nationalsozialistische Argumentationsmuster?

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klaupe
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von klaupe »

Norbert hat geschrieben:Zweifelhafte Bedeutung der NL in dieser Statistik sowie steuertechnische Verschiebungen.
Nun ist der Spotmarkt Rotterdam ja ein uralter Hut und das Steuermodell bei Übernahme in die EU bringt ja auch Sinn, sonst müsste man ja Grenzkontrollen in den Pipelines und für Tankwagen installieren. Immerhin ein großer Teil aus dem Spotmarkt verschwindet ja wieder in nicht EU-Länder und etliche Mengen werden gehandelt, obwohl sie nicht als Bestand existieren.
Bei meiner "Statistik" habe ich daher auch NL ganz bewusst ausgelassen, obwohl in der Zahlenreihe ganz oben:
Da liegt der Warenverkehr Deutschlands mit der EU weit weit vorne, dann kommt USA, bald danach VR China und dann irgendwann Russland (kurz nach Polen aber noch vor Tschechien). Lediglich die Importzahlen aus Russland (fast nur Rohstoffe) liegen deutlich über den Exporten nach Russland,
Werden viele Fakten zusammengemixt und als Kaschamalascha angeboten, wird es lustig und mir einfach zu lästig, die einzelnen Tatsachen und Vermutungen einzeln auseinanderzudröseln.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Berlino10 »

Norbert, das sind in der Tat bekannte, unbestreitbare Fakten.
Ein Großteil der russischen Erdölexporte über den Hafen Rotterdam landet letztlich doch in Deutschland, wird von der russischen Statistik aber als Export in die Niederlande erfasst.
Quelle: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Moskau / Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK)
http://russland.ahk.de/fileadmin/ahk_ru ... inal_r.pdf
Gunnar
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

In der NZZ am 22.04. erschienen:

"Zwischen Despotie und Demokratie: Wladimir Putins braune Lehrmeister"
Erstaunlich, ja erschütternd ist die Erkenntnis, wie viel Verständnis diesem hinterhältigen Bestreben, vor allem jetzt wieder im Falle der Krim, in weiten Teilen Westeuropas entgegengebracht wird. Gerade in Deutschland manifestiert sich bis in höchste Kreise eine Grundstimmung, die einen erschreckenden Mangel an Demokratie- und Rechtsstaatsverständnis offenbart. Die verhängnisvollen Illusionen der Verharmloser und Apologeten von Raub- und Gewaltpolitik hat in Europa schon einmal einer Diktatur den Weg bereitet. Wladimir Putin hat diese Lektion zweifellos sehr gründlich gelernt und kunstvoll umgesetzt.
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Berlino10 »

Noch so ein kranker Kriegstreiber, der auf dem eigenem rechtem und kriegstreiberischem Auge blind ist.
Wer Putin die alleinige Schuld gibt, hat bereits das getan, was er hier fordert, den Pfad ausgewogener Berichterstattung zu verlassen,

und Lügen verbreiten über Abchasien auch noch ... was bereits 1992 begann
Wie Putin im Falle Abchasiens oder der Krim konnte sich Hitler auf eine willfährige Presse und seinen Propagandaapparat verlassen
Gunnar
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

Berlino10 hat geschrieben:Noch so ein kranker Kriegstreiber, der auf dem eigenem rechtem und kriegstreiberischem Auge blind ist.
Du meinst, Putin werde durch so einen Bericht in den Krieg getrieben? Denn dass der Westen KEINEN Krieg will und sich militärisch auf keinen Fall in der Ukraine einschalten wird, das steht nun wirklich in jedem journalistischen oder exekutiven Statement.

Es liegt daher schlichtweg neben den Tatsachen, irgendwem im Westen Kriegstreiberei zu unterstellen. Man ist schlichtweg bemüht, hinter das Pokerface von Putin zu blicken und durch historische Analogien ggf. Erkenntnisse über die weitere mögliche Entwicklung zu gewinnen. Dir ist ja vielleicht bereits klar, worauf das alles hinausläuft, der ganz überwiegenden Zahl der Europäer hingegen nicht.
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar hat geschrieben:
Berlino10 hat geschrieben:Noch so ein kranker Kriegstreiber, der auf dem eigenem rechtem und kriegstreiberischem Auge blind ist.
Du meinst, Putin werde durch so einen Bericht in den Krieg getrieben? Denn dass der Westen KEINEN Krieg will und sich militärisch auf keinen Fall in der Ukraine einschalten wird, das steht nun wirklich in jedem journalistischen oder exekutiven Statement.
Der Westen hat sich schon längst eingeschaltet und lässt SEINE VASALLEN auch militärisch wirken. Lächerlich zu leugnen, dass der CIA-Chef oder der US-Vize-Präsident in Kiew nicht zum Kaffee-Trinken waren.

