches Durch-die-Finger-sehen bei der Visavergabe,... will ich mal gar nicht erinnern.
Naja, das ist ein anderes Thema. Aber es lohnt sich vielleicht, mal daran zu denken ... Anstatt Zeit auf dieses scharfmacherische Gedoese der Hampelmaenner zu verschwenden ... :)
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