wie es wirklich war, steht nicht in unseren System-Medien.Gunnar hat geschrieben: wen's interessiert, hier kann man nochmal nachlesen, wie es wirklich war
Referendum Donezk
Re: Referendum Donezk
Re: Referendum Donezk
Achso, wie konnte ich das vergessenBerlino10 hat geschrieben: wie es wirklich war, steht nicht in unseren System-Medien.
Wie bei den Quacksalbern im Mittelalter. Helfen tut nur, was geheimnisumwittert und undurchschaubar ist. Aufklärungszeitalter adieu!
Re: Referendum Donezk
Die systemische Steuerung durch Medienkonzerne, Anzeigenkunden, .. ist längst Teil der Wissenschaft - ein bisschen mehr Aufklärung würde Dir nicht schadenGunnar hat geschrieben: Helfen tut nur, was geheimnisumwittert und undurchschaubar ist. Aufklärungszeitalter adieu!
In zentralen Themen gibt es bei uns keine echte Pressefreiheit. Die veröffentlichte Meinung unterscheidet sich stark von der öffentlichen Meinung -
Journalisten sind weisungsgebunden, wollen in den Konzernen Karriere machen (6 Konzerne: 90% der Medien) oder müssen Artikel gar erst verkauft bekommen.
denk daran: 54% der Deutschen wollen laut Die WELT eine Rolle DEU zwischen USA und RUS - veröffentlicht ist das bestenfalls 10 gegen 90%.
1960er Jahre: Paul Sethe - Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
1980er Jahre: Schon Noam Chomsky und Edward S. Herman beschreiben den manipulierenden Einfluss wirtschaftlicher und politischer Interessengruppen auf die Berichterstattung der Massenmedien in Demokratien,„Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner.
Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“
wie die Medien ein dezentralisiertes und nicht-verschwörerisch handelndes Propagandasystem bilden – während gleichzeitig der Anschein des demokratischen Prozesses und Konsenses gewahrt bleibt.
„die Propaganda ist für die Demokratie wie der Knüppel für einen totalitären Staat.“
Dass die Berichterstattung großer US-Medien zu bestimmten Themen tatsächlich tendenziös bzw. interessengeleitet ist, weisen die Autoren dabei anhand einer Anzahl von detailliert dokumentierten Fallbeispielen nach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Propagandamodell
- klaupe
- Zar/iza

- Beiträge: 2069
- Registriert: 17 Mär 2014, 11:55
- Wohnort: Europa, Вселенная
- Kontaktdaten:
Re: Referendum Donezk
Noch gibt es keine. Vielleicht schafft es Putin bis dahin, die Ukrainer alle zu retten.Sibirier hat geschrieben:Der ukrainischen Regierung kann man jetzt und für mind. die nächsten 5 Jahre nicht trauen.....
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
- klaupe
- Zar/iza

- Beiträge: 2069
- Registriert: 17 Mär 2014, 11:55
- Wohnort: Europa, Вселенная
- Kontaktdaten:
Re: Referendum Donezk
Nein, natürlich nicht, das weiß nur "Berlino10" und der hat für die "richtigen" Parolen auch alle passenden Textbausteine parat. Oh wie jämmerlich!Berlino10 hat geschrieben:wie es wirklich war, steht nicht in unseren System-Medien.
Wie wäre es mal mit selbständigem Denken? Oder ist das zu anstrengend.
Mit solch billigen Sprüchen hast Du ja nicht mal eine Chance in einer Bezirksgruppe der Linken zu Wort zu kommen.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
- Sibirier
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 5784
- Registriert: 24 Mär 2004, 17:25
- Wohnort: Ermolino Kalushskaya Oblast
Re: Referendum Donezk
Nein, ich bin mir sicher das einige tausende Leute in der Ukraine unzufrieden waren und es werden auch weitere einige tausende Leute in der Ukraine unzufrieden sein.Gunnar hat geschrieben:Das ist so ein typisch russisches Argument. So wie Beresowski angeblich Litwinenko vergiftet haben soll, bloß damit alle denken sollen, der Kreml wärs gewesen. Nach dem Motto: Warum das einfache und Naheliegende glauben, wenns auch eine Verschwörungstheorie dazu gibt.Sibirier hat geschrieben:Naja, Gunnar, bist Du wirklich der Meinung, das aus dem Westen kein Geld geflossen ist um die Demonstrationen auf dem Maidan zu unterstützen?
Wie wärs mit der Variante, die paar hunderttausend Leute, die da demonstriert haben waren einfach unzufrieden und sauer, dass die Hoffnung auf das sogar bereits paraphierte Assoziierungsabkommen mit der EU so jäh und überraschend von J. zu nicht gemacht wurde und dass die Töchter und Söhne, die dafür auf den Platz gegangen sind, mal so richtig eins von oben rübergebraten bekommen haben? Ist Dir das zu einfach um es zu glauben? Müssen da Heerscharen amerikanischer McDonaldVerkäufer mit einem KOffer voller Dollarscheine von Haus zu Haus gegangen sein um sich Zigtausende Unwilllige für Demos zu kaufen? Stellst Du Dir das so vor?
Und in Russland, zur Rochade von Putin und Medvediev? Die zehntausend Unzufriedenen? Die waren auch alle von solchen Vertretern mit Köfferchen gekauft worden?
Man sollte einfach mal ehrlich sein und die Trennung klar benennen, die dazwischen verläuft, dass jemand quasi gegen seinen Willen "gekauft" wird oder dass er eine andere Gesellschaftsform als die attraktiver empfindet und sich daher von dieser überzeugen und damit "kaufen" im Übertragenen Sinne lässt. Letzteres alleine trifft nämlich zu. Diese Leute auf dem Maidan die wollen Richtung Europa, ja, weil ihnen das besser gefällt. Der Westen hat da aber nirgends für die Scheinchen ausgelegt.
Aber es werden sicherlich eine hundert unter denen von westlichen Parteien/Länder unterstützt gewesen sein. Ob jetzt mit Dollar, Euro, Essen und Unterstützung für die Familie sei mal dahin gestellt. Denn es waren nicht hunderttausende, die über ein halbes Jahr auf dem Maidan gestanden haben...Wer sollte denn die Familie ernähren... Es gibt dort sicherlich eine "Elitegruppe" die die Unterstützung aus dem Westen erhalten hat. ABER, warum mischt sich der Westen überhaupt in die innerlichen Angelegenheiten der Ukraine ein? Wenn sie demonstrieren wollen, lass sie alleine demonstrieren....
Und es ist ja nicht so, dass die ganze Ukraine die Anbindung an den Westen will.... Siehe Krim und jetzt auch noch die Ostukraine... Denn nicht umsonst geht man jetzt dort auf die Barrikaden, was natürlich den Westen überhaupt nicht gefällt, vor allen Dingen, weil die Ostukraine bisher noch die "Geldbringer" für die Ukraine sind. Wenn die jetzt sich auch noch abspalten, dann geht nämlich die Westukraine mit ihrem Westheitstraum erst einmal für ein paar Jahre den Berg runter, weil das Bruttosozialeinkommen fehlt....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
- klaupe
- Zar/iza