Unsere Medien hetzen ständig gegen den Protest in der Ost-Ukraine: "alles von Moskau bezahlte gewalttätige Separatisten", Bilder oder Stimmen oder gar Hintergrundberichte über die zu Zehntausenden friedlich demonstrierenden Ost-Ukrainer gibt es nicht - vielmehr werden diese so abqualifiziert, dass es nicht schade um diese Terroristen wäre.

Ja, und die Medien ARD WIE ZDF rufen sogar dazu auf, militärisch gegen den Protest vorzugehen!
http://media.tagesschau.de/video/2014/0 ... m.h264.mp4
Caren Miosga: “Tagelang hat die Übergangsregierung in Kiew tatenlos zugeschautgeschaut, wie sich im Osten ihres Landes, eine Stadt nach der nächsten, eine Region nach der nächsten für unabhängig erklärte und pro-russische Aktivisten Regierungsgebäude besetzten. Fürchtete man doch, Moskau nur einen Vorwand zu geben, um den russisch-stämmigen Ukrainern zu Hilfe zu eilen und mit Militär einzumarschieren. Doch nun scheint Kiew dieses Risiko einzugehen, denn im ostukrainischen Slawjansk gab es heute einen – wie es offiziell hiess – Anti-Terror-Einsatz.”

Caren Miosga:“Norbert es gab ja schonmal ein Ultimatum, das Kiew dann aber verstreichen liess. Was glauben sie, wird morgen tatsächlich das ukrainische Militär eingreifen? Denn, dass die pro-russischen Besetzer freiwillig weichen, damit ist ja nicht zu rechnen.”

Norbert Hahn:“Nein, damit ist nicht zu rechnen. Also ich denke, man kann Turtschinow nur raten, den Worten auch Taten folgen zu lassen, denn die Lage wird halt immer schwieriger für die Zentralregierung in Kiew….”
Es ist erst einige Wochen her, da hat die staatliche Propaganda einen riesen Aufstand gemacht, weil der gewählte Präsident Janukowitsch Anti-Terror-Maßnahmen gegen die militanten Faschisten auf dem Maidan angedroht hatte. Heute können es die gleichen verlogenen Heuchler in den Medien nicht abwarten, bis die mit Faschisten besetzte Putschregierung endlich Milizen schickt, um den Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen.
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

"Hetzen, Heucheln, Faschisten" ---> Deine Lieblingswörter im Zusammenhang mit dem Auftritt des Westens. Das ist schon eine sehr kuriose Sicht der Dinge. Entspringt eigentlich direkt und 1:1 der Darstellung der russischen Staatsmedien. Daher beeindruckst Du mit diesen Statements irgendwie niemanden, denn der Mehrwert Deiner Beiträge zu öden 20 Minuten Nachrichten vor dem Pervyie Kanal ist nicht ansatzweise erkennbar.

im Übrigen warst Du die vergangenen Tage überraschend sStill. Was ist denn nun mit den grünen Männchen auf der Krim, die erst ihre Uniformen im Militaria-Shop gekauft haben sollen und jetzt ganz plötzlich und offiziell doch russische Soldaten waren? Oder was ist mit dem von Putin gegenüber Merkel bedingungslose zugesagten Abzug von russischen Truppen von der ukrainischen Grenze? Wo sind die Deeskalationsbemühungen der russischen Seite? Glaubst Du wirklich, Putin habe Null Einfluss auf die Separatisten und daher sei es nur richtig konsequent und logisch, dass er schweigen darf obgleich es den meisten Separatisten erklärtermaßen um einen Anschluss an Russland geht? Ist das für Dich in Ordnung?
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Berlino10 »

Was ist jetzt mit der ARD-Kriegstreiberei? Verschlägt es dir da die Sprache?

Meine Meinung: Beide Seiten betreiben Eskalation (sehe ich so nicht im Russischen-Propaganda- TV) -
deine Einseitigkeit ödet mich an (sehe ich ständig im Deutschen-Propaganda-TV)

Ukrainische Söldner-Rest-Armee gegen die eigene Bevölkerung mit Unterstützung des Westens
Wahrscheinliche Infiltration RUS bei den Protesten in der Ost-Ukraine so wie beim Westen auf dem Maidan

Wo sind denn deine Beweise für RUS Truppen? Alles erfunden und erlogen von den Putschisten -
Zahnloser Friedhofsbetrüger als Russischer Oberst genauso wie krimineller Flüchtling als Russischer SpezNaz ...

