Gunnar hat geschrieben: Sehr schwierig, damit richtig umzugehen und Nährboden für immer neue (Verschwörungs-)Theorien. Wie damals bei JFK ....
Bei vielen Menschen hat die einseitige Darstellung der Ereignisse in der Ukraine zu einem echten Vertrauensverlust in die unabhängige Presse geführt.
Es wurden offensichtliche Fakten wie gewalttätige, radikale Demonstranten, Faschisten, Bruch der Waffenstillstände und vor allem der Friedensvereinbarung vom 21.2 durch Maidan-Radikale verfälscht, verharmlost oder gar wie die Sniper Janukowitsch zu 100% in die Schuhe geschoben. Die Behauptung, die Friedensvereinbarung vom 21.2 sei nicht - schon wie am Abend angekündigt - durch den Maidan gebrochen worden, sondern von einem angeblich später fliehenden Janukowitsch war der Gipfel einer offensichtlich verfälschenden Berichterstattung, der viele Menschen schon instinktiv auf Distanz gehen lassen. Diese medial unterstützen Lügen waren und sind bis heute erschreckend und bewegen sich auf demselben Niveau wie die von bewaffneten Selbstverteidungskräften auf der Krim.
Nicht die Meinung der Journalisten ist erschreckend, sondern dass viele uns für dumm verkaufen wollen.
Ob es jetzt einzelne Radikale Sniper waren oder vom CIA bewusst eingesetzte Kräfte, die die Eskalation mit betrieben haben, ist weniger entscheidend.
Entscheidend ist ein sachlicher Umgang mit Informationen und Wahrheiten, und nicht Lügen oder Schönreden einer gewünschten politischen Gruppe in der Ukraine.