- Beiträge: 2069
- Registriert: 17 Mär 2014, 11:55
- Wohnort: Europa, Вселенная
- Kontaktdaten:
Re: Referendum Donezk
Darf man daran erinnern, was der "Euromaidan" eigentlich wollte? Ja, diesen komischen Assoziierungsvertrag, den der Boss auf einmal nicht abzeichnen wollte. Warum sollte gerade bei diesem Thema nicht die EU unterstützend eingreifen?Sibirier hat geschrieben: ABER, warum mischt sich der Westen überhaupt in die innerlichen Angelegenheiten der Ukraine ein? Wenn sie demonstrieren wollen, lass sie alleine demonstrieren....
Weil das den Russen dann auch ein paar Nummern zu westlich war, haben sie großzügig die vermummte "Selbstschutztruppe" unterstützt, die nun auch Stück für Stück die Ukraine "befreien". Die Krim war nur die Generalprobe, aber jetzt geht es erst richtig los! Hoppla, jetzt kommen die Befreier!
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
Re: Referendum Donezk
Darf man daran erinnern, was der "Donetskmaidan" eigentlich will? Ja, diesen komischen Assoziierungsvertrag, den der Boss auf einmal abzeichnen wollte. Warum sollte gerade bei diesem Thema nicht die RU unterstützend eingreifen?klaupe hat geschrieben:Darf man daran erinnern, was der "Euromaidan" eigentlich wollte? Ja, diesen komischen Assoziierungsvertrag, den der Boss auf einmal nicht abzeichnen wollte. Warum sollte gerade bei diesem Thema nicht die EU unterstützend eingreifen?
Weil das den Russen dann auch ein paar Nummern zu westlich war, haben sie großzügig die vermummte "Selbstschutztruppe" unterstützt, die nun auch Stück für Stück die Ukraine "befreien". Die Krim war nur die Generalprobe, aber jetzt geht es erst richtig los! Hoppla, jetzt kommen die Befreier!
Weil das den Europäern dann auch ein paar Nummern zu östlich war, haben sie großzügig die vermummte "Selbstschutztruppe", maidanbefreier genannt, unterstützt, die nun auch Stück für Stück die Ukraine "befreien" sollen. Die Krim war nur die Generalprobe, die richtig vermasselt wurde, aber jetzt geht es erst richtig los! Hoppla, jetzt kommen die Befreier, und verlieren die UA!
- klaupe
- Zar/iza

- Beiträge: 2069
- Registriert: 17 Mär 2014, 11:55
- Wohnort: Europa, Вселенная
- Kontaktdaten:
Re: Referendum Donezk
Keinesfalls, denn ich bin sicher, dass in Moskau schon alle Fäden so gezogen werden, dass das geplante Ziel im Schnelldurchgang erreicht wird.fugen hat geschrieben:Hoppla, jetzt kommen die Befreier, und verlieren die UA!
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
- Norbert
- Globaler Moderator

- Beiträge: 14555
- Registriert: 30 Jun 2006, 11:25
- Wohnort: Nowosibirsk, Dresden
- Kontaktdaten:
Re: Referendum Donezk
Ganz banal: Ich glaube dies nicht, weil es sich Russland schlicht nicht leisten will. Finanziell. 2 Millionen Krimassen durchzufüttern - kein Problem. Aber 20 Millionen (über den Daumen gepeilt) Ostukrainer ... da riskiert Putin im eigenen Land zu viel. Schon jetzt hört man im Bus an jeder Baustelle: "Ach, das wird eh nie fertig, das ganze Geld geht ja jetzt auf die Krim!"klaupe hat geschrieben:Meine Prognose für 2014. Die grauen Gebiete dürfen alle auf "Befreiung" durch die Russen hoffen