RUS deeskaliert verbal - "kein Interesse an Separation der Ukraine"
wo bleibt die Deeskalation des Westen? Politische Lösung? "Keine Armee gegen eigenes Volk"

Die Proteste in der Ost-Ukriane beinhalten 5-10% Gewaltbereite max - in DEU wird fast nur zu 100% von ihnen berichtet
Separatisten machen vielleicht 25-30% des Protestes in der Ost-Ukriane aus
70% des Protestes in der Ost-Ukriane wollen nur, dass ihre Rechte und Interessen von Kiew nicht mehr mit Füßen getreten werden,
sie wollen Föderalismus innerhalb der Ukraine keinen Anschluss an RUS

Eine berechtigte Protestbewegung wie auf dem Maidan, die nur dem Westen nicht passt,
und die er deshalb am liebsten auch mit Gewalt unterdrückt sehen will
Gunnar
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Gunnar »

Meine Fragen verschlagen vielleicht Dir die Sprache, Deine tun es jedenfalls nicht. Oder soll ich jetzt in Ohnmacht fallen, weil ein Herr Norbert Hahn meint sagen zu müssen, man könne den Worten eigentlich nur Taten folgen lassen, sei das Kriegstreiber der Journallie ingesamt und gleich auch noch der Exekutive?

Vielleicht kann man die russischen Großmedien mit ihrem Bild alle über einen Kamm scheren, hier im Westen ist das spätestens seit der sehr offen geführten Debatte der letzten Woche zur angeblichen Einseitigkeit nur noch absurd. Alle bemühen sich um möglichst differenzierte Aussagen und Berichte.

Dass man aber deswegen berichten müsste, die in Geiselhaft genommenen OSZE Beobacher seien "Gäste" des selbsternannten Bürgermeisters, nur weil die das selbst so in der Presskonferenz formuliert haben, das wirst Du nicht ernsthaft sagen wollen. Ein bisschen zwischen den Zeilen muss man schon lesen können und vor allem dürfen, auch um Putins Ansagen zu interpretieren.

Und weshalb die massierten russischen Truppen an der Grenze eine Lüge sein sollen, obgleich Herr Putin die höchstpersönlich bestätigt hat, das wird wohl Dein Geheimnis bleiben. Er behält sich ja sogar ausdrücklich den Einmarsch vor. Dafür braucht man bekanntlich einmarschbereite Truppen, Berlino.
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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Beitrag von Berlino10 »

So, so das war nicht ein Herr Norbert Hahn, das waren die ARD Tagesthemen ... dieselbe Kriegshetze im ZDF ..
Wo sind denn die Aufforderungen wie sie Merkel & Co. noch massenweise an Janukowitsch richteten, keine Gewalt gegen Protestierende?

"Offen geführte Debatte" :lol: - vielleicht in den Online- und Zeitungs-Nischen ...

um möglichst differenzierte Aussagen und Berichte. :lol: -
wo gibt es denn die Berichte über die nicht-gewalttätigen Ost-Ukrainer, ihre Ängste, ihre Sorgen und Nöte?
Auf dem Maidan haben wir doch jede Oma und Studentin vor Augen geführt bekommen ...

Es sind keine OSZE-Beobachter, keine OSZE-Mitarbeiter - sondern Militärbeobachter in Zusammenarbeit mit den Putschisten - im Rahmen genereller OSZE Vereinbarungen.
Wer die da festgesetzt hat, sind gewaltbereite Separatisten - vergleichbar mit den Gewalttätern und Faschisten auf dem Maidan - zu verurteilende Radikale eben.

Auch die Nachweise über die 40.000 Grenztruppen der USA waren wohl gelogen ... der CNN hatte sie zumindest nicht gefunden ...
und Putin hat das auch nicht bestätigt ... sondern nur verstärkte Grenztruppen ...

Natürlich behält sich Putin im Rahmen seiner geäusserten Taktik den Einmarsch vor ...
ich lehne das ab - aber das haben beide Eskalations-Parteien zu verantworten.
Der Westen befördert den Bürgerkrieg - zumindest tut er nichts dagegen - schändlich.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir angeblich verfolgten Kosovo-Albanern militärisch zu Hilfe eilen dürfen (was sich zu dem Zeitpunkt als reine Lüge herausstellte)
und Putin soll zusehen, wie an seiner Grenze Russen abgeschlachtet werden? Von einer schändlichen Regierung, die gerade Land und Leute und ihre eigene Rebellion verkauft?

Wo sind denn die Ziele des Maidan? Alle verraten und verkauft. Dieselbe korrupte und kleptokratische Klasse bestimmt nun über das Land, nur erweitert um Faschisten.
Statt sozialer Besserstellung steht dem Volk neue Armut bevor ... Gehälter schon um 20% gekürzt, Renten, Preise dafür hoch ...
Dafür betreiben sie einen Bürgerkrieg gegen das eigene Volk und begehen dieselben Verbrechen, die sie Janukowitsch auf dem Maidan nachgesagt haben.

Ein übles Spiel beider Seiten.
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